Tag Archive | "Dokumentarfilm"

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Die Zukunft ist jetzt

Posted on 26 April 2016 by christian_zimmermann

Neue Formen des dokumentarischen Erzählens

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Jetzt: Auslöser 4/ 2015

Posted on 08 Dezember 2015 by b.s.m.

Der AUSLÖSER berichtet als sächsisches Medienfachblatt über das Geschehen in der Film-, Video- und TV-Landschaft des Freistaates Sachsen.
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DOK Leipzig – Sächsischer Film zur Eröffnung

Posted on 27 Oktober 2015 by christian_zimmermann

Ein Film aus Sachsen hat am Montag, 26. Oktober, das 58. Internationale Leipziger Festival für Dokumentar- und Animationsfilm eröffnet.

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Fünf Sterne – Das Beste sächsischer Filmfestivalkultur

Posted on 13 Januar 2015 by b.s.m.

Vom 2. bis 8. Februar 2015 präsentiert der Filmverband Sachsen gemeinsam mit den fünf großen sächsischen Filmfestivals Continue Reading

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Bundesweiter Kurzfilmtag » 21. Dezember

Posted on 15 Dezember 2014 by b.s.m.

Wann ist der Kurzfilmtag? Am kürzesten Tag im Jahr, der ist bekanntlich am 21. Dezember. Der Kurzfilmtag wird in diesem Jahr zum dritten Mal gefeiert. Bundesweit sind über 180 Veranstaltungen geplant – unter anderem in Lichtspielhäusern (Kinos), Theatern, Museen, Galerien, Clubs und im öffentlichem Raum, eine Film-Übersicht gibt es hier. Mittlerweile sind es über 28 Kurzfilm-Veranstaltungen alleine in Dresden!

Bundesweiter Kurzfilmtag - 21. Dezember 2014

Bundesweiter Kurzfilmtag – 21. Dezember 2014

MDR-Kurzfilmnacht zum kürzesten Tag des Jahres, 22. Dezember, 0:05 Uhr 

Der MDR präsentiert in dieser Nacht »eine Auswahl des regionalen Kurzfilmschaffens«, los geht´s mit:

22.12.2014, 0:10 Uhr
DAS MÄDCHEN MIT DER VIOLINE
Regie: Sebastian Blech, 2013 16:32 min.

22.12.2014, 0:25 Uhr
DAS PAKET
Regie: Marco Gadge, 2009, 9:10 min

22.12.2014, 0:35 Uhr
OUTSCOURCING
Regie: Markus Dietrich, 2007, 5:21 min

22.12.2014, 0:40 Uhr
DÄUMELINCHEN
Regie: Theresa Braun, 2013, 13 min

22.12.2014, 0:55 Uhr
DAS OPFER
Regie: Jens Dörre, 2011, 13:22 min

Informationen und mehr zu den Filmen unter: www.mdr.de/tv/kurzfilmnacht_nachschauen100.html

 

Über den KURZFILMTAG

Als Vorbild für den deutschen KURZFILMTAG dient die französische Initiative „Le Jour Le Plus Court“, die ihre Premiere 2011 in Frankreich feierte. Der bundesweite KURZFILMTAG findet seit 2012 unter der Koordination der AG Kurzfilm statt. Der KURZFILMTAG wird auch in Dänemark, Finnland, Irland, Italien, Kanada, Kroatien, den Niederlanden, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, Serbien, Spanien, Tschechien sowie Zypern gefeiert. Der dritte deutsche KURZFILMTAG wird unterstützt von der Filmförderungsanstalt, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Sächsischen Staatskanzlei, der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater, dem Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF), dem Bundesverband kommunale Filmarbeit, der Europäischen Filmakademie und First Steps. Medienpartner sind ARTE, EinsPlus, 13th Street und filmecho/filmwoche.

 

Alles zum 3. Bundesweiten Kurzfilmtag unter: www.kurzfilmzag.com

 

 

 

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Fokus Sachsen bei der DOK Leipzig 2014

Posted on 17 Oktober 2014 by b.s.m.

