Tag Archive | "Drehbuch"

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Portrait: Drehbuchagentur semmelblond.com

Posted on 02 Oktober 2015 by b.s.m.

Der AUSLÖSER traf sich mit der Dresdner Semmelblond script agency im Festivalzentrum des diesjährigen 25. Filmfest Dresden. Das dreiköpfige Team aus Uwe Philipp, Steffi Braun und Catherine Fuhg ist seit kurzer Zeit ein weiteres Mitglied des Filmverbands Sachsen e.V.

Die Drehbuchagenten von semmelblond.com, Uwe Philipp, Steffi Braun und Catherine Fuhg (v.l.), Foto: semmelblond.com

Die Drehbuchagenten von semmelblond.com, Uwe Philipp, Steffi Braun und Catherine Fuhg (v.l.), Foto: semmelblond.com

„Your success is our project“

Als Drehbuchagenten bietet Ihr Filmstoffe Eurer Autoren zielgerichtet Produzenten und Sendern an und unterstützt Drehbuchautoren bei der Realisation ihrer Projekte, richtig?

Uwe: Genau. Wir bringen beide Parteien zusammen. Drehbuchagenturen sind beispielsweise in Großbritannien und den USA ein wichtiger Bestandteil der Filmlandschaft. Sie fädeln fast alle Verträge zwischen Autoren und Produzenten ein.

Doch welchen konkreten Nutzen ziehen die Autoren aus der Zusammenarbeit mit einer Drehbuchagentur?

Catherine: Die Autoren sparen Zeit und Energie für ihre eigentliche Aufgabe – nämlich das Schreiben. Währenddessen verhandeln wir mit den Produzenten, die diese Geschichten verfilmen oder in andere neue und alte Medien „übersetzen“ wollen. Wir beraten und unterstützen unsere Autoren im
gesamten Verhandlungsprozess, in absolut allen vertraglichen Angelegenheiten. Und das Beste ist, ihnen entstehen keine Kosten.

Wo liegt denn da der Vorteil für die Produzenten?

Steffi: Die Produzenten bekommen täglich soviel Material zugesendet, dabei haben sie etliche andere Angelegenheiten
zu regeln und zu organisieren. Ihre Zeit ist Geld! Mit uns im Boot müssen sie sich nicht mit jedem Autor einzeln beschäftigen. Sie erklären uns ihre
Vorlieben und Pläne, so dass wir regelmäßig aus unserem Geschichtenfundus passende Vorschläge unterbreiten
können. Vor allem bauen wir langfristige Beziehungen und damit gegenseitiges Vertrauen auf. Auffällig ist, dass Eure Internetseite sich lediglich
in Englisch präsentiert.

Kein Interesse an den deutschen Autoren?

Steffi: (lacht) Ganz im Gegenteil. Wir wollen sie besser fördern. Und Englisch ist die heutige Verkehrssprache im Medienbereich. Wir von
Semmelblond haben alle international gearbeitet. Mit diesen Erfahrungen bieten wir unseren Autoren den Vorteil, sie weltweit vertreten
zu können.

Ihr habt Euren Sitz in Dresden. Gibt es spezielle Überlegungen dazu?

Uwe: Nun, wir lieben die Region. Vor allem glauben wir an die Menschen hier, ihr Talent, ihre Kreativität und bauen auf die gewachsenen Strukturen.
Zudem haben wir hier den Vorteil der Grenznähe zu Tschechien und Polen. Beides Länder, die reich sind an großartiger Filmkultur und möglichen
Produktionspartnern.

Wonach genau sucht Ihr und wer kann sich bei Euch melden?

Steffi: Wenn man mit Produzenten spricht, so suchen doch alle dasselbe: neue Schreibtalente, gute Geschichten,
kreative Drehbücher und starke Charaktere. Das ist die Spur, der wir folgen.

Semmelblond script agency
Bautzner Straße 49, 01099 Dresden
Tel. 0351-41721447
www.semmelblond.com

Das Interview mit den »Drehbuchautoren semmelblond.com« führte Jana Endruschat, es ist im AUSLÖSER 3/ 2013 erschienen.

