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Copy & Paste geht nicht

Posted on 21 April 2016 by christian_zimmermann

Sachsens Filmemacher suchen nach Erzählstrategien für Trans- und Crossmedia

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Filmprofis to go

Posted on 23 März 2016 by b.s.m.

Wird das eine Eintagsfliege oder hat das Zukunft? Das fragte sich Holger Zigan, als er mit seinem Geschäftspartner Armin Eichhorn beim Amt für Wirtschaftsförderung in Leipzig vorstellig wurde – mit einer im Osten absolut exponierten Idee: Filmwebinare.

Filmprofisgoto

Das Ziel: Dem knappen Wissensangebot in der aufstrebenden sächsischen Filmkunstszene etwas entgegensetzen und der „großen Laterne Berlin“ ein paar „Motten“ abgewinnen. Unter dem Namen Kolleg Film sollte es Erwachsenenbildung werden, wie in ihrer Arbeit mit der Berliner Filmschule filmArche. Webinare sind noch ein junger, hierzulande relativ unbekannter Kanal der Wissensvermittlung. Zigan und Eichhorn ließen sich nicht entmutigen, schließlich kennen sie die zähen Kämpfe der Independent-Filmbranche. Letztlich haben sie die Förderung aus Leipzig bekommen. Vor zwei Monaten ging das Webinar-Angebot online. Finanziert wird Kolleg Film als GbR nicht von staatlicher Förderung, wie die Konkurrenz von filmseminare.de in Brandenburg und München. Die VHS Leipzig ist als Partner im Gespräch.

Mittlerweile kann Kolleg Film mit einem „bunten Blumenstrauß an Dozenten“ viele Interessen bedienen. Treue langjährige Weggefährtin ist Katti Jisuk Seo: Die Deutsch-Koreanerin studierte Geschichte und Scriptwriting und wurde Fachfrau für Story Consulting & Scriptwriting. Übersetzt: „professionelle Geschichtenerzählerin“. Film-Enthusiasten, denen zur Projektidee ein zündender dramaturgischer Kniff fehlt, bietet sie via Kolleg Film Inspiration und Geburtshilfe, beispielsweise mit dem Pool „Drehbuch und Dramaturgie“: Filmschaffende können gezielt wählen zwischen Storytelling, Spannungsbogen und Stoffentwicklung. Katti Seo greift erzählerische Tricks aus erfolgreichen Kinofilmen oder Fernsehserien auf (Der Hobbit, Breaking Bad).

Die Innovation findet an der Grenze von Mainstream und Independent statt, damit das Projekt in der Realisierung später einerseits herausstechen und andererseits auch kommerziell seinen Erfolg einfahren kann – der Spagat zwischen Plausibilität und Überraschung. Das Handwerkszeug der Webinar-Dozenten ist solide, umfassend und erfolgversprechend. Angebote sind einzeln oder im Paket buchbar, Individual-Webinare erfordern einen etwas besser gefüllten Geldbeutel. Voraussetzung für alle: funktionierendes Internet. Hauptzielgruppe von Kolleg Film sind fortgeschrittene Film- und Fernsehschaffende. Für unabhängige Filmkünstler ist das Filmwebinar womöglich interessant, um jene erzählerischen Regeln zunächst zu lernen, die sie im Anschluss brechen wollen.

Anna-Sophie Naumann,
lebt in Leipzig und arbeitet als freie Redakteurin. Sie ist fast absolvierte Master-Studentin (Information & Communication Science), mit einer großen Affinität zur Verbindung von Film und Historie. Schreibt viel und gerne. Liebt die kontroverse Kunstszene Dresdens.

 

Der Artikel »Filmprofis to go« ist von Anna-Sophie Naumann und im Auslöser 4/ 2015 erschienen.

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Dresdner Kultur-Netzwerk fordert faire Arbeitsbedingungen

Posted on 05 Januar 2015 by b.s.m.

Logo_Netzwerk-Kultur-Dresden1Im kommenden Jahr steht Dresden unter dem Motto: »Dresden. Weltoffene Stadt der Kreativen«. Das im Herbst gegründete Netzwerk-Kultur Dresden fordert eine gerechte Bezahlung für die freien Kulturschaffenden in der Kunst- & Kreativwirtschaft und will das „Dresdner Jahr der Kreativen“ nutzen, um auf die »unhaltbaren finanziellen Umstände hinzuweisen und Abhilfe einzufordern«.

So darf die Kulturförderung nicht länger Spielball willkürlicher Haushaltsentscheidungen sein. Die Kultur- und Wirtschaftsförderung müssen den Erfordernissen der Kunst- und Kreativwirtschaft angepasst und miteinander verzahnt werden. Und: Qualifizierte und engagierte Arbeit muss fair und angemessen entlohnt werden. […] Freie Tänzer stehen teilweise für 3,50 Euro Stundenlohn auf der Bühne, bei den freien Trägern werden Stellen gesplittet, halbiert und reduziert, dass das monatliche Entgelt letztlich kaum zum Leben reicht.

Das Netzwerk Kultur Dresden ist ein Zusammenschluss von „institutionell geförderten Trägern, Wir gestalten Dresden – Branchenverband der Kunst- und Kreativwirtschaft und freien Kulturschaffenden“. Zu den Gründungsunterstützern gehören 48 Dresdner Institutionen aus Kunst und Kultur.