Der Filmverband Sachsen zeigt in Zusammenarbeit mit der DOK Leipzig (27.10.-2.11.2014) auch in diesem Jahr aktuelle Produktionen des reichen Schaffens sächsischer Dokumentar- & Animationsfilmer.

Fokus Sachsen

Passage Kinos Wintergarten
1. November 2014, 17:30 Uhr

Programm

 

DER RUMGEHER – DER TRICKFILMREGISSEUR JÖRG HERRMANN

DER RUMGEHER – DER TRICKFILMREGISSEUR JÖRG HERRMANN v

DER RUMGEHER, EIN FILM VON JÖRG-PETER BAUER

Die Trickfilme von Jörg Herrmann sind im Gedächtnis DDR-sozialisierter Menschen fest verankert. Legendäre „Abendgrüße“ stammen von seinem Tricktisch, der bis heute im Dresdner Umland abseits medialer Aufregung steht und noch immer benutzt wird. Herrmann ist einer der letzten seiner Art, ein Urgestein der Silhouettentechnik, das sich einen frischen und neugierigen Blick auf die Welt bewahrt hat.

Credits: DER RUHMGEHER – DER TRICKFILMREGISSEUR JÖRG HERRMANN

Land: Deutschland
Jahr: 2014
Sprache: deutsch
Untertitel: englische
Laufzeit: 10 Minuten
Format: DCP
Farbe: Colour and B&W
Produzent: Jörg-Peter Bauer
Regisseur: Jörg-Peter Bauer
Musik: Paul Bauer
Kamera: Jörg-Peter Bauer, Nanina Bauer
Buch: Jörg-Peter Bauer
Ton: Julianna Michaelis

 

DER SCHÖNE APOTHEKER

Der schöne Apotheker, ein Film von Martha Runge

DER SCHÖNE APOTHEKER, EIN FILM VON MARTHA RUNGE

Die Filmemacherin möchte „ihrem“ schönen Apotheker näher kommen und findet dafür einen sehr eigenen Weg. Der im Rahmen der Werkleitz Professional Media Master Class entstandene Kurzdokumentarfilm besticht durch seinen freundlichen wie humorvollen Blick auf ein ungleiches Pärchen.

Credits: DER SCHÖNE APOTHEKER

Originaltitel: Der schöne Apotheker
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Sprache: deutsch
Untertitel: englische
Laufzeit: 8 Minuten
Format: HD Videofile (ProRes 422 HQ 1080p)
Farbe: Colour
Produzent: Martha Runge
Regisseur: Martha Runge
Kamera: Martha Runge, Katharina Knust
Schnitt: Martha Runge
Ton: Martha Runge, Katharina Knust
Website: www.pmmc.werkleitz.de

 

FAMILIENESSEN

Familienessen, ein Film von Alina Cyranek

FAMILIENESSEN, EIN FILM VON ALINA CYRANEK

Rotkohl, Hasenbraten, Klöße, Kirschkompott, mit oder ohne Serviette, verschlungen oder genossen? Fünf Menschen erinnern sich an die Familienessen ihrer Kindheit – ein Ausflug in regionale Tischkulturen und Identitäten.

Credits: FAMILIENESSEN

Originaltitel: Familienessen
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Sprache: deutsch
Untertitel: englische
Laufzeit: 13 Minuten
Format: HD Videofile (ProRes 422 HQ 1080p)
Farbe: Colour
Regisseur/ Kamera/ Schnitt/ Buch/ Töne/ : Alina Cyranek

 

HIER

HIER, ein Film von Katharina Knust und Sandra Barth

HIER, EIN FILM VON KATHARINA KNUST UND SANDRA BARTH

Gepiercte Kids auf der Straße, die den anderen Passanten keine Beachtung schenken. Den Filmemacherinnen gelingt es, die Bilder für sich selbst sprechen zu lassen: ein aufmerksamer Blick auf das Popkultur-Buffet vor der eigenen Haustür.