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Über Filme und Freunde

Posted on 08 Mai 2015 by b.s.m.

Ohne Worte kommt kein Film auf die Welt: Schauspieler reden in einer Sprache, die sich ein anderer für sie ausgedacht hat. Das Gerüst der Handlung entsteht durch die Inspiration eines Drehbuchautors. Oft tritt dieser mit Beginn der Dreharbeiten in den Schatten, weil jetzt ein Team den Entscheidungen der Regie folgt. Die Welt ist voll von enttäuschten Filmautoren. Wolfgang Kohlhaase ist keiner.

Er ist Jahrgang 1931, Berliner, geschätzt und respektiert vor der Wende und nach der Wende. 23 Kinofilme, zwölf Fernseh- und Dokumentarfilme. Häufig kommen ihm Drehbuchangebote ins Haus. Manche macht er mit Sorgfalt zu seiner Sache, viele lehnt er ab, weil er sich für ein Thema nicht zuständig fühlt oder nicht genug Vergnügen verspricht. Er überlegt sich gut, mit wem er Filme macht – zuletzt mit Clemens Meyer (Romanvorlage) und Andreas Dresen (Regie): „Als wir träumten“ läuft im Wettbewerb der Berlinale 2015.

9783355018258

„Filme machen ist gesellig, im Guten wie im Bösen.“ Der Satz steht im Buch „Um die Ecke in die Welt“. Wolfgang Kohlhaase hat deutsche Filmgeschichte, aber keine Autobiografie geschrieben. Der Filmhistoriker Günter Agde konzentrierte sich auf ein Nebenwerk: auf Reden, die Kohlhaase hielt, und auf Texte, die keine Filme werden sollten. Es muss Arbeit gemacht haben, das Material – über Jahrzehnte und zwei Gesellschaftsordnungen in Archiven und privaten Schubladen
verstreut – überhaupt zu finden.

Das Buch teilt Kohlhaases Schreiberleben in zwei Hälften: Die erste, die öffentliche, sind Gedanken über eigene und fremde Filme, es sind Danksagungen wie die für den Goldenen Bären und den Deutschen Filmpreis oder Interviews. Die zweite, die privatere Stimme, spricht über Freunde, oft bei Trauerfeiern. Beide Sammlungen folgen der Chronologie. Man sollte das Buch von vorne nach hinten lesen. Wer nur blättert, wird um den Gewinn gebracht, der Entwicklung der Sprache und der historischen Bilanz von Kohlhaase zu folgen. Bei Kriegsende ist er vierzehn. Er schreibt „Volontör“ – er hat das Wort nur ungefähr im Ohr – als er 1947, mit sechzehn Jahren, eine Bewerbung an alle
Berliner Zeitungen schickt.

Der „Start“, eine Jugendzeitschrift – der Chefredakteur ist 24 – nimmt den rothaarigen Jungen in blau gefärbten Militärhosen, druckt seine Geschichten und Filmkritiken. Agde hat Beispiele für Kohlhaases freche Phase aufgenommen, wie die über „Der Engel mit der Posaune“ mit Paula Wessely: „Im Laufe des Films wird sie fast achtzig Jahre. Dem Zuschauer wird die Zeit nicht ganz so lang.“ Aber da schreibt einer auch schon mit tiefem Ernst, wie bei Wanda Jakubowskas Film „Die letzte Etappe“ über die Frauen im KZ Auschwitz.

Günter Agde hat Reden von Wolfgang Kohlhaase auf DDR-Filmkongressen und ähnlichen Veranstaltungen in das Buch aufgenommen. Man liest sie immer noch mit Gewinn. „Denken geht wie Licht in alle Richtungen.“ „Kleine Vorgänge können Großes vermelden.“ „Wer genau hinsieht, bringt nicht nur frohe Kunde.“, „Mittleres Talent ist seiner Achtung wert. Mittleres Gewissen nicht.“ Es sind Sätze gegen die Phraseure aus verschiedenen Zeiten. Am besten lernt der Leser den Autor bei den Texten über Menschen kennen, denen er nahe stand. Der über seinen Vater ist der schönste. Sein Sohn wünschte ihm am Grab, „dass man einmal zur Probe leben könnte und dann noch mal
richtig“.

