Archive | Mitgliederportrait

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Portrait: Christoph Iwanow

Posted on 21 September 2016 by christian_zimmermann

– Kameramann Christoph Iwanow –

Wie Farben über die Erde hereinbrechen

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Portrait: Tellux Dresden

Posted on 21 September 2016 by christian_zimmermann

– Die Tellux-Film GmbH mit Sitz in Dresden –

Mit Glauben an den besonderen Film

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Portrait: Axel Rothe

Posted on 21 Juni 2016 by christian_zimmermann

– Auf dem Weg zur eigenen Handschrift –

Es gibt mehr als Hollywood

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Portrait: Paula Schumann

Posted on 15 Juni 2016 by christian_zimmermann

Paula Schumann ganz persönlich
Theater trifft auf Film – dokumentarisch auf animiert
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„Man hat mir Freiheit gegeben“ – Anne Zohra Berrached im Interview

Posted on 12 Mai 2016 by christian_zimmermann

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Portrait: Technischer Filmdienst GmbH

Posted on 20 April 2016 by christian_zimmermann

„Das Leben leichter machen“

Firmenportrait Technischer Filmdienst GmbH

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Portrait: Anke Späth

Posted on 14 Januar 2016 by b.s.m.

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Anke Späth bei der Arbeit am „lustigen König“, Foto: Sylvio Hoffmann

„Tote Insekten riechen unerträglich. Noch schlimmer wurde es, als wir tagelang mit nur einem Fisch gearbeitet und ihn dann auch noch mit Benzin verbrannt haben. Das Budget war zu klein um mehrere Fische zu kaufen.“ Jörg Weidner durchforstet tagelang das Internet, Flohmärkte und den Park nach toten Käfern und anderen Fundstücken, während Anke Späth schon mal schaut, wie man diese am besten zerlegt, seziert und präpariert. Statt Fernsehen gibt’s einen großen Glastisch und auf diesem werden dann die Tiere wieder zum Leben erweckt. „Nur die Herstellung des Schimmels war da geruchloser. Den Schimmel für die Eingangsszene des Films haben wir in einem Aquarium mit Staubsaugerfiltern herausgezüchtet.“

Handwerkern ohne kreative Einschränkungen

So berichten uns Anke Späth und Jörg Weidner zur DOK Leipzig von der Entstehung ihres Kurzfilms „Der lustige König“, der in diesem Jahr im Internationalen Wettbewerb Kurzfilm lief. Die Idee des liebevollen, surrealen Stop-Motion- Found-Material-Puppenfilms fußt auf den Galgenliedern von Christian Morgenstern, reichlich europäischen Märchen und dem lustigen König der Gebrüder Grimm. Ästhetisch beziehen sie ihre Inspiration aus ihrer damaligen Ateliergemeinschaft SKAM in Hamburg, wo Schimmel und Morbidität den Alltag prägten. Anke Späth und Jörg Weidner lernen sich 2004 an der HfbK Hamburg in der Trickfilmklasse von Udo Engel kennen.

Ein Käfer kann genauso stinken wie ein Fisch, der 3 Tage in einem warmen Studio zugebracht hat

„Dionysos“ (2007) von Anke Späth und Jörg Weidner, Foto:

„Dionysos“ (2007) von Anke Späth und Jörg Weidner, Foto: Sylvio Hoffmann

Udo Engel war begeisterter Trickfilmer und freut sich sehr über das Engagement der beiden jungen Studenten. Jörg Weidner arbeitet gerade an „Das Wurstpferd“ und Anke Späth baut ihm dafür „Eule“. So beginnt die Zusammenarbeit. Ihr erstes gemeinsames Werk ist dann 2007 „Dionysos“. Noch in Hamburg starten sie Ende 2008 die Projektentwicklung für „Der lustige König“. Nach der Räumung der Ateliergemeinschaft in Hamburg und der Arbeit in anderen Ateliers zieht Jörg Weidner nach Leipzig. Anke Späth zieht 2014 nach.