Credits: HIER

Originaltitel: Hier
Land: Deutschland
Jahr: 2013
Sprache: deutsch
Untertitel: englische
Laufzeit: 8 Minuten
Format: DCP
Farbe: Colour
Produzent/ Regisseur/ Kamera/ Schnitt/ Buch/ Ton: Katharina Knust, Sandra Barth
Website: www.pmmc.werkleitz.de

 

ICEFIGHTERS LEIPZIG

Icefighters Leipzig, ein Film von Matthias Freier und Alexander Eckert

ICEFIGHTERS LEIPZIG, EIN FILM VON  MATTHIAS FREIER UND ALEXANDER ECKERT

Der gebürtige Kanadier Manfred „Mannix“ Wolf ist Trainer der Eishockeymannschaft „Icefighters Leipzig“. Im Kurzporträt erzählt er über Engagement, Leidenschaft und Zusammengehörigkeitsgefühl von Mannschaft und Fans. Der Film ist Teil der Imagekampagne „So geht sächsisch“ der Agentur Ketchum Pleon.

Credits: ICEFIGHTERS LEIPZIG

Originaltitel: Icefighters Leipzig
Land: Deutschland
Jahr: 2014
Sprache: deutsch
Untertitel: englische
Laufzeit: 3 Minuten
Format: HDcam
Farbe: Colour
Regisseur: Matthias Freier, Alexander Eckert
Kamera: Julian Hohndorf
Schnitt: Nils Landmark
Ton: Hahn Nietzsche Studios
Website: www.so-geht-saechsisch.de

 

KASPAR HAUSERIN

Kaspar Hauserin, ein Film von Nelly Chernetskaya

KASPAR HAUSERIN, EIN FILM VON NELLY CHERNETSKAYA

Im Rahmen des Leipziger Ostpol-Projekts „lab p“ entstand dieser ungewöhnliche Animationsfilm, in dem mit Sound und Tricktechniken experimentiert wird.

Credits: KASPAR HAUSERIN

Originaltitel: Kaspar Hauserin
Land: Deutschland
Jahr: 2014
Sprache: deutsch
Untertitel: englische
Laufzeit: 2 Minuten
Technik: Mixed Media, Collage
Format: HD Videofile (ProRes 422 HQ 1080p)
Farbe: Colour
Produzent: Cathy de Haan, Vera Schmidt, Juliane Fuchs
Regisseur: Nelly Chernetskaya
Musik: Katia S. Ditzler
Kamera/ Schnitt/ Animation: Nelly Chernetskaya
Buch/ Ton: Katia S. Ditzler

 

KRIPPELKIEFER

Krippelkiefer, ein Film von Stefanie Meyer

KRIPPELKIEFER, EIN FILM VON STEFANIE MEYER

Stefan „Sterni“ Mösch führt ein Leben zwischen Hartz IV, Bewerbungsschreiben und Auftritten seiner Band „de Krippelkiefern“. Mit sarkastischem Humor kommentiert er sein Leben als Historiker ohne Job und Zukunft und sucht in der Musik die versprochene Freiheit. Das Porträt eines ungewöhnlichen Menschen in einer sehr gewöhnlichen Situation.

Credits: KRIPPELKIEFER

Originaltitel: Krippelkiefer
Land: Deutschland
Jahr: 2014
Sprache: deutsch
Untertitel: deutsche
Laufzeit: 36 Minuten
Format: DCP
Farbe: Colour
Produzent/ Regisseur: Stefanie Meyer
Musik: Stefan Mösch
Kamera/ Schnitt/ Ton: Stefanie Meyer

 

MANY A TIME

MANY A TIME, ein Film von Andreas Hell

MANY A TIME, EIN FILM VON ALEXANDER HELL

Ein charmanter traditioneller Scherenschnitt-Trickfilm mit musikalischer Untermalung. Zauberhafte Geschichten vom Träumen und Fliegen entfalten sich wie von selbst in dieser Glaskugelwelt.