Der Text ist von Regine Sylvester und im AUSLÖSER 1/ 2015 erschienen.

Wolfgang Kohlhaase, „Um die Ecke in die Welt. Über Filme und Freunde“.
Herausgegeben von Günter Agde, Verlag Neues Leben, 2014, 332 Seiten, 19,99 Euro

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Eine Frage des Respekts

Posted on 15 September 2014 by b.s.m.

Ein misanthropisches Motto „Jeder ist eine Insel“ kann sich Hugh Grant alias Will Freeman in „About a Boy“ nur leisten, weil er von den Tantiemen seines Vater lebt. Der hat in den 1950ern den Weihnachtssongs „Santa‘s Super Sleigh“ geschrieben, und jedes Mal, wenn Freeman diese Tatsache nicht verheimlichen kann, fangen alle an dieses Lied zu trällern. Alleine von Tantiemen zu leben, ist sicherlich der Traum eines jeden, der sich überlegt Kunst zu machen.

Verwertungsgesellschaften und wie ihr Kampf für die Urheber in Zukunft gelingen kann

Wie man bei Freeman sieht, haftet dem gesellschaftlich doch immer der Dunst der Faulheit an, reich werden ohne etwas zu tun, es gibt dafür auch den Begriff „Lazy Money“. Zu den Tantiemen zählen neben von den Verkaufszahlen abhängigen Leistungen, die in Verträgen mit Produzenten oder Verlegern festgeschrieben sind, auch die Erlöse aus den Verwertungsgesellschaften. Den meisten Kreativen sichern diese kein sorgenfreies Leben, das „Lazy Money“ trägt bei vielen aber durchaus zum Lebensunterhalt bei. „Manche fragen um den Auszahlungstermin herum nach, weil sie das Geld z.B. für eine Autoreparatur brauchen“, erzählt Dr. Anke Schierholz, Justiziarin bei der VG Bild-Kunst.

Die Urheber planen diese Zahlungen also in ihr Jahresbudget mit ein. Dem Otto-Normal-Verbraucher ist oftmals aber nicht klar, warum die Urheber anscheinend doppelt Geld bekommen, die Unterscheidung der verschiedenen Auswertungsformen, Erstund Zweitverwertung, sind sehr juristisch. Dazu kommt, dass aktuell zwölf Verwertungsgesellschaften vom Deutschen Patentamt zugelassen sind, allein sieben davon vertreten die Rechte von Filmproduzenten. Spielfilm-, Werbe-, Porno- oder Dokumentarfilmproduzenten sind in jeweils eigenen Verwertungsgesellschaften zusammengefasst, Regisseure, Kameraleute oder Szenenbilder werden durch die VG Bild-Kunst vertreten, die Drehbuchautoren durch die VG Wort. Transparent oder verständlich ist das oftmals nicht mal für die Urheber selbst. „Wir machen zu wenig Werbung“, erzählt Schierholz, die Urheber hätten „ihre“ Verwertungsgesellschaft immer selbst gefunden, aber: „Wir haben in den letzten Jahren die öffentliche Meinung unterschätzt.“Dabei sind die Verwertungsgesellschaften ein vergleichsweise altes Phänomen und entstanden bereits im 19. Jahrhundert, in der Neuzeit hatte sich der Personenkreis, die ein Werk öffentlich aufführen konnten, drastisch erweitert.

Dem Urheber selbst war es nicht mehr möglich sämtliche öffentliche Vorführungen zu überwachen und Lizenzen zu vergeben. Die Verwertungsgesellschaften wurden daher Interessensvertretung für die Künstler und gleichzeitig Ansprechpartner für die Veranstalter und Rechteverwerter. Da sie vom Gesetzgeber quasi eine Monopolstellung zugewiesen bekamen, unterliegen sie dem Kontrahierungszwang. Deshalb konnten die Rolling Stones zwar über „Angie“ als Bundestagswahlsong sauer sein, aber die Nutzung nicht unterbinden.

