Archive | Oktober, 2013

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Fokus Sachsen bei der DOK Leipzig 2013

Posted on 14 Oktober 2013 by b.s.m.

Der Filmverband Sachsen zeigt in Zusammenarbeit mit der DOK Leipzig (28.10.-3.11.2013) auch in diesem Jahr aktuelle Produktionen des reichen Schaffens sächsischer Dokumentar- & Animationsfilmer.

Fokus Sachsen, Passage Kinos Wintergarten, 2.11. 2013, 17 Uhr

Programm

repräsent

Repräsent.  25 Min. - Die Geschichte einer Roma-Familie.

Repräsent. 25 Min. – Die Geschichte einer Roma-Familie.

repräsent greift die Geschichte der umstrittenen Romafamilie Kwiek auf. In Warschau, Stockholm und Mannheim treffen wir auf Angehörige dieser Familie, die sich mit ihrer Identität, dem Ruf ihrer Familie und der Stigmatisierung von Roma auf jeweils eigene Art auseinandersetzen. Als nicht repräsentative Vertreter der Kwieks sind sie einem Blick von Außen ausgesetzt, der gesellschaftliche Vorurteile reproduziert. repräsent fragt, was der „Blick von Außen“ über denjenigen hinter der Kamera erzählt und inwieweit der Einzelne das Ganze überhaupt vertreten oder repräsentieren kann.

Credits 
Originaltitel: Repräsent
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Sprache: deutsch, englisch, polnisch
Untertitel: deutsche
Laufzeit: 25 Minuten
Produzent: Leonore Kasper
Regisseur: Leonore Kasper
Kamera: Thomas Bär
Schnitt: Leonore Kasper
Animation: Georg Waldmann
Ton: Gregor Pfeffer

 

blaubeeren

Blaubeeren -Cerne jagody. 15 Min. - Poetischer Dokumentarfilm über das Blaubeersammeln

Blaubeeren -Cerne jagody. 15 Min. – Poetischer Dokumentarfilm über das Blaubeersammeln

blaubeeren ist ein poetischer Dokumentarfilm über das Blaubeersammeln und das Verschwinden einer ganzen Region. Der Film erzählt die Geschichte über Edith und Christian Penk und dem Dorf Rohde, das inmitten der Muskauer Heide, einem Naturpark in der Lausitz liegt. Die Menschen dieses Landstriches leben seit jeher im Einklang mit der Natur und ihren sorbischen Traditionen. 
Doch nach und nach verschwinden die Wälder durch den Braunkohletagebau und mit ihnen die Dörfer und Menschen.

Credits:
Originaltitel: Blaubeeren – Cerne jagody
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Sprache: deutsch, UT: englisch
Laufzeit: 15 Minuten
Produzent: Maja Nagel, Julius Günzel, Filmpunktart
Regisseur: Maja Nagel, Julius Günzel
Musik: Falk Joost
Kamera: Julius Günzel
Schnitt: Julius Günzel, Maja Nagel
Buch: Maja Nagel, Julius Günzel
Ton: Frieder Zimmerman

 

Sommer in Kommeno

Sommer in Kommeno. 15 Min. - Freejazzer Günter "Baby" Sommer & ein griechischer Klagegesang.

Sommer in Kommeno. 15 Min. – Freejazzer Günter „Baby“ Sommer & ein griechischer Klagegesang.

In dem Film Sommer in Kommeno begegnen sich die griechische Bäuerin Maria Labri und der deutsche Freejazzer Günter Baby Sommer. Sommer komponiert für das Dorf Kommeno die „Songs for Kommeno“, denn das Schicksal dieses Dorfes berührt ihn tief. 1934 überfiel die deutsche Wehrmacht das Dorf und brachte die Dorfbewohner, worunter viele Kinder waren, grundlos um. Maria Labri ist eine Überlebende des Massakers. Günter Baby Sommer integriert Labris Klagegesang, ein Miroloi, in die Songs for Kommeno.