Credits: MANY A TIME

Originaltitel: Many a Time
Land: Deutschland
Jahr: 2014
Sprache: ohne Dialog
Untertitel: ohne Dialog/Untertitel
Laufzeit: 15 Minuten
Technik: Silhouette Animation
Format: HD Videofile (ProRes 422 HQ 1080p)
Farbe: Colour
Produzent/ Regisseur: Andreas Hell
Musik: Thomas Moecker
Kamera/ Schnitt/ Animation/ Ton: Andreas Hell

 

SEXPOL

Sexpo, ein Film von Jörg Weidner

SEXPOL, EIN FILM VON JÖRG WEIDNER

Nach wenigen Augenblicken ist klar: Die nächsten Minuten werden beklemmend, schmutzig und gemein. Durch fünf Akte begleitet man eine zerspielte Puppe auf ihrer bizarren Stop-Motion-Reise durch das sexuelle Unterbewusstsein. Dabei ist das Letzte, was man vermutet, dass dieses optisch brillante Video in der eigenen Wohnung des Filmemachers entstand.

Credits: SEXPOL

Originaltitel: SexPol
Land: Deutschland
Jahr: 2014
Sprache: ohne Dialog
Untertitel: ohne Dialog/Untertitel
Laufzeit: 11 Minuten
Technik: Puppet Animation
Format: DCP
Farbe: Colour
Produzent/ Regisseur: Jörg Weidner

Weitere Informatioen zur DOK 2014 & zum Programm Fokus Sachsen, unter: films2014.dok-leipzig.de

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Filmfest Dresden 2015: Jetzt Filme einreichen!

Posted on 08 Oktober 2014 by b.s.m.

ffd15_27_newsletter-2015-motiv_ohnenewsletterJetzt können Kurzfilme für das 27. Filmfest Dresden eingereicht werden.

Das Dresdner Filmfest sucht aktuelle Spiel- & Animationsfilme (max. 30 Minuten lang und max. 2 Jahr alt) für den Internationalen und Nationalen Wettbewerb.

Für die Sonderprogramme sind auch Dokumentar- und Experimentalfilme zugelassen. Die Filmbewerbungen laufen über die Plattform FilmFestivalLife, Einreichungen können bis zum 5. Dezember 2014 abgegeben werden.

27. Int. Filmfest Dresden (14.-19. April 2015) 
Deadline: 5. Dezember 2014

Reglement (Auszug)

  • max. 30 Min. Lauflänge
  • Produktion nach dem 31.12.2012 realisiert
  • Vorführformate/ Screening: 35mm- Film oder DCP

Für die Filmeinreichung reicht eine Ansichts-DVD (Preview).
Teilnahmebedingungen Int. Filmfest Dresden | PDF

 

Filmanmeldungen für das Filmfest Dresden sind in der Zeit vom 1. Oktober bis 5. Dezember 2014 möglich.

www.filmfest-dresden.de/deutsch/service/filmanmeldung/filmanmeldung.html

Ansichts-DVDs senden Sie unter Angabe der zugewiesenen ID-Nummer bitte an:
Filmfest Dresden
– Call for Entry –
Alaunstraße 62
01099 Dresden
Germany

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Neiße-Fische 2014 vergeben

Posted on 12 Mai 2014 by b.s.m.

Der Wettbewerbssieger beim NEISSE FILMFESTIVAL 2014 ist die tschechisch-slowakische Produktion »Miracle« (Zázrak) von Juraj Lehotský! Continue Reading

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Filmland Tschechien

Posted on 21 April 2014 by b.s.m.

Als im Dezember 2012 das neue Filmgesetz vom tschechischen Parlament verabschiedet wurde, hatte die tschechische Filmbranche guten Grund zum Jubeln. Vorangegangene Versuche, das alte Filmgesetz von 1992 und die darauf basierende nationale Filmförderung an die aktuellen Bedürfnisse der Filmindustrie anzupassen, waren lange Zeit erfolglos geblieben.

