Archive | Filmfestival

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Filmverband lobt Preis für die 19. dresdner schmalfilmtage 2018 aus

Posted on 30 Januar 2017 by christian_zimmermann

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Freigedreht

Posted on 02 Januar 2017 by christian_zimmermann

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H. erzählt seine Geschichte in „Schachmatt“ als Rap.

Schwarwel verbrachte einen Sommer mit jugendlichen Straftätern Continue Reading

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Sachsens Preisträger

Posted on 21 Juni 2016 by christian_zimmermann

Der diesjährige Frühling hat die sächsische Filmlandschaft mal wieder aufblühen lassen Continue Reading

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„Man hat mir Freiheit gegeben“ – Anne Zohra Berrached im Interview

Posted on 12 Mai 2016 by christian_zimmermann

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Branchentreff beim 28. FILMFEST DRESDEN

Posted on 20 April 2016 by christian_zimmermann

Im Rahmen des 28. FILMFEST DRESDEN kamen wieder die Dresdner Filminstitutionen beim Mitteldeutschen Branchentreff am Freitag, den 15. April, zusammen. Die Institutionen und der MDR hatten in das Kleine Haus des Staatsschauspiel Dresden zu einem Empfang eingeladen. Im Vordergrund standen die jungen Filmtalente aus Mitteldeutschland, die im Nationalen Wettbewerb und im Regionalen Fokus auf die Leinwand kamen – und die größten Preise entgegennahmen.

Bereits im Rahmen der anschließenden Mitteldeutschen Filmnacht, erhielt Clemens Beier für seinen Film Für dich bei mir den Publikumspreis. Am Abend darauf – der großen Preisverleihung nahm Falk Schuster den hochdotierten Filmförderpreis der Kunstministerin für seinen Film Die Weite suchen entgegen.

Fotos: b. s. m.

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Mitteldeutscher Branchentreff im Kleinen Haus des Staatsschauspiel Dresden

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Grußworte durch Wolf-Dieter Jacobi, Fernsehdirektor des MDR

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Torsten Schulze, Bündnis 90/Die Grünen und Kulturmanagerin Kristin Eubling

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Katrin Küchler vom FILMFEST DRESDEN stellt die Dresdner Filminstitutionen vor

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Karolin Kramheller vom FILMFEST DRESDEN präsentierte Olaf Held und weitere Filmtalente aus Sachsen

Regisseur von „Bildstörung“, Murat Haschu

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Dresdner Filmemacher Johannes Kürschner

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Wolf-Dieter Jacobi und Ralk Kukula von balancefilm

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Olaf Held von „Hammerthal“ 1 und 2

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Clemens Beier im Gespräch – kurz darauf gab es den Publikumspreis auf der Mitteldeutschen Filmnacht

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Jörg Herrmann vom Mediahaus Kreischa

 

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FOKUS SACHSEN beim FILMFEST DRESDEN – Grenzgänger

Posted on 07 April 2016 by christian_zimmermann

 

Im Rahmen des FILMFEST DRESDEN zeigen wir wieder ein sächsisches Kurzfilmprogramm. In 2016 widmet sich die Reihe den „Grenzgängern“. Continue Reading

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Festivals der mutigen Grenzgänger

Posted on 07 April 2016 by christian_zimmermann

Die sächsische Filmfestivalsaison beginnt und 2016 sind Grenzgänger gefragt. Für mitteldeutsche Filmenthusiasten, die etwas wagen, gibt es die Filmfestivals in Leipzig, Dresden und im deutsch-tschechisch-polnischen Grenzgebiet. Continue Reading

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SCHLINGEL-Direktor Harbauer setzt auf Nachhaltigkeit

Posted on 09 März 2016 by b.s.m.

1996 gründete Michael Harbauer das SCHLINGEL-Festival, gerade auch, um seinem Sohn Kinderfilme im Kino zeigen zu können. Dieses Jahr öffnete er die Vorführungen auch für Flüchtlingsgruppen: „Wir versuchen alle zu erreichen, die den Status Kind haben und sich mit Medien auseinandersetzen“, sagte der Festivaldirektor zur 20. Ausgabe. Gesellschaftlich relevante Themen setzte er auch in diesem Jahr wieder ins Programm – und diese Filme erreichen die Zielgruppe.

