Archive | Januar, 2015

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Leipziger Kurzfilmfestival: kurzsuechtig

Posted on 30 Januar 2015 by b.s.m.

Das Leipziger Kurzfilmfestival kurzsuechtig (8. -11. April 2015) sucht Kurzfilme: »…Arbeiten, die die Grenzen des Mediums Kurzfilm ausloten und Continue Reading

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Cineastische Begeisterung

Posted on 28 Januar 2015 by b.s.m.

Zahlreiche sächsische Filmschaffende machten ihre ersten cineastischen Versuche in der Chemnitzer Filmwerkstatt. Continue Reading

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Auf der Elbe schwimmt ein rosa Krokodil

Posted on 16 Januar 2015 by b.s.m.

In den Regalen türmen sich die Musikinstrumente. Es ist das „Labor eines Schlagzeugers,der in der DDR sozialisiert wurde und sich von nichts trennen kann“, gibt Günter „Baby“ Sommer mit einem Lachen zu. Es ist die Wirkungsstätte des profilierten Schlagzeugers, der auf eine mehr als 50jährige Karriere zurückblicken kann und anlässlich des Dokumentarfilms von Jörg-Peter Bauer sein bewegtes Leben resümiert. Schon früh entwickelte er seine Leidenschaft für den Jazz, machte sich bald einen Namen als Virtuose am Schlagzeug, was ihm den Spitznamen „Baby“ Sommer einbrachte, angelehnt an den ersten bedeutenden Jazz-Drummer der Musikgeschichte Baby Dodds. Wie er, ist Sommer ein getriebener, der nie müde wird, die Musik weiterzuentwickeln und maßgeblich dafür verantwortlich zeichnete, dass das Schlagzeug aus der zweiten Reihe in die Reihe der Solisteninstrumente vorrückte.

Der Jazzmusiker Günter Baby Sommer

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Günter „Baby“ Sommer, Moers Festival 2008, Foto: Nomo/ Michael Hoefner, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Drei Jahre lang begleitete Jörg-Peter Bauer den gebürtigen Dresdner bei seiner Arbeit im Projektraum Wilhelmshöhe in Radebeul, bei Reisen nach Frankreich, wo er im Norden der Bretagne die Felsen zum Klingen bringt, und nach Griechenland, wo er den Opfern des Nationalsozialismus eine Stimme verleiht. Dort, in Kommeno, wurde im August 1943 ein ganzes Dorf ausgelöscht. Bewegt von der Geschichte einer Überlebenden setzt Günter Sommer 2012 das Musikprojekt Songs for Kommeno um. Er sieht sich selbst als politisch interessierten Menschen, aber nicht als Politiker.

Als 2011 bekannt wurde, dass Sommer während seines Studiums in den 1960er Jahren vom Ministerium für Staatssicherheit anzuwerben versucht wurde, stellt er sich den Vorwürfen. Guten Gewissens, denn Günter „Baby“ Sommer ließ sich nicht instrumentalisieren, dafür war er viel zu eigensinnig – oder „unbrauchbar und unzuverlässig“, wie die Stasi attestierte.

Der Regisseur Jörg-Peter Bauer sucht in seinem Film immer wieder eine visuelle Entsprechung der Musik. Trotzdem bleibt er nah dran am Menschen Sommer. Für ihn öffnet er die Archive, gibt Einblick in seine Arbeitsweise. Fördert Archivmaterial zutage, auch von Auftritten in West-Berlin. Die Genehmigung erteilte die Staatsführung damals vermutlich, weil sie nicht so recht verstanden, was er da tat. Der „Jatz“, der für Sommer auch ein Widerstand gegen den Kollektivismus war, war den Oberen zu hoch.

Daneben gibt es immer wieder Konzertaufnahmen aus den letzten Jahren, denn auch mit 71 Jahren ist der Percussionist umtriebig und neugierig auf den künstlerischen Austausch. Er verbindet seine Performances mit Malerei und Lesungen. So gibt es auch Ausschnitte seiner Arbeit mit dem Literaturnobelpreisträger Günther Grass, die für Sommer eine logische Fortführung seiner Kunst ist. Schließlich sei sein Schlagzeugspiel „erzählen mit Percussion“.

