Archive | Filmförderung

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9. FILMSOMMER SACHSEN

Posted on 27 Juni 2016 by christian_zimmermann

„Lichtung im Förderdschungel“

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Filme Fördern Fernsehen in Leipzig

Posted on 19 Mai 2016 by christian_zimmermann

Die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) lädt nach Leipzig zur Veranstaltungsreihe »Filme Fördern Fernsehen« ein. Continue Reading

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Filmprofis to go

Posted on 23 März 2016 by b.s.m.

Wird das eine Eintagsfliege oder hat das Zukunft? Das fragte sich Holger Zigan, als er mit seinem Geschäftspartner Armin Eichhorn beim Amt für Wirtschaftsförderung in Leipzig vorstellig wurde – mit einer im Osten absolut exponierten Idee: Filmwebinare.

Filmprofisgoto

Das Ziel: Dem knappen Wissensangebot in der aufstrebenden sächsischen Filmkunstszene etwas entgegensetzen und der „großen Laterne Berlin“ ein paar „Motten“ abgewinnen. Unter dem Namen Kolleg Film sollte es Erwachsenenbildung werden, wie in ihrer Arbeit mit der Berliner Filmschule filmArche. Webinare sind noch ein junger, hierzulande relativ unbekannter Kanal der Wissensvermittlung. Zigan und Eichhorn ließen sich nicht entmutigen, schließlich kennen sie die zähen Kämpfe der Independent-Filmbranche. Letztlich haben sie die Förderung aus Leipzig bekommen. Vor zwei Monaten ging das Webinar-Angebot online. Finanziert wird Kolleg Film als GbR nicht von staatlicher Förderung, wie die Konkurrenz von filmseminare.de in Brandenburg und München. Die VHS Leipzig ist als Partner im Gespräch.

Mittlerweile kann Kolleg Film mit einem „bunten Blumenstrauß an Dozenten“ viele Interessen bedienen. Treue langjährige Weggefährtin ist Katti Jisuk Seo: Die Deutsch-Koreanerin studierte Geschichte und Scriptwriting und wurde Fachfrau für Story Consulting & Scriptwriting. Übersetzt: „professionelle Geschichtenerzählerin“. Film-Enthusiasten, denen zur Projektidee ein zündender dramaturgischer Kniff fehlt, bietet sie via Kolleg Film Inspiration und Geburtshilfe, beispielsweise mit dem Pool „Drehbuch und Dramaturgie“: Filmschaffende können gezielt wählen zwischen Storytelling, Spannungsbogen und Stoffentwicklung. Katti Seo greift erzählerische Tricks aus erfolgreichen Kinofilmen oder Fernsehserien auf (Der Hobbit, Breaking Bad).

Die Innovation findet an der Grenze von Mainstream und Independent statt, damit das Projekt in der Realisierung später einerseits herausstechen und andererseits auch kommerziell seinen Erfolg einfahren kann – der Spagat zwischen Plausibilität und Überraschung. Das Handwerkszeug der Webinar-Dozenten ist solide, umfassend und erfolgversprechend. Angebote sind einzeln oder im Paket buchbar, Individual-Webinare erfordern einen etwas besser gefüllten Geldbeutel. Voraussetzung für alle: funktionierendes Internet. Hauptzielgruppe von Kolleg Film sind fortgeschrittene Film- und Fernsehschaffende. Für unabhängige Filmkünstler ist das Filmwebinar womöglich interessant, um jene erzählerischen Regeln zunächst zu lernen, die sie im Anschluss brechen wollen.

Anna-Sophie Naumann,
lebt in Leipzig und arbeitet als freie Redakteurin. Sie ist fast absolvierte Master-Studentin (Information & Communication Science), mit einer großen Affinität zur Verbindung von Film und Historie. Schreibt viel und gerne. Liebt die kontroverse Kunstszene Dresdens.

 

Der Artikel »Filmprofis to go« ist von Anna-Sophie Naumann und im Auslöser 4/ 2015 erschienen.

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Zwei Kriterien, zwei Prozent

Posted on 16 Dezember 2014 by b.s.m.