 

Netzwerk Kultur Dresden
www.netzwerk-kultur-dresden.de

Unterstützer des Netzwerk Kultur Dresden
www.netzwerk-kultur-dresden.de/unterstuetzer-werden/

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Sachsens Kultur-Wahlprogramme

Posted on 25 August 2014 by b.s.m.

Eine medien- und kulturpolitische Analyse der Wahlprogramme von CDU, SPD, FDP, GRÜNE und LINKE.

Mehr Mittel.

Ein Wahljahr ist immer auch ein Jahr der Versprechungen. Was davon am Ende umgesetzt wird, zeigt sich meist erst viel später. Im Vorfeld der Wahl muss sich aber jede

Auszählung der Stimmen, Berlin 1946. CC-BY-SA-3.0-de

Auszählung der Stimmen, Berlin 1946. Foto: Deutsche Fotothek, CC-BY-SA-3.0-de

einzelne Partei an ihrem Programm messen lassen. Uns interessiert besonders der medien- und kulturpolitische Fokus. Wie entwickelt sich der Etat vor allem mit Blick auf die kleineren Projekte? Wie steht es mit Kulturstiftung und MDM?

Welche Änderungen im Staatsvertrag der öffentlich-rechtlichen Sender sind geplant und wie steht es zukünftig um die Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft? Bei der Zusammensetzung des Rundfunkrates als gesellschaftliches Kontrollgremium des MDR sehen die GRÜNEN Verbesserungspotential. „Der Rundfunkrat (…) soll die Vielfalt der Gesellschaft widerspiegeln und noch staatsferner und geschlechterparitätisch besetzt werden. Insbesondere ist sicherzustellen, dass RegierungsvertreterInnen keinen direkten Einfluss auf die Konstituierung des Rundfunkrats haben.“Außerdem fordern sie „wirkliche Transparenz bei den Produktions- und Verwaltungskosten in den öffentlich- rechtlichen Anstalten.“

Die SPD strebt „eine Novellierung des MDR-Staatsvertrages an. Dabei geht es (…) auch darum, die gesetzliche Grundlage aus dem Jahr 1991 zeitgemäß zu gestalten.“ Darüber hinaus plane man ebenfalls, „die Zusammensetzung des Rundfunkrates und des Verwaltungsrates auf den Prüfstand zu stellen.“Mit der Kulturstiftung habe sich „Sachsen ein Instrument gegeben, innovative künstlerische Projekte und Initiativen zu fördern“, so DIE LINKE in ihrem Wahlprogramm.

„Die Kulturstiftungdes Freistaates muss jedoch finanziell angemessen ausgestattet sein, um gezielt und nachhaltig Kunst- und Kulturprojekte fördern und künstlerische Entwicklungen begleiten zu können.“ Man setze sich „deshalb für eine Erhöhung und Dynamisierung der Projektfördermittel aus dem Landeshaushalt sowie für eine Erhöhung des Stiftungskapitals ein.“ Ähnliches kommt von der SPD: „Durch eine Verstärkung der Mittel der Kulturstiftung wollen wir die Förderung von Einrichtungen, Vereinen, Gruppen und Einzelkünstlern verbessern. Ebenso ist es uns wichtig, die Landeskulturverbände entsprechend ihren Aufgaben und der tariflichen Entlohnung finanziell und personell adäquat auszustatten.“

Die CDU ist zufrieden mit dem Status Quo: „Die Kulturstiftung des Freistaates leistet wichtige Aufgaben. Deshalb fördern und unterstützen wir die Kulturstiftung weiterhin.“ Weiterhin will die CDU das Programm zur Kinodigitalisierung fortsetzen. „Der Produktionsstandort Sachsen soll weiter gestärkt werden. Die Mitteldeutsche Medienförderung ist dabei besonders zu unterstützen.“ Auch die SPD sieht die Mitteldeutsche Medienförderung in der Pflicht regionale kreative Ideen zu fördern und mit ansässigen Firmen umzusetzen. Hier sieht sie Verbesserungspotential, da regionale Unternehmen oftmals übergangen würden. Bezug nehmend auf die sächsische Kulturstiftung als Förderinstitution für eine freie Kunst- und Kulturszene schlägt die SPD vor, „im Diskurs mit den Landeskulturverbänden und weiteren Partnern könnte für jede Sparte eine Art Fachentwicklungsplan erstellt werden. Mit der Aufstellung der Fachentwicklungspläne muss auch gemeinsam mit der Kulturstiftung eine entsprechende Weiterentwicklung der Förderrichtlinien erfolgen“. Dieser beinhalte auch die mehrjährige Konzeptförderung. Das Sächsische Kulturraumgesetz (SächsKRG) regelt seit 1993 die Finanzierung der nichtstaatlichen Kultureinrichtungen in Sachsen.

Die CDU sieht die kulturelle Vielfalt in Sachsen flächendeckend auf einem hohen Niveau. Weiterhin habe sich die Kulturraumförderung im Freistaat Sachsen bewährt. „Wir werden das Kulturraumgesetz evaluieren und dabei insbesondere auf einen kontinuierlichen und ausgleichenden Zuweisungsmechanismus achten.“ Darüber hinaus plant die CDU in ihrem Wahlprogramm eine Erhöhung der Mittel für die Kulturräume.