Workshop der Filmwerkstatt, Foto: Filmfestival SCHLINGEL

Workshop der Filmwerkstatt, Foto: Filmfestival SCHLINGEL

So zeichnete die siebenköpfige Jugendjury den französischen Film „Young Tiger“ von Zypriern Vial aus. „Ich will arbeiten“, ist einer der ersten Sätze von Hauptfigur Many. Deswegen haben ihn seine Eltern von Punjab hergeschickt, aber in Frankreich dürfen Kinder nicht arbeiten. Many tut es trotzdem, schließlich hilft er auch beim Schleusen. Den Preis begründen die Schüler eines Chemnitzer Gymnasiums dieser Film ermöglicht neue Sichtweisen auf die Zwänge und Ängste von Zuwanderern. Es entwickelte sich bei uns eine Empathie, welche vor allem bezüglich der aktuellen Lage von großer Bedeutung ist.“ Zum Nachdenken bewegte auch die afghanisch-kanadische Produktion „Mina Walking“, die im Panorama zu sehen war. Die selbstbewusste, 12jährige Titelheldin (Regie: Yosef Baraki) soll von ihrem Vater an einen Freier verkauft werden und rebelliert dagegen. Von einer anderen Seite als sonst beleuchtete „Enklave“ den Krieg. Der 10jährige Nenad muss mit dem Panzer zur Schule gefahren werden, weil er als Serbe mitten im Kosovo wohnt. „Die Schüler zeigten Empathie mit der Situation, nach einer Schlüsselszene war der ganze Saal still“, sagte Harbauer.

Hauptpreise erhöht

„Enklave“ wurde von der Fachjury mit dem Hauptpreis der Stadt Chemnitz und der Sächsischen Landesmedienanstalt SLM ausgezeichnet,
der in der Altersgruppe 5 bis 13 vergeben wird. Durch die Zusammenlegung dieser zwei Förderer ist das Preisgeld hier mit 10.000 Euro dotiert und unterstützt die Herausbringung im deutschsprachigen Raum. Zudem erhöhte die sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange den Europäischen Kinderfilmpreis, der ebenfalls der Vermarktung zugutekommen soll, von 5.000 auf 12.500 Euro. Michael Harbauer setzt auf Nachhaltigkeit: „Die Filme sollen auch nach dem Festival noch im Gespräch bleiben.“ Die Preisgelder sollen Sender und Verleiher ermutigen, die Filme in ihr Programm aufzunehmen. „Dieses Preisgeld wird komplett für die deutsche Synchronisation verwendet“, erzählte Harbauer. Der Festivaldirektor konnte zudem die Leipziger Synchronfirma STL als Kooperationspartner gewinnen. Diese übernahm für Arsenal schon die Synchronisation des frankokanadischen Eishockey-Films „Die Pee-Wees“, der 2013 beim SCHLINGEL gewonnen. hat.

 

Der Artikel »SCHLINGEL-Direktor Harbauer setzt auf Nachhaltigkeit« ist von Gisela Wehrl und im  Auslöser 4/ 2015 erschienen.

 

 

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Medienkunst in Dresden: Aktion – Reaktion

Posted on 02 März 2016 by b.s.m.

Mit dem Aufruf an die Kunst zu intervenieren – bevor es jemand anderes tut – eröffnete am 12. November die 19. CYNETART – Internationales Festival für computergestützte Kunst und transdisziplinäre Medienprojekte. „Die Macht liegt auf der Straße,“ warnte Alf Thun von der Leipziger Satire-Organisation „Front Deutscher Äpfel“ nachdem er soeben mit seiner Truppe in einem Putsch die Eröffnungszeremonie im Festspielhaus Hellerau übernommen hatte. Sein Appell lautete: „Sie sind ja als Künstler dazu da, Entwicklung vorab zu spüren, zu antizipieren, gesellschaftliche Diskurse anzustoßen, zu öffnen, usw.“ Etwas zurückhaltender äußerte sich Arne Nowak und wollte erst einmal eine „Arbeitsatmosphäre“ schaffen. Eine neue CYNETART wolle er mit allen Teilnehmern gestalten, so der Vorstandsvorsitzende der Trans-Media-Akademie Hellgrau.

„Hidden Voices/Versteckte Stimmen“ von Lucie Freynhagen und Denise Ackermann vor der Motorenhalle, Dresden, Fotos: Sabine Kues, David Pinzer

„Hidden Voices/Versteckte Stimmen“ von Lucie Freynhagen und Denise Ackermann vor der Motorenhalle, Dresden, Fotos: Sabine Kues, David Pinzer

Im Gegenzug bot das Festival den Rahmen dazu mittels Workshops und Diskussionsforen, u. a. zu der Frage, wie nachhaltig Festivals überhaupt noch sind. Der „Artlerist“ Raik Zimmermann – fusioniertet Künstler und Galerist – stellte in einer Art „who is who“-Runde die 2014 von Ronny Szillo gegründete Leipziger Galerie BSMNT als eine Art Off-Room für Medienkunst vor. Mitgebracht hatte die BSMNT Gallery ein Doppel der Medienkunstszene in Sachsen: Tilman Hornig, Absolvent der HfBK Dresden und Ullrich Klose, Student an der HGB Leipzig. Ihre Installation „Warzen“ thematisierte das virtuelle Erleben von Krieg gegenüber dem Verbrauch von tatsächlichen Ressourcen; im Falle der Installation: Trockeneis. Das symbolische Feuer kam aus Tabasco-Fläschchen.