Jedes Jahr im März stehen bei der Filmförderanstalt (FFA) ca. 700.000 € bereit, um die Hersteller von deutschen Kurzfilmen bei ihren zukünftigen Filmprojekten zu unterstützen. Es wird grundsätzlich jeder Film gefördert, der mindestens 15 Referenzpunkte erlangt hat. Jedoch „verdient“ man sich diese nur durch Filmpreise, die Teilnahme an renommierten Festivals oder mit dem Prädikat besonders wertvoll. 2014 wurde pro Punkt ein Betrag von 552 € ausgezahlt. Für den Film mit den meisten Referenzpunkten kam so die stolze Summe von 38.630 € zusammen. Die Fördergelder aus der Referenzförderung müssen dann innerhalb der nächsten zwei Jahre für die Produktion eines neuen Kurzoder Langfilms verwendet werden, können aber auch für die Projektvorbereitung von Kurz- oder Langfilmen (z.B. an einem Drehbuch) bei der FFA abgerufen werden. „Die Freiheit, die Gelder so zu verwenden, wie man es möchte, ist ein großer Vorteil der Kurzfilmförderung“, sagt Jürgen Schöler, Förderreferent für Zuerkennung und Auszahlung der Referenzförderung bei der FFA.

Die Kurzfilm-Referenzförderung der FFA

Filmfinanzierung , Foto. b. s .m.

Filmfinanzierung , Foto. b. s .m.

Um an der Zuerkennung teilnehmen zu können, darf der Film inklusive Vor- und Abspann nicht kürzer als eine und nicht länger als 15 Minuten sein – oder bis zu 45 Minuten, wenn der Filmemacher an einer Hochschule studiert bzw. es sich um seinen Erstlingsfilm handelt. Darüber hinaus sind aber auch Kinderfilme bis zu einer Länge von 59 Minuten berechtigt für die Teilnahme an der Referenzkurzfilmförderung. Alle Filme benötigen außerdem eine FSK-Freigabe, die Bestätigung der Einlagerung einer Kopie im Bundesarchiv und einen Bafa-Bescheid, der die kulturellen Eigenschaften und die deutsche Herkunft der finanziellen Mittel bestätigt. „Liegen nicht alle Nachweise sofort vor, ist es auch möglich, diese später nachzureichen. Wichtig aber ist, dass alle Kriterien erfüllt sein müssen, sonst kann der Film nicht an der Förderung teilnehmen. Das sind nun einmal die rechtlichen Voraussetzungen, wie sie das Filmfördergesetz (FFG) vorgibt“, betont Jürgen Schöler.

Ob auch die Erfolgsvoraussetzungen für eine Förderung gegeben sind, entscheidet sich bei insgesamt mehr als 80 unterschiedlichen Sektionen der „bedeutsamen“ Festivals. Die vollständige Liste findet man auf der FFA-Webseite. Die Wettbewerbsteilnahme bei großen Festivals und die Auszeichnung mit kleineren Preisen sowie der FFA-Kurzfilmpreis Short-Tiger bringen 5 Punkte – übrigens nicht zu verwechseln mit dem Tiger- Award für Kurzfilme, der in Rotterdam vergeben wird, der zählt nämlich gleich 10 Punkte… Auch der Goldene Berliner Bär, der Goldene Spatz, der Goldene Reiter und sein großer Freund, der Oscar®, lassen das Referenz-Konto – um jeweils 10 Punkte – weiter wachsen. Hat ein Film alle oben aufgeführten Preise abgeräumt und die FBW zusätzlich das Prädikat „besonders wertvoll“ vergeben, kommt man auf immerhin 65 Punkte. Da das Ergebnis ab 40 Punkten aufwärts mit dem Faktor 1,5 multipliziert wird, werden am Ende rund 98 Punkte anerkannt. Für das Jahr 2014 bedeutet dies, dass unter dem Strich 64 Filme mit ca. 1.365 gesammelten Punkten an der Referenzförderung der FFA teilnahmen, für die 2 Prozent des Jahreshaushalts der Filmförderungsanstalt zur Verfügung stehen. „Kurzfilme zu produzieren ist heutzutage auf Grund der zur Verfügung stehenden Technik sehr viel einfacher geworden“, meint Herr Schöler mit Blick auf die kommenden Jahre. “Daher ist es abzusehen, dass es mehr Filme geben wird – und somit wahrscheinlich auch mehr Teilnehmer, die die Förderung beantragen werden. Schon in der Vergangenheit wurden immer mehr Punkte ausgelöst, obwohl die zur Verfügung stehenden Mittel mehr oder weniger gleich blieben und nach dem derzeitigen FFG auch erst einmal unverändert bleiben werden.

