Archive | Umfrage

Tags: ,

BASISSTUDIE FILMLAND SACHSEN

Posted on 21 Juni 2016 by christian_zimmermann

Grafik 1_Studie online

Grafik: TRNDLB

Wie sieht es eigentlich aus, das Filmland Sachsen?

Continue Reading

Kommentare deaktiviert für BASISSTUDIE FILMLAND SACHSEN

Tags: , , , , , ,

Wir wollen`s wissen! Eine Umfrage des Filmverband Sachsen

Posted on 09 Februar 2015 by b.s.m.

Um die Filmbranche in Sachsen zu stärken, bringen wir einen Branchenguide heraus, Continue Reading

Kommentare deaktiviert für Wir wollen`s wissen! Eine Umfrage des Filmverband Sachsen

Tags: , , , , , , , ,

Traumjob an der Armutsgrenze?

Posted on 04 Juni 2014 by b.s.m.

Der durchschnittliche Netto-Stundenlohn für Freischaffende im TV-Bereich liegt in der Region bei knapp über dreiundzwanzig Euro. Hochgerechnet auf die in festangestellten Kreisen üblichen vierzig Wochenstunden mal vier würde das kein so schlechtes Netto-Monatseinkommen ausmachen. Ist aber leider nicht so. Das durchschnittliche Jahres-Netto-Einkommen eines Freien liegt bei etwas über 24.000 Euro, pro Monat also ziemlich genau bei zweitausend.

IG Freie Fernsehschaffende veröffentlicht erste Einkommensstudie

Für die langjährige Filmautorin mit Hochschulabschluss, den erfahrenen Kameramann und die fleißige Cutterin. Die meisten Tonassistenten, die noch dazu den Dreh quasi „wegtragen“, weil sie noch vor- und nachbereiten sowie fahren und tragen, können davon aber auch nur träumen. Aus ihren Kreisen dürften die meisten der immerhin noch sechszehn Prozent der Freien sein, die mit weniger als eintausend Euro Monatseinkommen an und unter der sogenannten Armutsgefährdungsgrenze leben. Zahlen wie diese hat jetzt die IG Freie Fernsehschaffende mit ihrer „Untersuchung zur Einkommenssituation Freier Fernsehschaffender in Mitteldeutschland“ vorgelegt. Es ist die erste, die überhaupt je gemacht wurde. Begonnen wurde sie im Jahr 2012, recht bald nach der Gründung der IGFF. Im Nachhinein belegen die Zahlen, dass es damals anscheinend höchste Zeit für die Freien war, sich in aktiven Interessenvertretungen zusammenzufinden. Denn zuvor waren die Einkommen über mindestens fünf Jahre – die Studie beginnt mit 2007 – bei etwa viertausend Euro weniger pro Jahr stagniert.

Foto

 

Viele der Freien, von denen die meisten keine Anfänger mehr und für Familien verantwortlich sind, sahen durch die anhaltend und anscheinend änderungslos prekäre Einkommenssituation ihre Lebensentwürfe grundsätzlich in Frage gestellt. Und das, obwohl sie – wie auch MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi bei einem der inzwischen regelmäßigen Treffen mit Vertretern von IGFF, Filmverband Sachsen und dem Mitteldeutschen Produzentenverband wieder bestätigte – einen Großteil der Programminhalte des Senders er- 10 THEMA IG Freie Fernsehschaffende veröffentlicht erste Einkommensstudie Traumjob an der Armutsgrenze? zeugen.

Inzwischen haben sich die Verhältnisse anscheinend leicht gebessert. Wirklich gut sind sie freilich noch lange nicht. Nicht wenige Kollegen, vor allem natürlich in den unteren Einkommensbereichen, sehen sich nicht in der Lage für ausreichenden Versicherungsschutz zu sorgen. Vor allem die Altersvorsorge kommt dabei zu kurz. So sind z.B. nur die Hälfte der Tonassistenten überhaupt rentenversichert. Gerade ein Drittel leistet sich eine Unfallversicherung. Dabei gibt es auch zum Teil erhebliche Einkommensunterschiede. Denn die Maximalwerte für die Jahreseinkommen liegen über die Jahre hinweg zwischen 55.000 und 75.000 Euro.