Ergänzt wird Bauers Dokumentarfilm durch Gespräche mit seiner Frau, der Flötistin Katharina Sommer, die für ihn privat und in der musikalischen Zusammenarbeit ein Ruhepol an seiner Seite ist, und dem Leipziger Musik- und Kulturwissenschaftler Oliver Schwerdt, der mit Sommer zusammenarbeitete. So entsteht ein vielfältiges Bild des Ausnahmekünstlers, dem Bauer hiermit ein längst überfälliges Denkmal setzt.

Text: Lars Tunçay, »Auf der Elbe schwimmt ein rosa Krokodil« ist im AUSLÖSER 5/ 2014 erschienen.

Teaser-Foto: Ausschnitt Günter „Baby“ Sommer, Moers Festival 2008, Foto: Nomo/ Michael Hoefner, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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Fünf Sterne – Das Beste sächsischer Filmfestivalkultur

Posted on 13 Januar 2015 by b.s.m.

Vom 2. bis 8. Februar 2015 präsentiert der Filmverband Sachsen gemeinsam mit den fünf großen sächsischen Filmfestivals Continue Reading

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Keine Angst vor jungen Menschen

Posted on 13 Januar 2015 by b.s.m.

hoschule

Das Medienzentrum wurde am 22. August 2014 eröffnet. Foto: Norbert Rasch

Es ist ein Gegensatz, den man nicht übersehen kann: Mittweida, augenfällig ein verschlafenes Fünfzehntausend- Seelen-Kleinstadtidyll irgendwo zwischen Leipzig, Chemnitz und Dresden, ist architektonisch ein Mix aus sanierter Innenstadt mit Resten von DDR-Pragmatismus. Wäre da nicht dieser schwarze Quader. Zugegeben, ein wenig wie abgeworfen sieht es aus, das Zentrum für Medien und soziale Arbeit (ZMS), mag es sich doch nicht so recht ins Stadtbild einpassen.

Schon lange vor der Eröffnung im August 2014 hatten Bürger und Studenten ein Dutzend Spitznamen parat: Sarkophag, Blackbox, Kaba, um nur einige zu nennen. In Professor Wrobel-Leipold, Studiendekan des Masterstudiengangs Information and Communication Science und seinem wissenschaftlichen Mitarbeiter Falk Pötz erleben wir ein ebenso gegensätzliches Duo.

Professor Wrobel-Leipold, den hier alle nur AWL nennen, schüttelt an diesem Morgen jedem der 20 Masterstudenten des nächsten Kurses persönlich die Hand, und der für Hochschulverhältnisse ungewöhnlich junge Falk Pötz ruft ihnen noch die Raumänderung nach. Beiden zusammen gelingt es, eine beeindruckende Lern- und Werdensatmosphäre gepaart mit Enthusiasmus und Herzblut zu schaffen. Fast durchweg werden die Studenten von Professoren und Dozenten mit einschlägiger Praxiserfahrung unterrichtet, etwa von Professor Christof Amrhein, früher Head of Production bei cine plus in Leipzig oder dem sächsischen Filmproduzenten Gunnar Dedio. Allein die Vielzahl an Möglichkeiten, welche den Studierenden zur Verfügung steht, erstaunt.

Das voll funktionstüchtige Fernsehstudio mit 199 Plätzen ist das Herz des neuen ZMS. Die Studierenden haben darauf ebenso Zugriff wie auf acht AVID und Premiere-Schnittplätze mit einer ausgefuchsten Software zur dualen Nutzung beider Systeme. Hinzu kommen Motion-Capturing-Räume, Tonstudios, das neue Agentur-Labor, ausgestattet mit 40 brandneuen iMacs, und die hauseigene Druckerei mit eigener Offset-Druckstrecke.