Die Projektförderung wurde inzwischen von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen bewilligt und gemeinsam können sie nun mit der Arbeit an „Der lustige König“ beginnen. Bis zum nächsten Projekt möchte Anke Späth gerne als Orthopädietechnikerin arbeiten. Sie sieht in diesen beiden Arbeitsfeldern sehr viele Parallelen: Die handwerkliche Arbeit am Detail mit außergewöhnlichen und gewöhnlichen Materialien, das Erschaffen von Einzelstücken und das Studium von Bewegungen und Bewegungsabläufen …

Wir freuen uns sehr, Anke Spät seit diesem Jahr als Mitglied im Filmverband Sachsen begrüße zu dürfen.

Der Text »Handwerkern ohne kreative Einschränkungen« ist von Claudia Reh und im AUSLÖSER 4/ 2015 erschienen.

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Portrait: Bony Stoev

Posted on 05 Oktober 2015 by b.s.m.

Bony Stoev – ein junger, enthusiastischer, aufstrebender Sounddesigner, Foto: Mesut ahin, Jeremias Erbe

Bony Stoev – ein junger, enthusiastischer, aufstrebender Sounddesigner, Fotos: Mesut Sahin, Jeremias Erbe

Bony Stoev wurde 1991 in Bulgarien geboren. 10 Jahre später kehrte er mit seiner Mutter nach Deutschland zurück und lebte in der Nähe von Dresden.
Nach der Schule zog es ihn nach Berlin für eine Ausbildung zum Mediengestalter für Bild und Ton. In seiner Freizeit begann er als Freelancer für verschiedene Projekte zu arbeiten. Seit diesem Jahr ist er Mitglied im Filmverband Sachsen. Seit 2012 ist er als Autor bei Delamar tätig und rezensiert die neuesten technischen Entwicklungen im Tonbereich. Delamar ist eines der wichtigsten Fachmagazine für Musiker und Kreative. Regelmäßig erscheinen Testberichte und Tutorials rund um das Thema Ton im Video. Und zusammen mit dem bekannten Blogger und Podcaster Matthias Fromm begrüßt er regelmäßig spannende Gäste aus den unterschiedlichsten Tonbereichen auf www.phonolog.fm. Unter anderem Tobias Fleig, Mischtonmeister diverser Tatorte und Filme wie „Nachtzug nach Lissabon“, und Thomas Koch, Klangkünstler aus Berlin.

Seine Arbeit bewegt sich vom Mixing über Sounddesign bis hin zu kompletten Tonproduktionen, kreativem Sound Design, Mischungen für TV und Web sowie der Aufbereitung und Restauration von Audiomaterial. Großartige Referenzen gehen zum Beispiel aus Kooperationen mit Sascha Quade, Peter Wedel, aber auch Sebastian Linda hervor. Für ihn hat er unter anderem bei “Travel where you live” die komplette Tongestaltung übernommen. Für Bony Stoev gibt es zwei Ebenen der Tongestaltung. „Die erste ist die handwerkliche: Durch unsere Hörerfahrung erwarten wir, dass wir zum Beispiel von Menschen, die wir im Film laufen sehen, auch die Schritte hören. Diese sollten natürlich in die akustische Umgebung der Szene eingebettet sein und nicht zu Irritationen führen. Die zweite ist die kreative Ebene. Diese dient in meinen Augen dazu, Emotionen hervorzurufen und das nötige Gänsehaut-Feeling im Zuschauer zu wecken. Wenn zum Beispiel eine Winter-Szene gezeigt wird, kann das Geräusch des Windes dazu dienen, ein Kälte-Gefühl hervorzurufen oder beim Sprung von einer Klippe in einen See erzeugen Whoosh-Klänge das nötige „Wow”-Gefühl.“ 100 Klänge pro Minute brauchte es zum Beispiel bei “Travel where you live”. Weitaus mehr sollen in diversen Projekten folgen.

Bony Stoev
Internet: http://www.www.bony-stoev.de

 

Der Text »100 Klänge pro Minute« ist von Chime Yangzom sowie Claudia Reh und im AUSLÖSER 2/ 2015 erschienen.

 

 

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Portrait: Lars dos Santos Drawert

Posted on 02 Oktober 2015 by b.s.m.