Alf-Thum

Mit Flucht und Vertreibung befassten sich ebenfalls Christoph Wachter und Mathias Jud bei der Performance Lecture „Capital of the World“, in der beide Künstler ihre Forschung zum Regime der Ausgrenzung anhand von Projekten in Australien und auf der Insel Lesbos vorstellten. Hierbei entwickelten sie Werkzeuge um Machtdispositive zu überwinden und Kommunikation möglich zu machen, wie mit der App „Qual“, die spontane Net

Damit lag der Schwerpunkt der CYNETART auf dem Entstehungsakt und dem Experimentieren der Kunst und war als Einladung zu einer Aktion als Reaktion zu verstehen. Neben den Gesprächsrunden im „Forum“-Programm gab es jedoch auch umgesetzte computergestützte Kunst in „Projekträumen“ zu sehen: so das Video „Can‘t Stop“ von Linda Franke. „I am working in a good restaurant and developed the habit of spitting into the food before I serve it. […] I can‘t stop. I can‘t stop,“ ist eines der anonymen Bekenntnisse, die die Künstlerin im Internet gesammelt hat und durch Performance und Animation verkörpert auf die Leinwand brachte. Nach weltweiten Ausstellungen von den USA bis nach Japan stellte die geborene Dresdnerin erstmals in ihrer Geburtsstadt aus und verkörpert und entblößt die Gesellschaft zugleich.

Mit „Wohin gehen wir? – videokunst zur stadtgesellschaft“ hinterfragt die reine Videokunstausstellung des riesa-efau – Kultur Forum Dresden noch bis zum 19. Dezember die Stadtgesellschaft und deren Gestaltung. In den Räumlichkeiten der Motorenhalle zeigt sie in Kooperation mit Directors Lounge Berlin Videoarbeiten mit einem Themenspektrum von Politik über Verkehr bis hin zur Gewalt. Letztere findet quasi auf dem „Hauptplatz“ statt, der größten Projektionsfläche der Ausstellung: Das Musikvideo „Stress“ des französischen Regisseurs Romain Gavras zeigt einen Gewaltexzess von einer Gruppe Halbstarker. Zu dem Titel D.A.N.C.E. der Gruppe Justice, ziehen sie durch die Straßen, verprügeln und randalieren. Das Video von 2008 stellt dabei weitere Fragen: Wie viel Gewalt lässt man zu? Wer schreitet ein? Fast schon meditativ hingegen ist die Arbeit „WASSERTRAGEN“ von Juliane Schmidt, absolvierte Meisterschülerin bei Monika Brandmeier an der HfBK Dresden. In 90 Minuten trägt die Künstlerin einen Eimer Wasser aus ihrer Wohnung in das Waldbad Dresden-Klotzsche und thematisiert auf verquere Weise die Annehmlichkeiten der funktionierenden Großstadt und wiederum den steten Tropfen eines Individuums. Zwei weitere Künstler der sächsischen Medienkunstschmiede sind vertreten in „Thoughtcrime / Crimethought“ durch Hein Godehart Petschulat und Sebastian Helms. Eine Überwachungskamera zeigt den Diebstahl eines Verkehrsschilds, das auf einen überwachten „Plaça de George Orwell“ in Barcelona hinweist.

Reine Videoarbeiten aus auszustellen sieht Denise Ackermann weniger problematisch als programmatisch. „Man schafft es nicht, sich alle Arbeiten anzuschauen, aber das ist auch nicht notwendig, glaube ich, man schafft ja auch nicht ‚Stadt‘ komplett zu erfahren.“ Dazu gehört sicherlich auch die Arbeit „HIDDEN VOICES / VERSTECKTE STIMMEN“, die sie gemeinsam mit Lucie Freynhagen umgesetzt hat. Ausgangspunkt hierzu waren die von einer Lehrerin gesammelten Zitate ihrer Schüler zu den ankommenden Flüchtlingen und der Entwicklung von PEGIDA. Mittels Handschriften-Paten brachten die beiden Künstlerinnen diese versteckten Stimmen in den öffentlichen Diskussionsraum und druckten sie auf Plakate, die vom 22. Oktober bis 31. Oktober über ganz Dresden verteilt hingen. Im Hof der Motorenhalle werden alle 49 Zitate noch einmal projiziert. Eine eigene Antwort zu „Wohin gehen wir?“ gibt der syrische Künstler Manag Halbouni mit seiner Installation „Nowhere is Home“. Mit einem ausgestellten Auto hinterfragt er wie es sein kann, dass man in Dresden wohnt – und trotzdem nicht zu Hause ist.