Die sei dringend vonnöten, meint DIE LINKE: „Das Sächsische Kulturraumgesetz regelt als maßgebliches Instrument solidarischer Kulturfinanzierung (…) die Förderung von Einrichtungen und Projekten mit regionaler Bedeutung.“ Seiner Aufgabe wird das Kulturraumgesetz allerdings nicht gerecht. „Aufgrund der unzureichenden Finanzausstattung sind aus den beabsichtigten Gestaltungsräumen der Kultur eher Kulturverwaltungsräume geworden. Es ist vor diesem Hintergrund gegenwärtig nahezu unmöglich, innovative Impulse zu setzen und Entwicklungen aktiv anzustoßen. Darum muss das Kulturraumgesetz finanziell besser ausgestattet werden.“

Die FDP will den eingeschlagenen Weg der „Sicherung der Kulturraumförderung auf hohem Niveau“ fortsetzen. Außerdem bemühe man sich um die „umfangreiche Unterstützung der Kreativ- und Kulturwirtschaft durch den Freistaat Sachsen im Rahmen von zahlreichen Förderprogrammen und Preisverleihungen“ und die „Förderung kleinteiliger Kunst- und Kulturangebote“.

Die SPD steht „für eine deutliche Aufstockung der Mittel für die Kulturräume“ und will die Möglichkeiten der Verteilung der Kulturraummittel prüfen und sie u.a. von der Einwohnerzahl entkoppeln. Darüber hinaus arbeite man eng mit der Kreativ- und Kulturwirtschaft zusammen. Gemeinsam habe man ein Konzept zur Förderung dieser Branche erarbeitet. „Neben der zwingend notwendigen quantitativen und qualitativen Fortschreibung des Kulturwirtschaftsberichtes, wollen wir u.a. die Förderlücke zwischen Wirtschaftsförderung und Kulturförderung schließen, bestehende Netzwerke stärken und fördern und auf Landesebene einen Ansprechpartner für die Belange der Kreativen einrichten.“

Aus den Wahlprogrammen ist zu entnehmen, dass sich die Parteien in der Stärkung der Kultur und Kreativwirtschaft einig sind. Aus kulturpolitischer Sicht ein gutes Zeichen. Die Parteien sind dabei in ihren Rollen klar verteilt: Die Regierungsfraktionen setzen vor allem auf Kontinuität, während die Opposition mit der Forderung nach besserer finanzieller Ausstattung der Förderung und einer Novellierung des MDR-Staatsvertrages punkten möchte.

Wahlkampfzeiten sind Zeiten der Versprechen, der Auslöser wird auch nach der Wahl schauen, welche der Versprechen eingelöst werden.

Text: Lars Tuncay, erschienen im AUSLÖSER 3/ 2014, Seite 16

Der AUSLÖSER erscheint viermal im Jahr und ist das Film- & Medienmagazin des Filmverband Sachsen e. V.

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Kulturausgaben in Sachsen

Posted on 29 Juli 2014 by b.s.m.

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Schatzhaus der Athener in Delphi, Foto: Napoleon Vier aus nl, Sofie, CC BY-SA 3.0

Filmförderung trotz Haushaltskürzung

Sachsen gibt in diesem Jahr trotz leichter Kürzung des Kultur-Gesamthaushalts nicht weniger Geld für die kulturelle Filmförderung aus als im vergangen. Der Kulturstiftung Sachsen stehen wieder 331.700 Euro für die Unterstützung von Filmprojekten zur Verfügung. 2013 waren die Mittel auf diesen Betrag angehoben worden – um zehn Prozent, wie bei allen anderen Fördersparten auch. Zusätzlich werden immer wieder auch Mittel aus den Kapitalerträgen der Stiftung bereitgestellt. Damit bleiben die Ausgaben für die Filmförderung von einer Absenkung der gesamten Kulturausgaben Sachsens verschont.

2014 sinken diese im Vergleich zum Vorjahr um 3,8 Mio. auf knapp 373 Mio. Euro. Das geht aus einer Antwort des Sächsischen Wissenschafts- und Kunstministeriums sowie des Finanzministeriums auf eine kleine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion hervor. Der Anteil der Kulturausgaben am Gesamthaushalt verringert sich von 2,27 auf 2,19 Prozent. Die Mittelkürzungen betreffen vor allem den Denkmalschutz sowie die Verwaltung für kulturelle Angelegenheiten. Mehr Geld als zuvor bekommen hingegen die Kunsthochschulen und Museen in Sachsen.

Der Filmverband Sachsen hält das stabile Niveau der kulturellen Filmförderung für unbedingt notwendig, um der Entwicklung der Filmkultur und des Filmschaffens in Sachsen eine immerhin verlässliche Perspektive zu geben. Die zehnprozentige Erhöhung der Fördersumme im vergangenen Jahr war ein positives Zeichen an die Kulturschaffenden. Im Filmbereich war es eher ein Tropfen auf den heißen Stein.