Dies war auch bereits der Grund für eine Anpassung im letzten FFG, in dem die Referenzpunktevergabe gestrafft und die Werthaltigkeit der Referenzpunkte erhöht wurde. Wenn man den ganzen Aufwand betrachtet und am Ende dreitausend Euro erhält, so war das für die Produktion eines neuen Filmes zu wenig. Die FFA hat daher das Wertungssystem so angepasst, dass es jetzt wieder mehr Geld pro Punkt gibt, und damit eine größere wirtschaftliche Tragfähigkeit bei der Ausschüttung zustande kommt.“

Die FFA ist allerdings an das vom Bundestag beschlossene FFG gebunden. Die AG Kurzfilm, der Bundesverband deutscher Kurzfilm mit seiner Geschäftsstelle in Dresden, berät die Bundestagsfraktionen und Ausschüsse und konnte mit der Anpassung erfolgreich eine Verbesserung der Situation bewirken.

Die Zahl der geförderten Filme stieg in den letzten Jahren an und der Wert pro Punkt sank 2012 auf 339,50 € ab. Die FFA handelte, zog die Mindestpunktzahl auf 15 an und drosselte den Punkteanstieg, so dass sich die Referenzförderung künftig wieder mehr lohnen soll.

Text: Justus Haufe, er lebt in Bayreuth,und studiert Medienwissenschaft und Praxis. Im September 2014 absolvierte er ein Praktikum in der Geschäftsstelle des Filmverbands Sachsen. Der Artikel Zwei Kriterien, zwei Prozent erschien im AUSLÖSER 5/ 2014, Seite 30.

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Zwei Kriterien, zwei Prozent

Posted on 16 Dezember 2014 by b.s.m.

Jedes Jahr im März stehen bei der Filmförderanstalt (FFA) ca. 700.000 € bereit, um die Hersteller von deutschen Kurzfilmen bei Continue Reading

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4. Schülerfilmfestival FILM AB!

Posted on 08 September 2014 by b.s.m.

In diesem Jahr wird FILM AB! am 22. November 2014 in der Schaubühne Lindenfels in Leipzig präsentiert. Continue Reading

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Sachsens Kultur-Wahlprogramme

Posted on 25 August 2014 by b.s.m.

Eine medien- und kulturpolitische Analyse der Wahlprogramme von CDU, SPD, FDP, GRÜNE und LINKE.

Mehr Mittel.

Ein Wahljahr ist immer auch ein Jahr der Versprechungen. Was davon am Ende umgesetzt wird, zeigt sich meist erst viel später. Im Vorfeld der Wahl muss sich aber jede

Auszählung der Stimmen, Berlin 1946. CC-BY-SA-3.0-de

Auszählung der Stimmen, Berlin 1946. Foto: Deutsche Fotothek, CC-BY-SA-3.0-de

einzelne Partei an ihrem Programm messen lassen. Uns interessiert besonders der medien- und kulturpolitische Fokus. Wie entwickelt sich der Etat vor allem mit Blick auf die kleineren Projekte? Wie steht es mit Kulturstiftung und MDM?

Welche Änderungen im Staatsvertrag der öffentlich-rechtlichen Sender sind geplant und wie steht es zukünftig um die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft? Bei der Zusammensetzung des Rundfunkrates als gesellschaftliches Kontrollgremium des MDR sehen die GRÜNEN Verbesserungspotential. „Der Rundfunkrat (…) soll die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln und noch staatsferner und geschlechterparitätisch besetzt werden. Insbesondere ist sicherzustellen, dass RegierungsvertreterInnen keinen direkten Einfluss auf die Konstituierung des Rundfunkrats haben.“Außerdem fordern sie „wirkliche Transparenz bei den Produktions- und Verwaltungskosten in den öffentlich- rechtlichen Anstalten.“

Die SPD strebt „eine Novellierung des MDR-Staatsvertrages an. Dabei geht es (…) auch darum, die gesetzliche Grundlage aus dem Jahr 1991 zeitgemäß zu gestalten.“ Darüber hinaus plane man ebenfalls, „die Zusammensetzung des Rundfunkrates und des Verwaltungsrates auf den Prüfstand zu stellen.“Mit der Kulturstiftung habe sich „Sachsen ein Instrument gegeben, innovative künstlerische Projekte und Initiativen zu fördern“, so DIE LINKE in ihrem Wahlprogramm.