Lars dos Santos Drawert, Foto: Kathleen Biermann, Simone Schnipp

Lars dos Santos Drawert, Fotos: Kathleen Biermann

Seine Filmographie ist lang, vielseitig und international, aber was ihn fasziniert ist unabhängig vom Genre und allumfassend. Seine Stärke als Kameramann ist der persönliche Blick um Nähe herzustellen: „Ein Gefühl dafür zu bekommen, was den Protagonisten oder die Figur ausmacht.“ – Das ist es, was ihn nicht aufhören lässt und immer voran treibt. Es fasziniert ihn Bilder zu finden, die den Charakter des Menschen vor der Kamera auf den Punkt bringen – erfahrbar und spürbar werden lassen.

„Der persönliche Blick sagt mehr als Worte”

Seine Erfahrungen und sein Wissen gibt er zunehmend auch als Dozent an der Fernseh Akademie Mitteldeutschland und dem SAE-Institut in Leipzig und in Brasilien an den Nachwuchs weiter. Zu seinem Repertoire gehören der Kurzspielfilm, Dokumentationen sowie Image- und Werbefilme.

„Ein Blick – das Verhältnis von Protagonist zur Kamera. Das fasziniert mich am meisten.“

Im Animationsfilmbereich startete er vor vielen Jahren als Cutter von „Captain Bligh“. Er lief auf insgesamt 70 Festivals rund um den Globus, u.a. bei der „Berlinale“ und dem „Olympia Filmfestival“ in Griechenland. Im Dokumentarfilmbereich zeichnet sich Lars Drawert besonders durch seine „sensible Kameraführung“ im Film „Über die Schwelle“ aus (so das Urteil der Jury). Dabei handelt es sich um eine mehrfach ausgezeichnete Dokumentation, im SWR gesendet und mit dem Preis für die Beste Kamera beim Internationalen Filmfestival Henri Langlois Poitiers 2007 in Frankreich ausgezeichnet. Ebenfalls zahlreich rund um den Erdball ausgestrahlt und z. B. in Bangkok und Moldawien auf Festivals gelaufen ist der Dokumentarfilm „Die Gesichter des Kaffees“. Entstanden in Koproduktion mit dem SWR, begleitet er drei Familien, die durch das zweitwichtigste Handelsgut der Erde miteinander verbunden sind. Am 18.4.2015 wurde im MDR einer seiner letzten Filme ausgestrahlt. „Atropos“ ist eine Produktion der Celluloid Fabrik und gewann den 1. Preis “Goldener Reiter” beim Filmfest Dresden 2012 und den 1. Preis beim Kurzsuechtig Festival 2011. „Neben der schauspielerischen Leistung des Hauptdarstellers Heinz W. Krückeberg beeindruckte vor allem die Umsetzung. Komplett ohne Schnitt, in einem Take setzten Neumann und sein Kameramann Lars dos Santos Drawert den 20-Minüter in die Tat um.“ (Kreuzer Leipzig, April 2011)

Lars dos Santos Drawert ist seit 2014 Mitglied im Filmverband Sachsen. Als wesentlichen Aspekt seiner Arbeit als Freelancer sieht er die Vernetzung
mit anderen Filmschaffenden. Es ist ihm wichtig Foren zu schaffen, die sich auch über widersprüchliche Interessen hinweg gründen und gemeinsame Anliegen bündeln. Seine Zukunft sieht er offen. Trotz seiner regionalen Verbundenheit treibt ihn seine Arbeit immer wieder rund um den Globus. Vielleicht nach …

Lars dos Santos Drawert wird 1976 im Dresdner Umland geboren. Nach einer Lehre zum Gestaltungstechnischen Assistenten von 1996 bis 1998 in Krefeld
wird er vorerst Fernsehassistent beim Lokalfernsehen und beschäftigt sich parallel insbesondere mit Portraitfotografie und Musik und dreht erste
Beiträge und Kurzfilme als Kameramann. Von 2001 bis 2007 studiert er Kamera an der Filmakademie in Ludwigsburg. Nach Auslandsaufenthalten in Polen
und Brasilien arbeitet er als Freelancer in Leipzig und Rio. 2008 ist er am Aufbau der deutsch-brasilianischen Produktionsfirma „Jatobá Filmes“ beteiligt.