„Früher war es sehr einfach“, erzählt Dr. Thomas Mielke, Geschäftsführer der VGF, der Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmrechten. Früher meint vor 2008 und vor dem 2. Korb des Urheberrechtsgesetzes, der „nicht gut für die Rechteinhaber und sehr zugunsten der Industrie ausgegangen ist“. Zuvor waren feste Summen gesetzlich vorgeschrieben, die die Industrie z.B. für VHS-Rekorder oder -Kassetten an die Verwertungsgesellschaften abführen mussten und „es war eine einfache Übung, diese geltend zu machen“, so Mielke. Nun unterliegen die Tarife der freien Verhandlung zwischen Verwertungsgesellschaften und Nutzerverbänden. „Die Industrie sträubt sich sehr überhaupt etwas zu bezahlen“, berichtet Mielke, die Hersteller von Mobiltelefonen oder Tablet seien außerdem multinational operierende Unternehmen. „Und wir brauchen nur ein Jahr zu warten, dann gibt es ein Gerät, von dem wir heute noch gar nicht reden“, stellt Mielke fest.

Damit diese Verhandlungen mit der Industrie nicht jede Verwertungsgesellschaft aufs Neue führen muss, haben sich dafür neun Verwertungsgesellschaften zur Zentralstelle für private Überspielungsrechte (ZPÜ) zusammengefasst, federführend übernimmt die GEMA die Verhandlungen. Gaby Schilcher, Pressesprecherin ZPÜ, erklärt, dass die Tarife rückwirkend verhandelt und festgelegt werden. Als Grundlage für die Gespräche mit den Nutzerverbänden dienen Studien, die ausloten, wie viel geschütztes Material und welches durchschnittlich auf den jeweiligen Medien zu finden ist. Das gesamte Prozedere dauert, denn kommt es zu keiner Einigung, treffen sich die Verbände vor einer Schiedsstelle, die alleine 12 bzw. 18 Monate Zeit bekommt – oder danach vor Gericht. Für die PC-Nutzung konnte die ZPÜ erst kürzlich eine Einigung erzielen, allerdings bislang nur für die Jahre 2008 bis 2010.

Der Verteilungsplan zwischen den verschiedenen Verbänden steht auch. Allerdings wohl noch nicht der innerhalb für die Urheber innerhalb der Verwertungsgesellschaften. Bei der DEFA-Stiftung sind die Erlöse aus der Einigung zur PC-Nutzung bislang noch nicht angekommen. Stefanie Eckert, DEFA-Stiftung, beziffert den Fehlbetrag bislang auf 2 Mio. Euro: „Zweitverwertungserlöse waren immer unsere größte Einnahmequelle“, diese hätten sich seit 2008 mehr als halbiert. Es gäbe Gerüchte, erzählt Eckert, dass im „Worst Case“ die Zahlungen erst 2018 wieder regelmäßig kommen würden. VGF-Geschäftsführer Thomas Mielke betont, dass gesetzliche Verbesserungen angestrebt werden um dieses Verfahren zu verkürzen.

Doch auch weitere Rechtsstreitigkeiten belasten die Verwertungsgesellschaften. Speziell gegen die VG Wort, die weitgehend alle Autoren vertritt, läuft eine Klage, die die Rechtmäßigkeit des Verteilungsplans zwischen Autoren und Verlagen in Frage stellt. Die VG Wort zahlt daher nur noch unter Vorbehalt aus. Ebenso die VG Bild- Kunst, die die Erlöse ähnlich aufteilt. Wesentlich öffentlichkeitswirksamer ist der Streit, der zwischen Youtube und der GEMA läuft. Youtube, also Google, möchte die GEMA prozentual an den Werbeerlösen beteiligen, die GEMA fordert einen festen Satz pro Aufruf, und besonders die Offenlegung der Nutzerzahlen, denn: „Wir wollen gerecht verteilen“, betont Schilcher von ZPÜ und GEMA.