Denn seit 2005 konnten im Schnitt weniger als 40 Prozent der beantragten Projekte gefördert werden. Als sehr bedauerlich sieht der Filmverband aber, dass die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien (SLM) ihr – ohnehin schon geringes – Budget für die ergänzende kulturelle Filmförderung um 25.000 auf 100.000 Euro senkte. Diese Mittel sind nicht Teil des Kulturhaushalts des Freistaats sondern werden über die Rundfunkbeiträge finanziert.

Den größten Anteil an der Filmförderung in Sachsen leistet jedoch die Mitteldeutsche Medienförderung (MDM), zu deren Tätigkeitsbereich aber auch noch Sachsen-Anhalt und Thüringen gehören. Ihr stehen in diesem Jahr 14,35 Millionen Euro zur Verfügung. Sie setzen sich aus Zuweisungen der drei Länder sowie des Mitteldeutschen Rundfunks und des ZDF zusammen. Thüringen und Sachsen hatten ihre Zuweisungen ihre Zuweisungen jeweils erhöht.

Text: Christian Zimmermann, erschienen im AUSLÖSER 3/ 2014, Seite 19

Der AUSLÖSER erscheint viermal im Jahr und ist das Film- & Medienmagazin des Filmverband Sachsen e. V.

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Impressionen vom Filmsommer Sachsen

Posted on 31 Mai 2014 by b.s.m.

Der 7. FILMSOMMER SACHSEN geht der Frage nach, ob es speziell in Sachsen und Mitteldeutschland möglich ist, qualitativ hochwertige Filmproduktionen zu realisieren und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich agieren zu können. Eine Selbstverständlichkeit ist das bisher nicht. Mit wirtschaftlichem Druck, unsicheren Finanzierungen und permanenter Selbstausbeutung hat hier nahezu jede Firma zu kämpfen. Gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma?

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Wir widmen uns verschiedenen Aspekten der Finanzierung, diskutieren über Crowdfunding und informieren über Verwertungsgesellschaften. Zusätzlich stellt Ludwig Kameraverleih zum Filmsommer Tech Day seine neueste Kameratechnik vor.

Allen Teilnehmern wünschen wir einen anregenden, kreativen Austausch, spannende Diskussionen, reichhaltigen Input und einen wunderbaren 7. FILMSOMMER SACHSEN.

Sandra Strauß
1. Vorsitzende Filmverband Sachsen

Impressionen Filmsommer Sachsen am 12. Juni 2014 im Mediencampus Villa Ida 

 

Fishbowl: "Medienfischglas" zum Thema Kunst  vs. Wirtschaft, mit: Alice Agneskirchner(Dehbuchautorin), Michael Krömel (Unternehmer), Manfred Schmidt (MDM), Gunnar Dedio (LOOKS Film), Joachim Güther (Filmverband) & dem Moderator Peter Statowy

Fishbowl: „Medienfischglas“ zum Thema Kunst vs. Wirtschaft, mit: Alice Agneskirchner (Drehbuchautorin), Michael Kölmel (Unternehmer), Manfred Schmidt (MDM), Gunnar Dedio (LOOKS Film), Joachim Günther (Filmverband/ Filmproduzent) & dem Moderator Peter Stawowy, Foto: b. s. m.

 

 

Filmsommer Sachsen Meet Up 2014

Filmsommer Sachsen Meet Up 2014, Foto: b. s. m.

 

Tech Day beim Filmsommer - Kameraverleih Ludwig und Maier Bros. präsentieren die neue Phantom Flex4K. Foto: b. s. m.

Tech Day beim Filmsommer – Kameraverleih Ludwig und Maier Bros. präsentieren die neue Phantom Flex4K. Foto: b. s. m.

Hishspeed-Kamera Phantom Flex4K beim heißen Einsatz! Foto: b. s. m.

Hishspeed-Kamera Phantom Flex4K beim heißen Einsatz! Foto: b. s. m.

 

Diskussionsrunde zum Thema "Crowdfunding Filmproduktion", Moderator Scharwell, Foto: b. s. m.

Diskussionsrunde zum Thema „Crowdfunding Filmproduktion“, Moderator Scharwell, Foto: b. s. m.

 

Eintritt frei! Anmeldung bis zum 6. Juni 2014 unter:

Anmeldung 7. Filmsommer Sachsen
 

PROGRAMM: 7. FILMSOMMER SACHSEN | 12. JUNI 2014

10.30 Uhr: Empfang

11.00 Uhr: Impulsreferat

11.30 Uhr: MEDIENFISCHGLAS

»Fishbowl« zum Thema Kunst oder Wirtschaft – Ist es in Sachsen möglich, qualitativ hochwertige Filmproduktionen zu realisieren und gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich zu agieren?

Mit dem im vergangenen Jahr eingeführten „Medienfischglas“ wird der Filmsommer in diesem Jahr grundsätzliche Fragen der Filmproduktion in Sachsen diskutieren. Alle Gäste sind eingeladen, sich an der Diskussion aktiv zu beteiligen, welche erneut Förderer, Politik und die Filmwirtschaft an einen Tisch bringen soll. Dabei liegt der Schwerpunkt der Diskussion nicht auf der bloßen Aufzählung von Schwierigkeiten sondern darauf, wie alle Beteiligten die Weiterentwicklung der sächsischen und mitteldeutschen Filmlandschaft gemeinsam voranbringen. Moderiert wird das „Medienfischglas“ erneut von Peter Stawowy, Medienjournalist aus Dresden.