Zusätzlicher Druck entstand auch durch die Tatsache, dass der alten Förderung das finanzielle Ende drohte. Denn der Hauptanteil der Fördergelder wurde aus den Lizenzeinnahmen der vor 1989 produzierten Filme bestritten. Dieser Betrag nahm kontinuierlich ab. Die vereinzelten Bemühungen der tschechischen Regierung, die Filmförderung aufzustocken, hatten erwartungsgemäß keine nachhaltige Wirkung. Ein Steuererleichterungsprogramm war damals noch lange nicht in Sicht. Produzenten waren ausschließlich auf die nationale Filmförderung angewiesen, wenn sie Filme auf europäischem Niveau produzieren wollten. Das Paradoxe an dieser Situation war, dass trotz des unzureichenden und instabilen Fördersystems jährlich weiterhin zwischen 20 und 50 Filmen mit hohen Besucherzahlen in die Kinos kamen. In der Top 10 der besucherstärksten Filme befanden sich regelmäßig 2 bis 3 tschechische Titel.

In den 1990er Jahren profitierte der tschechische Film zweifelsohne von großen Film- und Werbeproduktionen, die nach dem Mauerfall Prag und Tschechien als Drehort wählten und somit wesentlich zum Erhalt der tschechischen Filmindustrie und deren Infrastruktur beitrugen. In dieser Zeit ergänzte das öffentlich-rechtliche Fernsehen die staatliche Förderung von Kinofilmen durch seine intensive Koproduktionstätigkeit.

Trotz allem blieb die Filmförderung noch lange Zeit eine Schwachstelle des Systems. Die Inkraftsetzung des neuen Filmgesetzes im Januar 2013 bildete den legislativen Rahmen, um die gesammelten Probleme der letzten Jahre sukzessive angehen zu können. Doch welche konkreten Vorteile bringt die neue Filmförderung dem tschechischen Film? Zunächst eine finanzielle und strukturelle Stabilisierung, eine größere politische Unabhängigkeit und Offenheit im Bereich internationaler Koproduktionen. Ein wesentlicher Schritt hierfür ist die Umwandlung der Filmförderung in eine selbständige Institution, an deren Spitze ein Geschäftsführer steht, der entsprechende Handlungsfreiheit auch auf politischer Ebene besitzt. Ferner wurde in diesem Gesetz Herkunft und Höhe der Fördermittel geregelt, was wesentlich zur Sicherung und Stabilisierung der Film-industrie beiträgt. So bilden die Abgaben aus Werbeeinnahmen der Privatsender mehr als 60 Prozent des Fördervolumens, das ab 2014 circa 9 Mio. Euro jährlich betragen soll.

Steuererleichterungen 

Ein weiterer Topf, der von der Filmförderung verwaltet wird und seit 2010 für Produzenten im In- und Ausland zur Verfügung steht, ist das sogenannte Film Industry Support Programme. Dies beinhaltet eine Steuererleichterung, die Filmproduzenten einen 20-prozentigen Rabatt auf in Tschechien angefallene Kosten ermöglicht. Neben einem tschechischen Koproduktionspartner ist ein „Kulturtest“ Voraussetzung, den jedes Projekt durchlaufen muss. Zu Beginn belief sich das Volumen auf 12 Mio. Euro. In diesem Jahr standen 20 Mio. Euro zur Verfügung. Da diese Summe jedes Jahr aufs Neue einer Regierungsentscheidung obliegt, kann sie variieren. In dem Filmgesetz ist auch die Verwaltung des Film Industry Support Programmes durch die staatliche Filmförderung geregelt.

 

Die neue Rolle des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in Tschechien

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen Cˇeská televize (CˇT) spielte in den 1990er Jahren eine entscheidende Rolle im Bereich einheimischer Koproduktionen.Ohne sein Engagement wären Debüts von Regisseuren der Nachfolgegeneration wie Petr Zelenka, Alice Nellis, Bohdan Sláma oder Saša Gedeon nicht entstanden. Durch verschiedene Umstrukturierungen reduzierte sich Anfang des Jahrtausends die Anzahl der inländischen Kinokoproduktionen in den Folgejahren spürbar.