Internet: www.larsdrawert.de

 

Der Text »Dirk Lienig« ist von Claudia Reh und im AUSLÖSER 2/ 2015 erschienen.

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Portrait: Drehbuchagentur semmelblond.com

Posted on 02 Oktober 2015 by b.s.m.

Der AUSLÖSER traf sich mit der Dresdner Semmelblond script agency im Festivalzentrum des diesjährigen 25. Filmfest Dresden. Das dreiköpfige Team aus Uwe Philipp, Steffi Braun und Catherine Fuhg ist seit kurzer Zeit ein weiteres Mitglied des Filmverbands Sachsen e.V.

Die Drehbuchagenten von semmelblond.com, Uwe Philipp, Steffi Braun und Catherine Fuhg (v.l.), Foto: semmelblond.com

Die Drehbuchagenten von semmelblond.com, Uwe Philipp, Steffi Braun und Catherine Fuhg (v.l.), Foto: semmelblond.com

„Your success is our project“

Als Drehbuchagenten bietet Ihr Filmstoffe Eurer Autoren zielgerichtet Produzenten und Sendern an und unterstützt Drehbuchautoren bei der Realisation ihrer Projekte, richtig?

Uwe: Genau. Wir bringen beide Parteien zusammen. Drehbuchagenturen sind beispielsweise in Großbritannien und den USA ein wichtiger Bestandteil der Filmlandschaft. Sie fädeln fast alle Verträge zwischen Autoren und Produzenten ein.

Doch welchen konkreten Nutzen ziehen die Autoren aus der Zusammenarbeit mit einer Drehbuchagentur?

Catherine: Die Autoren sparen Zeit und Energie für ihre eigentliche Aufgabe – nämlich das Schreiben. Währenddessen verhandeln wir mit den Produzenten, die diese Geschichten verfilmen oder in andere neue und alte Medien „übersetzen“ wollen. Wir beraten und unterstützen unsere Autoren im
gesamten Verhandlungsprozess, in absolut allen vertraglichen Angelegenheiten. Und das Beste ist, ihnen entstehen keine Kosten.

Wo liegt denn da der Vorteil für die Produzenten?

Steffi: Die Produzenten bekommen täglich soviel Material zugesendet, dabei haben sie etliche andere Angelegenheiten
zu regeln und zu organisieren. Ihre Zeit ist Geld! Mit uns im Boot müssen sie sich nicht mit jedem Autor einzeln beschäftigen. Sie erklären uns ihre
Vorlieben und Pläne, so dass wir regelmäßig aus unserem Geschichtenfundus passende Vorschläge unterbreiten
können. Vor allem bauen wir langfristige Beziehungen und damit gegenseitiges Vertrauen auf. Auffällig ist, dass Eure Internetseite sich lediglich
in Englisch präsentiert.

Kein Interesse an den deutschen Autoren?

Steffi: (lacht) Ganz im Gegenteil. Wir wollen sie besser fördern. Und Englisch ist die heutige Verkehrssprache im Medienbereich. Wir von
Semmelblond haben alle international gearbeitet. Mit diesen Erfahrungen bieten wir unseren Autoren den Vorteil, sie weltweit vertreten
zu können.

Ihr habt Euren Sitz in Dresden. Gibt es spezielle Überlegungen dazu?

Uwe: Nun, wir lieben die Region. Vor allem glauben wir an die Menschen hier, ihr Talent, ihre Kreativität und bauen auf die gewachsenen Strukturen.
Zudem haben wir hier den Vorteil der Grenznähe zu Tschechien und Polen. Beides Länder, die reich sind an großartiger Filmkultur und möglichen
Produktionspartnern.

Wonach genau sucht Ihr und wer kann sich bei Euch melden?

Steffi: Wenn man mit Produzenten spricht, so suchen doch alle dasselbe: neue Schreibtalente, gute Geschichten,
kreative Drehbücher und starke Charaktere. Das ist die Spur, der wir folgen.

Semmelblond script agency
Bautzner Straße 49, 01099 Dresden
Tel. 0351-41721447
www.semmelblond.com

Das Interview mit den »Drehbuchautoren semmelblond.com« führte Jana Endruschat, es ist im AUSLÖSER 3/ 2013 erschienen.

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