13 Uhr: PAUSE

 

 

Medienfischglas, Diskussionsrunde zur Film- & Medienwirtschaft in Sachsen mit: Joachim Güther, FVS; Monika Zimmermann SK Sachsen; Peter Stawowy (Moderator); Leonhardt Klaus (MDR) ...(von links nach rechts)

Medienfischglas, Diskussionsrunde zur Film- & Medienwirtschaft in Sachsen mit: Joachim Güther, FVS; Monika Zimmermann SK Sachsen; Peter Stawowy (Moderator); Leonhardt Krause (MDR), Heiko Hilker (MDR Rundfunkrat), von links nach rechts, Foto: b. s. m.

 

13.30 Uhr: FILMSOMMER TECH DAY

Ludwig Kameraverleih präsentiert und erläutert die neue Phantom Flex 4K (Workshop)

Mit dem Tech Day bietet Ludwig Kameraverleih eine Plattform, die jede Perspektive der professionellen Filmproduktion abdeckt: Professionals berichten vom Set und aus der Postproduktion, Hersteller zeigen ihre Produkte in praxisnahen Workshops. In ungezwungener Atmosphäre werden neue Geräte vorgestellt und getestet, Kontakte geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht

14.30 Uhr: VERWERTUNGSGESELLSCHAFTEN

Vortrag von Dr. Friedrich Kühn und anschließende Diskussion zum Thema

An der Oberfläche ist es der seit Jahren schwelende Streit zwischen Google (über seine Youtube-Plattform) und der GEMA. Die Folgen dieses Rechtsstreits, welcher nach einem Urteil der VG Wort weitere Schärfe gewonnen hat, sind inzwischen an vielen Stellen spürbar geworden. So ist beispielsweise die DEFA-Stiftung in ihrem Handlungsspielraum extrem beschränkt. Insgesamt wird der Stau der Gelder auf ca. eine Milliarde Euro beziffert. Dr. Friedrich Kühn (Mitglied der Mitteldeutschen Vereinigung für Medienrecht e.V. und Lehrbeauftragter für Medienrecht an der Universität Leipzig) referiert zum Thema Verwertungsgesellschaften und diskutiert im Anschluss mit Ralf Schenk (DEFA-Stiftung), der VG-Bild und Robert Zimmermann (ultimaratiofilm).

15.30 Uhr: PAUSE

 

 

Gespräche beim 6. Filmsommer Sachsen, 28. Juni 2013 im Mediencampus Leipzig

Schwarwel (Glücklicher Montag) im Gespräche beim 6. Filmsommer Sachsen, 28. Juni 2013 im Mediencampus Leipzig, Foto: b. s. m.

 

17.30 Uhr: CROWDFUNDING

ein Erfahrungsbericht von und eine Diskussionsrunde mit Enno Seyfried und Alexandra Schmidt, Stefan Popp, Karsten Wenzlaff zum Thema Crowdfunding

Ist Crowdfunding der neue Weg der Kunst- und Kulturförderung? Kann oder sollte es grundsätzlicher Teil einer Projektfinanzierung werden? Kann gar die institutionelle Förderung mit der Crowd aufgestockt werden? Reichen die Crowdfundingmittel aus, um für angemessene Bezahlung Kreativschaffender zu sorgen? Oder muss Kunst und Kultur auch ohne Schwarmfinanzierung möglich sein, weil sie vielleicht nicht ausreichend gefällig ist? Wir diskutieren mit Enno Seyfried (Produzent), Stefan Popp (Vision Bakery), Alexandra Schmidt (Filmfest Dresden), Karsten Wenzlaff (Gründer und Geschäftsführer des Instituts für Kommunikation in sozialen Medien – ikosom und Verfasser der ersten europäischen Crowdfunding- Studie).

17 Uhr: AUSKLANG

mit dem Stammtisch der Filmfachkräfte DrehFreiBier (17 – 20 Uhr)

Veranstaltungsort:
Mediencampus Villa Ida
Poetenweg 28
04155 Leipzig

Internet: www.mediencampus-villa-ida.de

Programm: 7. Filmsommer Sachsen am 12. Juni 2014 Flyer | PDF

Anmeldung 7. Filmsommer Sachsen

Weitere Informationen unter:

Filmverband Sachsen e.V.
Ansprechpartner: Claudia Reh, Christian Zimmermann
Schnandauer Straße 64
01277 Dresden

Tel.: 0351 31 540 630
Fax: 0351 31 540 635
E-Mail: info@filmverband-sachsen.de

Der Filmsommer Sachsen ist eine Kooperationsveranstaltung der
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und des Filmverband Sachsen e.V.

Mit freundlicher Unterstützung der Mitteldeutschen Medienförderung GmbH und der Medienstiftung der Sparkasse Leipzig.

Sponsoren

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Mexiko-Stipendium 2014/ 2015

Posted on 30 Mai 2014 by b.s.m.

