Frauen, Fluten, Frösche… | XXIV. Sächsische Landesmeisterschaft

Posted on 14 Oktober 2013 by b.s.m.

Am 13.Oktober 2013 hat der Video- und Filmverband Sachsen e.V. als sächsischer Landesverband des Bunds Deutscher Filmautoren BDFA sein inzwischen 24. Landesfilmfestival veranstaltet. Zwischen 10.30 und 17.00 Uhr wurden im alten Gasthof Krebs bei Pirna vor rund 40 Zuschauern insgesamt 13 Wettbewerbsfilme sowie im Rahmenprogramm drei Filme anderer Landesverbände gezeigt. Die Wettbewerbsfilme – allesamt nichtkommerziell und kürzer als 20 Minuten – hatten sich über verschiedene Vorausscheide für die Teilnahme qualifiziert.

Das Spektrum war bunt und reichte von der Dampfschiff-Reportage („Linie 12 bis Königstein“) über Porträts („Ich muss unter die Leute“), publizistische Berichte („Die Flut 2013 in Löbnitz“) oder touristische Impressionen („Der Wilde Kaiser“) bis hin zur Familien-Dokumentation („Die Schaafs aus Tornau“). Die Filme wurden in vier Blöcken gezeigt und anschließend kurz und öffentlich von einer Jury besprochen. Ihr gehörten in diesem Jahr an:

– der TV-Dozent Dr. Thomas Hartung (Kopflicht.tv)
– der Regiekamermann Eckart Reichl („atelier reichl“) und
– der Filmemacher Gunter Scholz.

Vergeben wurden nach rascher Diskussion jeweils 3 Bronze-, 2 Silber- und eine Goldmedaille; letztere ging an Dr. Steffen Grundmeier (Dresden). Grundmeier legte mit „Napoleon in Dresden“ eine beeindruckende 20minütige Dokumentation in der Art eines „Doku-Dramas“ vor, die sich mit allen Aufenthalten des französischen Monarchs in der sächsischen Landeshauptstadt befasste. Die Doku bestach durch den analytischen Detailreichtum der historischen Zusammenhänge vor allem zur „Schlacht bei Dresden“ am 26. und 27. August 1813.

Der Publikumspreis ging an „Haben oder Nichthaben“, einem zwischen Traum und Wirklichkeit changierenden Spielfilm der VFS-Kreisgruppe Dresden. Er thematisiert anhand eines Dialogs zwischen Wirt und Stammgast (gedreht in der Krebser Kulisse) die Entvölkerung dörfischer Kultur, die zum Kneipensterben führen kann – aber nicht muss… Alle prämierten Filme können sich nun für weitere Festivals auf Bundes- und internationaler Ebene im Rahmen der Union Internationale du Cinéma (UNICA) qualifizieren.  von Dr. THOMAS HARTUNG

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