„Die Kulturstiftungdes Freistaates muss jedoch finanziell angemessen ausgestattet sein, um gezielt und nachhaltig Kunst- und Kulturprojekte fördern und künstlerische Entwicklungen begleiten zu können.“ Man setze sich „deshalb für eine Erhöhung und Dynamisierung der Projektfördermittel aus dem Landeshaushalt sowie für eine Erhöhung des Stiftungskapitals ein.“ Ähnliches kommt von der SPD: „Durch eine Verstärkung der Mittel der Kulturstiftung wollen wir die Förderung von Einrichtungen, Vereinen, Gruppen und Einzelkünstlern verbessern. Ebenso ist es uns wichtig, die Landeskulturverbände entsprechend ihren Aufgaben und der tariflichen Entlohnung finanziell und personell adäquat auszustatten.“

Die CDU ist zufrieden mit dem Status Quo: „Die Kulturstiftung des Freistaates leistet wichtige Aufgaben. Deshalb fördern und unterstützen wir die Kulturstiftung weiterhin.“ Weiterhin will die CDU das Programm zur Kinodigitalisierung fortsetzen. „Der Produktionsstandort Sachsen soll weiter gestärkt werden. Die Mitteldeutsche Medienförderung ist dabei besonders zu unterstützen.“ Auch die SPD sieht die Mitteldeutsche Medienförderung in der Pflicht regionale kreative Ideen zu fördern und mit ansässigen Firmen umzusetzen. Hier sieht sie Verbesserungspotential, da regionale Unternehmen oftmals übergangen würden. Bezug nehmend auf die sächsische Kulturstiftung als Förderinstitution für eine freie Kunst- und Kulturszene schlägt die SPD vor, „im Diskurs mit den Landeskulturverbänden und weiteren Partnern könnte für jede Sparte eine Art Fachentwicklungsplan erstellt werden. Mit der Aufstellung der Fachentwicklungspläne muss auch gemeinsam mit der Kulturstiftung eine entsprechende Weiterentwicklung der Förderrichtlinien erfolgen“. Dieser beinhalte auch die mehrjährige Konzeptförderung. Das Sächsische Kulturraumgesetz (SächsKRG) regelt seit 1993 die Finanzierung der nichtstaatlichen Kultureinrichtungen in Sachsen.

Die CDU sieht die kulturelle Vielfalt in Sachsen flächendeckend auf einem hohen Niveau. Weiterhin habe sich die Kulturraumförderung im Freistaat Sachsen bewährt. „Wir werden das Kulturraumgesetz evaluieren und dabei insbesondere auf einen kontinuierlichen und ausgleichenden Zuweisungsmechanismus achten.“ Darüber hinaus plant die CDU in ihrem Wahlprogramm eine Erhöhung der Mittel für die Kulturräume.

Die sei dringend vonnöten, meint DIE LINKE: „Das Sächsische Kulturraumgesetz regelt als maßgebliches Instrument solidarischer Kulturfinanzierung (…) die Förderung von Einrichtungen und Projekten mit regionaler Bedeutung.“ Seiner Aufgabe wird das Kulturraumgesetz allerdings nicht gerecht. „Aufgrund der unzureichenden Finanzausstattung sind aus den beabsichtigten Gestaltungsräumen der Kultur eher Kulturverwaltungsräume geworden. Es ist vor diesem Hintergrund gegenwärtig nahezu unmöglich, innovative Impulse zu setzen und Entwicklungen aktiv anzustoßen. Darum muss das Kulturraumgesetz finanziell besser ausgestattet werden.“

Die FDP will den eingeschlagenen Weg der „Sicherung der Kulturraumförderung auf hohem Niveau“ fortsetzen. Außerdem bemühe man sich um die „umfangreiche Unterstützung der Kreativ- und Kulturwirtschaft durch den Freistaat Sachsen im Rahmen von zahlreichen Förderprogrammen und Preisverleihungen“ und die „Förderung kleinteiliger Kunst- und Kulturangebote“.

Die SPD steht „für eine deutliche Aufstockung der Mittel für die Kulturräume“ und will die Möglichkeiten der Verteilung der Kulturraummittel prüfen und sie u.a. von der Einwohnerzahl entkoppeln. Darüber hinaus arbeite man eng mit der Kreativ- und Kulturwirtschaft zusammen. Gemeinsam habe man ein Konzept zur Förderung dieser Branche erarbeitet. „Neben der zwingend notwendigen quantitativen und qualitativen Fortschreibung des Kulturwirtschaftsberichtes, wollen wir u.a. die Förderlücke zwischen Wirtschaftsförderung und Kulturförderung schließen, bestehende Netzwerke stärken und fördern und auf Landesebene einen Ansprechpartner für die Belange der Kreativen einrichten.“

Aus den Wahlprogrammen ist zu entnehmen, dass sich die Parteien in der Stärkung der Kultur und Kreativwirtschaft einig sind. Aus kulturpolitischer Sicht ein gutes Zeichen. Die Parteien sind dabei in ihren Rollen klar verteilt: Die Regierungsfraktionen setzen vor allem auf Kontinuität, während die Opposition mit der Forderung nach besserer finanzieller Ausstattung der Förderung und einer Novellierung des MDR-Staatsvertrages punkten möchte.