Zwei Monate die Megacity Mexiko-Stadt –  voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte 2015 – erleben, das Goethe-Institut Mexiko vergibt in Kooperation mit der Fondo Nacional para la Cultura y las Artes (FONCA) , Mexico, Werkleitz Zentrum für Medienkunst, Halle (Saale) und dem Centro Multimedia des Centro Nacional de las Artes ein Stipendium für deutsche Medienkünstlerinnen & Medienkünstler.

Die Ausschreibung richtet sich an in Deutschland lebende Künstler & Künstlerinnen aus dem Bereich Digitale Medien:

  • Internet und Computerkunst
  • Film/Video und
  • Sound-Design.

Die Bewerbung ist bis 22. September 2014 (13 Uhr MEZ) geöffnet und ist nur via EMARE möglich. Es wird u. a. im Centro Multimedia (Centro Nacional de las Artes) gearbeitet, hier wird Equipment und ein Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt. Das Stipendium beinhaltet Reisekosten, Verpflegung und Unterkunft sowie ein Handgeld. Voraussetzung für die Bewerber und Bewerberinnen sind Spanisch- oder Englischkenntnisse!

Bewerbungsschluss: 22. September 2014, 13 Uhr MEZ
Vergabeentscheid: Ende 2014

Weitere Informationen und Online-Bewerbung (deutsch/ englisch) via: www.mexiko.emare.eu

 

 

 

 

 

 

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Filmland Tschechien

Posted on 21 April 2014 by b.s.m.

Als im Dezember 2012 das neue Filmgesetz vom tschechischen Parlament verabschiedet wurde, hatte die tschechische Filmbranche guten Grund zum Jubeln. Vorangegangene Versuche, das alte Filmgesetz von 1992 und die darauf basierende nationale Filmförderung an die aktuellen Bedürfnisse der Filmindustrie anzupassen, waren lange Zeit erfolglos geblieben.

Zusätzlicher Druck entstand auch durch die Tatsache, dass der alten Förderung das finanzielle Ende drohte. Denn der Hauptanteil der Fördergelder wurde aus den Lizenzeinnahmen der vor 1989 produzierten Filme bestritten. Dieser Betrag nahm kontinuierlich ab. Die vereinzelten Bemühungen der tschechischen Regierung, die Filmförderung aufzustocken, hatten erwartungsgemäß keine nachhaltige Wirkung. Ein Steuererleichterungsprogramm war damals noch lange nicht in Sicht. Produzenten waren ausschließlich auf die nationale Filmförderung angewiesen, wenn sie Filme auf europäischem Niveau produzieren wollten. Das Paradoxe an dieser Situation war, dass trotz des unzureichenden und instabilen Fördersystems jährlich weiterhin zwischen 20 und 50 Filmen mit hohen Besucherzahlen in die Kinos kamen. In der Top 10 der besucherstärksten Filme befanden sich regelmäßig 2 bis 3 tschechische Titel.

In den 1990er Jahren profitierte der tschechische Film zweifelsohne von großen Film- und Werbeproduktionen, die nach dem Mauerfall Prag und Tschechien als Drehort wählten und somit wesentlich zum Erhalt der tschechischen Filmindustrie und deren Infrastruktur beitrugen. In dieser Zeit ergänzte das öffentlich-rechtliche Fernsehen die staatliche Förderung von Kinofilmen durch seine intensive Koproduktionstätigkeit.

Trotz allem blieb die Filmförderung noch lange Zeit eine Schwachstelle des Systems. Die Inkraftsetzung des neuen Filmgesetzes im Januar 2013 bildete den legislativen Rahmen, um die gesammelten Probleme der letzten Jahre sukzessive angehen zu können. Doch welche konkreten Vorteile bringt die neue Filmförderung dem tschechischen Film? Zunächst eine finanzielle und strukturelle Stabilisierung, eine größere politische Unabhängigkeit und Offenheit im Bereich internationaler Koproduktionen. Ein wesentlicher Schritt hierfür ist die Umwandlung der Filmförderung in eine selbständige Institution, an deren Spitze ein Geschäftsführer steht, der entsprechende Handlungsfreiheit auch auf politischer Ebene besitzt. Ferner wurde in diesem Gesetz Herkunft und Höhe der Fördermittel geregelt, was wesentlich zur Sicherung und Stabilisierung der Film-industrie beiträgt. So bilden die Abgaben aus Werbeeinnahmen der Privatsender mehr als 60 Prozent des Fördervolumens, das ab 2014 circa 9 Mio. Euro jährlich betragen soll.

Steuererleichterungen 

Ein weiterer Topf, der von der Filmförderung verwaltet wird und seit 2010 für Produzenten im In- und Ausland zur Verfügung steht, ist das sogenannte Film Industry Support Programme. Dies beinhaltet eine Steuererleichterung, die Filmproduzenten einen 20-prozentigen Rabatt auf in Tschechien angefallene Kosten ermöglicht. Neben einem tschechischen Koproduktionspartner ist ein „Kulturtest“ Voraussetzung, den jedes Projekt durchlaufen muss. Zu Beginn belief sich das Volumen auf 12 Mio. Euro. In diesem Jahr standen 20 Mio. Euro zur Verfügung. Da diese Summe jedes Jahr aufs Neue einer Regierungsentscheidung obliegt, kann sie variieren. In dem Filmgesetz ist auch die Verwaltung des Film Industry Support Programmes durch die staatliche Filmförderung geregelt.