Anteil der Befragten haben eine Rentenversicherung und Unfallversicherung Grafik: IGFF

Anteil der Befragten haben eine Rentenversicherung und Unfallversicherung, Grafik: IGFF

Eine nicht ganz erwartbare Information ist auch, dass die unabhängigen Produktionsfirmen die von ihnen beschäftigten Freien regelmäßig besser bezahlen als der MDR. Allerdings wird bei Ihnen oft auch länger gearbeitet, so dass sich die arbeitszeitbezogenen Honorare wieder angleichen. Nur bei den Zuschlägen für Überstunden sowie Sonn- und Feiertagsarbeit zeigt sich der öffentlich-rechtliche Sender in Summe deutlich knauseriger als die vermeintlich gewinnorientierten unabhängigen Produktionsunternehmen. Neben den Tonassistenten scheinen es übrigens – auch wenn die Zahlen im Bericht dazu am dünnsten sind – diejenigen zu sein, die durch ihre inhaltlichen Ideen und ihre Initiative überhaupt erst dafür sorgen, dass alle mit Filmemachen ihr Geld verdienen können: die Autoren. Sie bekommen im Schnitt für typische Magazinbeiträge ein Minutenhonorar je Sendeminute von 200 bis 210 Euro, meistens brutto, inklusive Regieleistung.

Bei fünf Minuten macht das also Tausend. Für meist mehr als eine Woche Arbeit. Man schafft so zwei, manchmal drei Beiträge im Monat. Bei längeren Filmen nehmen Minutenhonorare für „Realisatoren“ noch ab. Zum Film und Fernsehen machen gehört Leidenschaft. Davon zu leben, ist für viele Freie nicht leicht.

IGFF Pressemitteilung: Onlineumfrage zur Einkommenssituation freier Fernsehschaffender in Mitteldeutschland vom 25. Mai 2014, PDF-Link

 

Text: Joachim Günther, erschienen im AUSLÖSER 3/ 2014, Seite 10

Der AUSLÖSER erscheint viermal im Jahr und ist das Film- & Medienmagazin des Filmverband Sachsen e. V.

Kommentare deaktiviert für Traumjob an der Armutsgrenze?

Tags: , , , , , , , ,

Wie viel sind Freie Fernsehschaffende in der Medien- & Kreativwirtschaft Mitteldeutschlands wert?

Posted on 21 Mai 2013 by b.s.m.

Die IG Freie Fernsehschaffende hat die erste Erhebung zur Einkommenssituation freier Fernsehschaffender in Mitteldeutschland gestartet. Die Zahlen dazu werden mittels einer Online-Umfrage erfasst. Diese richtet sich an alle freien Kameraleute, Tontechniker, Cutter und Autoren, die direkt oder indirekt für den MDR arbeiten. Je nach Gewerk und Art der Vergütung (Tagessatz oder Minutenpreis) sind bis zu 32 Fragen zu beantworten. Die Daten werden mit einem freiwillig und ohne Namen auszufüllenden Fragebogen erhoben. Alle Angaben werden streng vertraulich behandelt und anonymisiert ausgewertet.

 

Warum ist diese Umfrage wichtig? from IG FF on Vimeo.

 

Heute ist jedoch den meisten bewusst, dass sie einem immer weiter vorangetriebenen Preisdruck ausgesetzt sind und skrupellos gegeneinander ausgespielt werden können: Es gibt immer jemanden, der es noch billiger macht! Um diese ruinöse Entwicklung zu stoppen, wollen wir Transparenz schaffen.

Umfrage zur Einkommenssituation der IG Freie Fernsehschaffende

Umfrage

Einfach dem Link folgen und loslegen! Das Ausfüllen des Fragebogens bedarf 15 bis max. 30 Minuten.  Die Teilnehmer sollten sich ihre Finanzunterlagen zur Hand nehmen, bevor sie anfangen. Benötigt werden die Einkommenssteuerbescheide der letzten 6 Jahre und evtl. aktuelle Rechnungen und Honorarnachweise. Nur wenn der Fragebogen konkret und vollständig ausgefüllt wird, ist er aussagekräftig und kann ausgewertet werden.

 

Weitere Informationen zur IG Freie Fernsehschaffende unter:
www.ig-ff.de

 

 

 

Quelle/ Text: IG Freie Fernsehschaffende

Kommentare deaktiviert für Wie viel sind Freie Fernsehschaffende in der Medien- & Kreativwirtschaft Mitteldeutschlands wert?

Advertise Here
Advertise Here

PARTNER SEITEN

  • 1 SMWK
  • 2 KdFS
  • 3 MDM
  • 4 SLM
  • 5 DIAF
  • 6 SLUB
  • 8 Hellerau
  • 9 filmportal
  • a crew united
  • b onlinefilm.org
  • fairTV e.V. Interessenverband für faire TV-Produktionen in Deutschland
  • Grüner Drehpass
  • IG Freie
  • Netzwerk-Kultur-Dresden