Credits
Originaltitel: Sommer in Kommeno
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Sprache: deutsch, englisch, griechisch, UT: deutsch
Laufzeit: 15 Minuten
Produzent: Jörg-Peter Bauer, Studio Klarheit Filmproduktion
Regisseur: Nanina Bauer
Musik: Günter “Baby” Sommer
Kamera: Lars dos Santos Drawert, Nanina Bauer
Buch: Jörg-Peter Bauer

 

Die schöne Anna-Lena

Die schöne Anna-Lena. 4 Min. - Ein Kind verwandelt sich in eine Puppe.

Die schöne Anna-Lena. 4 Min. – Ein Kind verwandelt sich in eine Puppe.

In einer derb-unverblümten Bildsprache tänzelt die kleine blonde Anna-Lena in ihrer rosafarbenen Kinderwelt auf den Nerven ihrer Eltern herum. Denn Anna-Lena will aus Furcht vor Schmutz partu nicht draußen spielen. Stattdessen putzt sie den ganzen Tag und kann einfach nicht genug von sich selbst haben. In dramatischer Struwwelpetermanier erlebt man in dem 4-minütigen Animationsfilm die Wandlung der schönen Anna-Lena hin zu ihrem Ideal: einer rosa-plüschigen, jedoch leblosen, steifen Puppe. Die Eltern schauen dem unheilvollen Verlauf ohnmächtig zu und selbst der Arzt weiß sich keinen Rat mehr.

Credits:
Originaltitel: Die schöne Anna-Lena
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Sprache: deutsch, UT: englisch
Laufzeit: 4 Minuten
Produzent: Grit Wißkirchen, Balance Film
Regisseur: Ralf Kukula
Musik: Frieder Zimmermann
Kamera: Francie Liebschner, Jan Mildner, Tom Böhm, Antje Gleißberg
Schnitt: Stefan Urlaß
Animation: Leonore Poth
Buch: Wilfried von Bredow

 

1813 – Gott mit uns

1813 - Gott mit uns. 15 Min. - Die Leipziger Völkerschlacht bei Leipzig - von Schwarwel animiert.

1813 – Gott mit uns. 15 Min. – Die Leipziger Völkerschlacht bei Leipzig – von Schwarwel animiert.

Im Oktober 1813 fand bei Leipzig die Entscheidungsschlacht der Befreiungskriege gegen die napoleonische Fremdherrschaft – die Völkerschlacht – statt. Von den rund 600.000 in die Schlacht geführten Soldaten aus über einem Dutzend Völkern wurden mehr als 92.000 getötet oder verwundet. Viele weitere Opfer unter der Leipziger Zivilbevölkerung forderte eine der Schlacht folgende Typhus-Epidemie. Der vollanimierte Film des gebürtigen Leipziger Trickfilmmachers Schwarwel handelt von diesen Opfern, vom Krieg, von seiner Zerstörung und dem Leid. „1813 – Gott mit uns“ ist ein Film für das Miteinander.

Credits:
Originaltitel: 1813 – Gott mit uns
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Sprache: ohne Dialog
Laufzeit: 3 Minuten
Produzent: Sandra Strauß
Regisseur: Schwarwel
Musik: Ludwig van Beethoven
Schnitt: Thomas Reichl
Animation: Schwarwel, Dirk Reddig
Buch: Schwarwel
Ton: Maik Hartung

 

Weitere Informatioen zur DOK 2013 & zum Programm Fokus Sachsen unter: films2013.dok-leipzig.de

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Filmförderpreis 2014 für int. Zusammenarbeit

Posted on 14 Oktober 2013 by b.s.m.

Der Filmförderpreis der Robert Bosch Stiftung bietet deutschen Nachwuchsfilmemachern aus den verschiedenen Sparten die Möglichkeit, ein gemeinsames Filmprojekt mit Nachwuchsfilmemachern aus Osteuropa zu realisieren. Die Filmteams sollten mindestens vier Teilnehmer umfassen. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Oktober 2013.

Berechtigt zur Einreichung ist nur der Produzent des Projektes, das gefördert werden soll. In den Teams müssen folgende Fachrichtungen vertreten sein:

  • Produktion
  • Koproduktion
  • Regie
  • Kamera (nicht bei computeranimierten Filmen)
  • Drehbuch

Zusätzliche Positionen, wie Schnitt, Musik etc. sind möglich.