 

Die neue Rolle des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Tschechien

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen Cˇeská televize (CˇT) spielte in den 1990er Jahren eine entscheidende Rolle im Bereich einheimischer Koproduktionen.Ohne sein Engagement wären Debüts von Regisseuren der Nachfolgegeneration wie Petr Zelenka, Alice Nellis, Bohdan Sláma oder Saša Gedeon nicht entstanden. Durch verschiedene Umstrukturierungen reduzierte sich Anfang des Jahrtausends die Anzahl der inländischen Kinokoproduktionen in den Folgejahren spürbar.

Mit dem neuen Intendanten Petr Dvorˇák begann im Herbst 2011 eine neue Ära des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Unter seiner Führung wurde die „Abteilung für Entwicklung neuer Programme und Formate“ wesentlich ausgebaut. Deren Unterabteilung „Filmcenter des tschechischen Fernsehens“ beschäftigt sich vorwiegend mit der Stoffentwicklung von Kinoformaten im Bereich Spiel- und Dokumentarfilm sowie Kurzfilm. Dabei fungiert sie stets als minoritärer Koproduzent bei Projekten unabhängiger tschechischer Produzenten.

„Fernsehsender auf der ganzen Welt haben mit beschränkten Budgets und wachsenden Erwartungen des Publikums an die Qualität der gesendeten Inhalte zu kämpfen. Das trifft besonders den mitteleuropäischen Raum mit seinem begrenzten Marktpotential, wie z.B. die Tschechische Republik. Dabei ist die effektive Entwicklung neuer Formate besonders notwendig. Dazu gehört eine permanente Offenheit gegenüber Filmemachern und deren Ideen sowie die zügige Prüfung und Investition in die Stoffe mit dem größten Potential. Darüber hinaus ist es ebenso wichtig, Geld für Entwicklung und Produktion außerhalb des Senderbudgets zu finden. Hierbei spielen internationale Koproduktionen eine wesentliche Rolle und das trotz aller möglichen Komplikationen und Mehrkosten, die diese Projekte mit sich bringen“, erklärt Jan Maxa, Leiter Entwicklung neuer Programme des CˇT, den Standpunkt des öffentlich-rechtlichen tschechischen Fernsehens.

Im September 2013 gingen der neue Kulturkanal CˇT Art sowie der KinderkanalČCˇT:D auf Sendung. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag zwischenČCˇT und ARTE soll zu einer stärkeren internationalen Öffnung des Senders führen.

Die beabsichtigte Kooperation zwischen CˇT und MDR soll 2014 konkretisiert werden. Laut Reinhard Krug, dem Beauftragten der Intendantin des MDR sind „konkrete Projekte mit dem CˇT im Bereich Programmaustausch, Koproduktion und Mitarbeiteraustausch geplant. Zudem sollen der deutsche und tschechische Kinderkanal stärker kooperieren.“

 

Von den anfänglichen Startschwierigkeiten der neuen Filmförderung abgesehen, hatte der tschechische Film noch nie so eine stabile Basis wie jetzt. Hinzu kommt das gestiegene Interesse an Kooperationen mit Partnern aus dem Ausland, was Tschechien zu einem attraktiven Partner innerhalb der mitteleuropäischen Filmlandschaft macht.  JANA CERNIK

 

Die tschechische Filmförderung in Stichpunkten:

  • Eine 13-köpfige Vergabekommission entscheidet über alle Anträge. In dieser sind Vertreter aller Sparten der Filmindustrie vertreten. Die Vergabekommission veröffentlicht bis zu viermal jährlich ein Konzept, als Vorgabe für die thematischen Einreichtermine, die von Jahr zu Jahr variieren können.

 

  • Thematische Einreichtermine mit insgesamt 10 Fördersparten: Drehbuchentwicklung, Produktion, Verleih, Digitalisierung, Promotion,Publikationen, Filmerbe, Training, Festivals und Urheberrecht.

Wichtige Verbände und Institutionen

State Fund for Cinematography
www.fondkinematografie.cz

Czech Film Center
www.filmcenter.cz

Czech Film Commission
www.filmcommission.cz

Audiovisual Producers´ Association
www.asociaceproducentu.cz

Institute of Documentary Film
www.dokweb.net

Association of Czech Animation Film
www.asaf.cz 

National Film Archive
www.nfa.cz

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TP2 Talentpool 2014 startet am 27. Januar 2014

Posted on 28 Januar 2014 by b.s.m.

Das Filmförderprogramm TP2 Talentpool gibt es seit zehn Jahren, es fördert junge Drehbuchautoren, Regisseure und Produzenten aus den Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm – in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt & Thüringen.

Am 27. Januar 2014 beginnt die einmonatige Bewerbungsphase für den 11. TP2 Talentpool Jahrgang. Das Qualifizierungsprogramm, das als studien- und berufsbegleitendes Programm konzipiert wurde, wird als Ergänzung zu Medienstudiengängen und medienpraktischen Tätigkeiten angeboten und gibt allen Teilnehmern detaillierte Einblicke in Struktur und Arbeitsweise der Filmbranche aus erster Hand.