Wahlkampfzeiten sind Zeiten der Versprechen, der Auslöser wird auch nach der Wahl schauen, welche der Versprechen eingelöst werden.

Text: Lars Tuncay, erschienen im AUSLÖSER 3/ 2014, Seite 16

Der AUSLÖSER erscheint viermal im Jahr und ist das Film- & Medienmagazin des Filmverband Sachsen e. V.

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Kulturausgaben in Sachsen

Posted on 29 Juli 2014 by b.s.m.

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Schatzhaus der Athener in Delphi, Foto: Napoleon Vier aus nl, Sofie, CC BY-SA 3.0

Filmförderung trotz Haushaltskürzung

Sachsen gibt in diesem Jahr trotz leichter Kürzung des Kultur-Gesamthaushalts nicht weniger Geld für die kulturelle Filmförderung aus als im vergangen. Der Kulturstiftung Sachsen stehen wieder 331.700 Euro für die Unterstützung von Filmprojekten zur Verfügung. 2013 waren die Mittel auf diesen Betrag angehoben worden – um zehn Prozent, wie bei allen anderen Fördersparten auch. Zusätzlich werden immer wieder auch Mittel aus den Kapitalerträgen der Stiftung bereitgestellt. Damit bleiben die Ausgaben für die Filmförderung von einer Absenkung der gesamten Kulturausgaben Sachsens verschont.

2014 sinken diese im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Mio. auf knapp 373 Mio. Euro. Das geht aus einer Antwort des Sächsischen Wissenschafts- und Kunstministeriums sowie des Finanzministeriums auf eine kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Der Anteil der Kulturausgaben am Gesamthaushalt verringert sich von 2,27 auf 2,19 Prozent. Die Mittelkürzungen betreffen vor allem den Denkmalschutz sowie die Verwaltung für kulturelle Angelegenheiten. Mehr Geld als zuvor bekommen hingegen die Kunsthochschulen und Museen in Sachsen.

Der Filmverband Sachsen hält das stabile Niveau der kulturellen Filmförderung für unbedingt notwendig, um der Entwicklung der Filmkultur und des Filmschaffens in Sachsen eine immerhin verlässliche Perspektive zu geben. Die zehnprozentige Erhöhung der Fördersumme im vergangenen Jahr war ein positives Zeichen an die Kulturschaffenden. Im Filmbereich war es eher ein Tropfen auf den heißen Stein.

Denn seit 2005 konnten im Schnitt weniger als 40 Prozent der beantragten Projekte gefördert werden. Als sehr bedauerlich sieht der Filmverband aber, dass die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) ihr – ohnehin schon geringes – Budget für die ergänzende kulturelle Filmförderung um 25.000 auf 100.000 Euro senkte. Diese Mittel sind nicht Teil des Kulturhaushalts des Freistaats sondern werden über die Rundfunkbeiträge finanziert.

Den größten Anteil an der Filmförderung in Sachsen leistet jedoch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), zu deren Tätigkeitsbereich aber auch noch Sachsen-Anhalt und Thüringen gehören. Ihr stehen in diesem Jahr 14,35 Millionen Euro zur Verfügung. Sie setzen sich aus Zuweisungen der drei Länder sowie des Mitteldeutschen Rundfunks und des ZDF zusammen. Thüringen und Sachsen hatten ihre Zuweisungen ihre Zuweisungen jeweils erhöht.

Text: Christian Zimmermann, erschienen im AUSLÖSER 3/ 2014, Seite 19

Der AUSLÖSER erscheint viermal im Jahr und ist das Film- & Medienmagazin des Filmverband Sachsen e. V.

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7. Filmsommer Sachsen zwischen Kunst und Wirtschaftlichkeit

Posted on 17 Juni 2014 by b.s.m.

Zur Entwicklung einer lebendigen Filmkultur und eines leistungsfähigen Filmschaffens Continue Reading

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Drei-Punkte-Plan für das Medienland Sachsen vereinbart

Posted on 13 Juni 2014 by b.s.m.

Um die Finanzierung von Filmvorhaben im Freistaat Sachsen zu verbessern, haben sich die Verantwortlichen der Film- & Medienbrachen Sachsens mit Vertretern der Finanzwirtschaft getroffen und eine gemeinsame »Drei-Punkte-Erklärung« vereinbart. Continue Reading

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