 

Der Artikel »Medienkunst in Dresden: Aktion – Reaktion« ist von Sabine Kues und im  Auslöser 4/ 2015 erschienen.

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Bewegtbilder aus aller Welt

Posted on 29 Februar 2016 by b.s.m.

Ein bewegendes Filmerlebnis wünschte das 11. MOVE IT! Filmfestival seinen Besuchern im Laufe von sechs Tagen
und insgesamt 19 filmischen Grenzerfahrungen. Unter dem Thema „Borderlines – Grenzerfahrungen“ widmete sich das Festival für Menschenrechte und Entwicklung den aktuellen Migrationsbewegungen und Menschen auf der Flucht.

moveit-dresden

Das MOVE IT! Filmfestival verleiht den 1. Dresdner Filmpreis für Menschenrechte und Entwicklung

Als Höhepunkt wurde der erste „Dresdner Filmpreis für Menschenrechte und Entwicklung“ an die Filmemacherin, Fotografin und Dozentin Leona Goldstein verliehen. Über mehrere Jahre hinweg begleitete sie in „God is not working on Sundays“ Aktivistinnen in Ruanda, die den sozialen Wandel und die Versöhnung nach dem Genozid in 1994 vorantreiben. „Ich glaube, man kann nicht genug Zeichen setzen für Weltoffenheit und Toleranz“, begründet Silvia Zimmermann, Projektkoordinatorin von MOVE IT!, diese Neuerung. Leona Goldsteins Film überzeugte die Jury durch ihre enge Zusammenarbeit mit den Protagonistinnen: „Sie hat die Frauen mit begleitet auf ihrem Weg, hat ihnen geholfen ein Tabu zu brechen, öffentlich zu machen und Empowerment der Frauen durch ihre Filmarbeit gefördert.“

Der Film entspricht demnach auch den Leitlinien des Veranstalters, der Dresdner Aktionsgemeinschaft für Kinder- und Frauenrechte (Akifra e. V.), direkte entwicklungspolitische Graswurzelarbeit zu leisten. Zu Beginn spezialisierte sich das Festival auf Filme zu Kinder- und Frauenrechten. Mittlerweile ist das Festival jedoch von anfänglichen zwei Tagen zu einem 6-Tages-Programm gewachsen – und die Auswahl der Themen mit ihnen. MOVE IT! versteht sich als inhaltlich ausgerichtet, vereint jedoch auch Filmschaffende in seiner Auswahlkommission. Dem Bürgerkrieg in Syrien und seinen Konsequenzen widmen sich gleich zwei Filme: „Not who we are“ von Carol Mansour gibt geflüchteten Syrerinnen das Wort, die nun im Libanon ihre Zukunft sehen – oder eben gerade nicht.

Manours Film ist einer der beiden Filme,die für das Festival mit deutschen Untertiteln versehen wurden. Gerade bei diesem Thema sollten viele Leute erreicht werden und Sprachbarrieren nicht ausgrenzen. Das Festival versucht, eine Plattform für einen Dialog zu sein und lädt Fachreferenten zu einem Großteil der Filmvorführungen ein. So berichtet Ferdinand Dürr nach dem Screening von „Our terrible country“ der syrischen Filmemacher Mohammad Atassi und Ziad Homsi von den Projekten der Leipziger Initiative adoptarevolution.org in Syrien. Eines ihrer finanziell und organisatorisch unterstützten Projekte ist eine unterirdische Schule in Erbin. In Deutschland touren sie gerade mit 12 syrischen Kurzfilmen. „Open Gates“ war am 3. November im naTo zu Besuch und kommt am 21. Dezember, zeitgleich mit dem Kurzfilmtag, ins Thalia in Dresden. Mit dem Medium Film verbinden auch die Organisatoren von MOVE IT! viel Hoffnung. „Ich bin ja irgendwie davon überzeugt, dass man über Empathie Leute aufrütteln kann mit solchen Themen.“ Deswegen möchte Silvia Zimmermann im kommenden Jahr auch außerhalb der Neustadt etwas bewegen und Filmabende in anderen Stadtteilen Dresdens organisieren.

MOVE IT! Filmfestival für
Menschenrechte und Entwicklung
03.-08. November 2015, Thalia Kino
Dresden, www.moveit-festival.de

 

Der Artikel »Bewegtbilder aus aller Welt“« ist von Sabine Kues  und im  Auslöser 4/ 2015 erschienen.

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