In einem Zeitraum von 10 Monaten werden 12 Talente aus den Bereichen Drehbuch, Regie und Produktion von erfahrenen Filmschaffenden gezielt auf die professionelle Arbeit in der Filmbranche vorbereitet. Dabei erhalten alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Filmprojekte im Dokumentar- oder Spielfilmbereich mit der Unterstützung von namhaften Regisseuren, Produzenten und Autoren weiterzuentwickeln. Zu den Dozenten der vergangenen Jahre gehörten unter anderem Andreas Dresen (HALT AUF FREIER STRECKE), Jan-Ole Gerster (OH BOY), Caroline Link (NIRGENDWO IN AFRIKA) und Wolfgang Becker (GOOD BYE, LENIN!).

TP2_designkonzept_FINAL

Während des einjährigen Programms werden sieben interdisziplinäre Workshops zu den Themen Projektmanagement, Drehbuch, Motivation und Projektcoaching, Filmrecht und Finanzierung, Regie, Marketing und berufliche Perspektiven durchgeführt.

Der kreative Austausch wird neben den Tutoren und Dozenten auch durch die aktive TP2 Community unterstützt. Diese hat sich in vergangenen 10 Jahren unter den TP2 Absolventen gebildet. Viele der mittlerweile über 100 ehemaligen TP2 Teilnehmer haben inzwischen eigene Produktionsfirmen gegründet bzw. erste große Projekte realisiert und stärken somit die Film- und Medienbranche in Mitteldeutschland.

Die TP2 Bewerbungsphase beginnt am 27. Januar und endet am 28. Februar 2014.

Informationen zum Filmförderprogramm TP2 Talentpool 

www.ich-hab-talent.de

 

 

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ART OF ANIMATION, 4.12.2013, Passage Kinos Leipzig

Posted on 26 November 2013 by b.s.m.

Im Rahmen der SLM-Veranstaltungsreihe » Filme • Fördern • Fernsehen « werden am 4. Dezember 2013 Filmprojekte im Leipziger Passage Kino vorgestellt.

Die in diesem Jahr gemeinsam initiierte Veranstaltung soll dazu beitragen, junge und etablierte Film- und Fernsehmacher mit Vertretern der Wirtschafts- & Werbeunternehmen und den Filme fördernden Institutionen zusammenzubringen und den Austausch untereinander zu fördern. Der Filmverband Sachsen e.V. ist dabei ein wichtiger Ansprechpartner, wenn es um den Kontaktaufbau zwischen Wirtschaft und Filmkunst geht.

FILME · FÖRDERN · FERNSEHEN 5. Dezember 2013, ab 18.30 Uhr, Passage Kinos Leipzig

FILME · FÖRDERN · FERNSEHEN am 4. Dezember 2013, ab 18.30 Uhr, Passage Kinos Leipzig

Im Mittelpunkt der Veranstaltung unter dem Titel »art of animation« steht der Animationsfilm, der in Sachsen eine besondere Tradition und deshalb auch Zukunft hat. Gezeigt werden die Vielfalt und die Qualität von künstlerischen Handschriften in diesem Genre und ihre Entstehung.

 

18:30 Uhr
Einlass und Empfang im Foyer des Kinosaals »Universum«, Passage Kinos Leipzig 

19:00 Uhr
Begrüßung und Einführung in den Abend

Christoph Waitz (Vizepräsident des Medienrates der SLM) und
Corina Ries (info tv leipzig)

Live-Act: Anna Maria Scholz
alias Annamateur & Frieder Zimmermann, Dresden

 

Programm » art of animation «

DIE SCHÖNE ANNA-LENNA
Balance-Film GmbH, Dresden
Regie: Ralf Kukula
Produzentin: Grit Wisskirchen

1813 – GOTT MIT UNS 
Glücklicher Montag, Leipzig
Regie: Schwarwel
Produzentin: Sandra Strauß

DIE ABENTEUER DES MARCO POLO (AUSSCHNITTE)
MotionWorks GmbH, Halle
Regie: Lutz Stützner
Produzent: Tony Loeser

VOM TARBARZ 
Hylas-Trickfilm Dresden GbR
Regie: Rolf Hofmann
Produzent: Rolf Hofmann

A RACERS SKETCHBOOK
Regie: Falk Schuster, Oschatz
Produzent: Falk Schuster

WAGNER GRAPHIC NOVEL
Flavia Scuderi zeichnet Wagner
Regie: Flavia Scuderi

AUS DEM LEBEN EINES RUMGEHERS (AUSSCHNITTE)
Mediahaus Kreischa
Regie: Jörg Herrmann
Produzent: Jörg Herrmann

 

Get-together (ab 21 Uhr)
mit den Regisseuren & Produzenten der gezeigten Filme
Snacks & Drinks

 

FILME · FÖRDERN · FERNSEHEN
art of animation Programm, PDF

Mittwoch, den 4. Dezember 2013
18:30 Uhr bis 22:00 Uhr

 

Veranstaltungsort:
Passage Kinos Leipzig
Kinosaal »Universum«
Hainstraße 19 a, 04109 Leipzig
Telefon: 0341 2173862
Internet: www.passage-kinos.de

 

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