Mit dem neuen Intendanten Petr Dvorˇák begann im Herbst 2011 eine neue Ära des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Unter seiner Führung wurde die „Abteilung für Entwicklung neuer Programme und Formate“ wesentlich ausgebaut. Deren Unterabteilung „Filmcenter des tschechischen Fernsehens“ beschäftigt sich vorwiegend mit der Stoffentwicklung von Kinoformaten im Bereich Spiel- und Dokumentarfilm sowie Kurzfilm. Dabei fungiert sie stets als minoritärer Koproduzent bei Projekten unabhängiger tschechischer Produzenten.

„Fernsehsender auf der ganzen Welt haben mit beschränkten Budgets und wachsenden Erwartungen des Publikums an die Qualität der gesendeten Inhalte zu kämpfen. Das trifft besonders den mitteleuropäischen Raum mit seinem begrenzten Marktpotential, wie z.B. die Tschechische Republik. Dabei ist die effektive Entwicklung neuer Formate besonders notwendig. Dazu gehört eine permanente Offenheit gegenüber Filmemachern und deren Ideen sowie die zügige Prüfung und Investition in die Stoffe mit dem größten Potential. Darüber hinaus ist es ebenso wichtig, Geld für Entwicklung und Produktion außerhalb des Senderbudgets zu finden. Hierbei spielen internationale Koproduktionen eine wesentliche Rolle und das trotz aller möglichen Komplikationen und Mehrkosten, die diese Projekte mit sich bringen“, erklärt Jan Maxa, Leiter Entwicklung neuer Programme des CˇT, den Standpunkt des öffentlich-rechtlichen tschechischen Fernsehens.

Im September 2013 gingen der neue Kulturkanal CˇT Art sowie der KinderkanalČCˇT:D auf Sendung. Der kürzlich unterzeichnete Vertrag zwischenČCˇT und ARTE soll zu einer stärkeren internationalen Öffnung des Senders führen.

Die beabsichtigte Kooperation zwischen CˇT und MDR soll 2014 konkretisiert werden. Laut Reinhard Krug, dem Beauftragten der Intendantin des MDR sind „konkrete Projekte mit dem CˇT im Bereich Programmaustausch, Koproduktion und Mitarbeiteraustausch geplant. Zudem sollen der deutsche und tschechische Kinderkanal stärker kooperieren.“

 

Von den anfänglichen Startschwierigkeiten der neuen Filmförderung abgesehen, hatte der tschechische Film noch nie so eine stabile Basis wie jetzt. Hinzu kommt das gestiegene Interesse an Kooperationen mit Partnern aus dem Ausland, was Tschechien zu einem attraktiven Partner innerhalb der mitteleuropäischen Filmlandschaft macht.  JANA CERNIK

 

Die tschechische Filmförderung in Stichpunkten:

  • Eine 13-köpfige Vergabekommission entscheidet über alle Anträge. In dieser sind Vertreter aller Sparten der Filmindustrie vertreten. Die Vergabekommission veröffentlicht bis zu viermal jährlich ein Konzept, als Vorgabe für die thematischen Einreichtermine, die von Jahr zu Jahr variieren können.

 

  • Thematische Einreichtermine mit insgesamt 10 Fördersparten: Drehbuchentwicklung, Produktion, Verleih, Digitalisierung, Promotion,Publikationen, Filmerbe, Training, Festivals und Urheberrecht.

Wichtige Verbände und Institutionen

State Fund for Cinematography
www.fondkinematografie.cz

Czech Film Center
www.filmcenter.cz

Czech Film Commission
www.filmcommission.cz

Audiovisual Producers´ Association
www.asociaceproducentu.cz

Institute of Documentary Film
www.dokweb.net

Association of Czech Animation Film
www.asaf.cz 

National Film Archive
www.nfa.cz

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Filmfest Dresden 2014

Posted on 19 April 2014 by b.s.m.

»Un mundo para Raúl« (Eine Welt für Raul) von Mauro Mueller hat den Goldenen Reiter Kurzspielfilm beim Filmfest Dresden gewonnen, die weiteren Preise gehen an…

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