Die Idee des Förderpreises ist es:

Der Filmförderpreis ermöglicht es den geförderten Nachwuchsfilmemachern, Kenntnisse und Erfahrungen zu sammeln, die für ihre spätere Arbeit wesentlich sind. Dazu gehören vor allem Sozialkompetenz und die Fähigkeit, sich effizient und zielorientiert neuen, auch schwierigen Situationen anzupassen. … Im Vordergrund steht dabei der Austausch zwischen den Kulturen. Schwerpunkt bzw. ein Augenmerk gilt in diesem Jahr der Region: Kaukasus & Schwarzmeer.

 

Die vollständigen Bewerbungsunterlagen für den Filmförderpreis 2014 (Nachwuchsfilmemacher aus Deutschland und Osteuropa) sind bis zum 31. Oktober 2013 einzureichen. Danach beginnt  ein 5-stufiges Auswahlverfahren. Jedes Jahr werden drei Filmprojekte gefördert.

 

Informationen Filmförderpreis 2014 für gemeinsame Projektideen von Nachwuchsfilmemachern aus Deutschland und Osteuropa:
www.filmfoerderpreis.bosch-stiftung.de

 

Quelle: Robert Bosch Stiftung

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Frauen, Fluten, Frösche… | XXIV. Sächsische Landesmeisterschaft

Posted on 14 Oktober 2013 by b.s.m.

Am 13.Oktober 2013 hat der Video- und Filmverband Sachsen e.V. als sächsischer Landesverband des Bunds Deutscher Filmautoren BDFA sein inzwischen 24. Landesfilmfestival veranstaltet. Zwischen 10.30 und 17.00 Uhr wurden im alten Gasthof Krebs bei Pirna vor rund 40 Zuschauern insgesamt 13 Wettbewerbsfilme sowie im Rahmenprogramm drei Filme anderer Landesverbände gezeigt. Die Wettbewerbsfilme – allesamt nichtkommerziell und kürzer als 20 Minuten – hatten sich über verschiedene Vorausscheide für die Teilnahme qualifiziert.

Das Spektrum war bunt und reichte von der Dampfschiff-Reportage („Linie 12 bis Königstein“) über Porträts („Ich muss unter die Leute“), publizistische Berichte („Die Flut 2013 in Löbnitz“) oder touristische Impressionen („Der Wilde Kaiser“) bis hin zur Familien-Dokumentation („Die Schaafs aus Tornau“). Die Filme wurden in vier Blöcken gezeigt und anschließend kurz und öffentlich von einer Jury besprochen. Ihr gehörten in diesem Jahr an:

– der TV-Dozent Dr. Thomas Hartung (Kopflicht.tv)
– der Regiekamermann Eckart Reichl („atelier reichl“) und
– der Filmemacher Gunter Scholz.

Vergeben wurden nach rascher Diskussion jeweils 3 Bronze-, 2 Silber- und eine Goldmedaille; letztere ging an Dr. Steffen Grundmeier (Dresden). Grundmeier legte mit „Napoleon in Dresden“ eine beeindruckende 20minütige Dokumentation in der Art eines „Doku-Dramas“ vor, die sich mit allen Aufenthalten des französischen Monarchs in der sächsischen Landeshauptstadt befasste. Die Doku bestach durch den analytischen Detailreichtum der historischen Zusammenhänge vor allem zur „Schlacht bei Dresden“ am 26. und 27. August 1813.

Der Publikumspreis ging an „Haben oder Nichthaben“, einem zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Spielfilm der VFS-Kreisgruppe Dresden. Er thematisiert anhand eines Dialogs zwischen Wirt und Stammgast (gedreht in der Krebser Kulisse) die Entvölkerung dörfischer Kultur, die zum Kneipensterben führen kann – aber nicht muss… Alle prämierten Filme können sich nun für weitere Festivals auf Bundes- und internationaler Ebene im Rahmen der Union Internationale du Cinéma (UNICA) qualifizieren.  von Dr. THOMAS HARTUNG

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