Grundlage bietet die hochschuleigene Philosophie der angewandten Wissenschaften, das sogenannte „Mittweidaer Modell“. „Vormittags studieren, nachmittags produzieren“ ist der Gedanke, welcher laut Wrobel-Leipold dazu führt, dass „die Theorie es einem ermöglicht zu erkennen, warum man eine Sache in der Praxis richtig (oder auch falsch) gemacht hat.“ So können sich die Studierenden in Mittweida in fast allen Mediengattungen ausprobieren. Etwa im hochschuleigenen Lokalsender 99drei Radio Mittweida, der digitalen Medienplattform Medien Mittweida oder der NOVUM, Deutschlands einziger von Studierenden produzierten Wochenzeitung. Hinzu kommen das jährliche Campusfestival und das Medienforum Mittweida, bei dem sich im November bereits zum 18. Mal Persönlichkeiten aus Medien, Politik und Wissenschaft die Klinke in die Hand gaben.

Nach der feierlichen Übergabe des ZMS durch Ministerpräsident Stanislav Tillich im August, werden aktuell, begleitet von einer Mischung aus Fatalismus und Vorfreude, die letzten Arbeiten an Gebäude und Räumen vorgenommen. Dass der Studienstandort Mittweida attraktiv ist, zeigen die enormen Zuwächse bei den Anmeldungen für die Bachelorstudiengänge Medienmanagement und Media and Acoustical Engineering, welche sich von ca. 120 auf knapp 240 fast verdoppelt haben. Dieses Interesse führt dazu, dass die Medienfakultät inzwischen die Größte der Fachhochschule ist. Diese hochschulinterne Stellung möchte man natürlich behalten und versucht, auf der Suche nach zeitgemäßen Studiengängen, immer wieder neue Wege zu gehen.

Zentrum für Medien und Soziale Arbeit
Fakultät Medien
Hochschule Mittweida, University of Applied Sciences
Technikumplatz 17, D-09648 Mittweida

Internet: www.me.hs-mittweida.de

Text: Claudia Reh, »Keine Angst vor jungen Menschen« ist im Auslöser 5/ 2014 erschienen.

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Dresdner Kultur-Netzwerk fordert faire Arbeitsbedingungen

Posted on 05 Januar 2015 by b.s.m.

Logo_Netzwerk-Kultur-Dresden1Im kommenden Jahr steht Dresden unter dem Motto: »Dresden. Weltoffene Stadt der Kreativen«. Das im Herbst gegründete Netzwerk-Kultur Dresden fordert eine gerechte Bezahlung für die freien Kulturschaffenden in der Kunst- & Kreativwirtschaft und will das „Dresdner Jahr der Kreativen“ nutzen, um auf die »unhaltbaren finanziellen Umstände hinzuweisen und Abhilfe einzufordern«.

So darf die Kulturförderung nicht länger Spielball willkürlicher Haushaltsentscheidungen sein. Die Kultur- und Wirtschaftsförderung müssen den Erfordernissen der Kunst- und Kreativwirtschaft angepasst und miteinander verzahnt werden. Und: Qualifizierte und engagierte Arbeit muss fair und angemessen entlohnt werden. […] Freie Tänzer stehen teilweise für 3,50 Euro Stundenlohn auf der Bühne, bei den freien Trägern werden Stellen gesplittet, halbiert und reduziert, dass das monatliche Entgelt letztlich kaum zum Leben reicht.

Das Netzwerk Kultur Dresden ist ein Zusammenschluss von „institutionell geförderten Trägern, Wir gestalten Dresden – Branchenverband der Kunst- und Kreativwirtschaft und freien Kulturschaffenden“. Zu den Gründungsunterstützern gehören 48 Dresdner Institutionen aus Kunst und Kultur.

 

Netzwerk Kultur Dresden
www.netzwerk-kultur-dresden.de

Unterstützer des Netzwerk Kultur Dresden
www.netzwerk-kultur-dresden.de/unterstuetzer-werden/

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