Youtube reagierte daraufhin mit den berüchtigten Sperrtafeln, gerichtlich wurde im März festgelegt, dass sie den Text ändern müssen, da die Formulierung die GEMA herabgewürdigt und angeschwärzt werden würde. Ein kleiner Etappensieg für die GEMA. Das Ergebnis der Auseinandersetzung müsste – so könnte man meinen – auch die Filmschaffenden und Produzenten betreffen, da sich ja auch zahlreiche Sendemitschnitte oder Filme auf Youtube finden lassen. Allerdings gibt es dafür bislang keine gesetzliche Regelung, weil die Verwertungsgesellschaften jenseits der GEMA und GVL (ausübende Künstler und Tonträgerhersteller) nur die Zweitverwertungsrechte wahrnehmen dürfen. Dr. Anke Schierholz, Justiziarin bei der VG Bild-Kunst, findet, dass man bislang bei der Gesetzgebung „unheimlich großzügig“ mit der Providerhaftung umgegangen sei. Das Verfahren wird „Notice and take down“ genannt, erst, wenn der Rechteinhaber die Rechteverletzung anmahnt, und der Provider die Dateien nicht entfernt, wird er haftbar.

Die DEFA-Stiftung achtet z. B. bei ihren Filmen sehr genau darauf, erzählt Eckert. Allerdings stellt sich an dieser Stelle die Frage, ob nicht genau hier die Zuständigkeit der Verwertungsgesellschaften erweitert werden müsste, gerade wenn sich das „klassische“ Fernsehen und die damit verbundene Distribution verändert. „Der Gesetzgeber muss dringend die Providerhaftung verpflichten Gebühren zu zahlen“, ist die VG Bild-Justiziarin Schierholz überzeugt und sieht davon nicht nur Youtube, sondern auch alle sozialen Medien betroffen. Dies würde zu einer Chancengleichheit führen, denn schließlich müssen auch die Kabelanbieter eine Vergütung an die Sender und Verwertungsgesellschaften bezahlen, die im Kabelglobalvertrag geregelt ist. Und selbst hier gilt der Rahmen nur für die Weitersendung mittels Kabel, Mielke von der VGF sieht es daher als dringend notwendig an, dass der rechtliche Rahmen technologieneutral ausgestaltet werden müsse, um auch die IP-Weitersendung abzudecken. Ohne die Verwertungsgesellschaften würden jene mit großer Infrastruktur profitieren, ist Schierholz überzeugt: „Die Vergütung wird dann von Overheads und Handlingfees verschluckt. Die Urheber kriegen nichts davon.“

Die Verwertungsgesellschaften würden bereits eine Vergütungsstruktur anbieten, mit extrem hoher Repertoireabdeckung, die sich weltweit durch Gegenseitigkeitsverträge mit internationalen Verwertungsgesellschaften erstreckt und „einer Verteilungsstruktur, die bereits steht“, so Schierholz. Denn die Urheber werden auch in Zukunft Tantiemen für den Lebensunterhalt brauchen. „Es ist eine Frage des Respekts und des Anstands“, betonte Musiker und Autor Sven Regener in einem Interview mit dem BR-Zündfunk. Auch diese Sendung findet sich auf Youtube.

Text: Gisela Wehrl, erschienen im AUSLÖSER 3/ 2014, Seite 10

Der AUSLÖSER erscheint viermal im Jahr und ist das Film- & Medienmagazin des Filmverband Sachsen e. V.

 

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TP2 Talentpool 2014 startet am 27. Januar 2014

Posted on 28 Januar 2014 by b.s.m.

Das Filmförderprogramm TP2 Talentpool gibt es seit zehn Jahren, es fördert junge Drehbuchautoren, Regisseure und Produzenten aus den Bereichen Spiel- und Dokumentarfilm – in den Bundesländern Sachsen, Sachsen-Anhalt & Thüringen.

Am 27. Januar 2014 beginnt die einmonatige Bewerbungsphase für den 11. TP2 Talentpool Jahrgang. Das Qualifizierungsprogramm, das als studien- und berufsbegleitendes Programm konzipiert wurde, wird als Ergänzung zu Medienstudiengängen und medienpraktischen Tätigkeiten angeboten und gibt allen Teilnehmern detaillierte Einblicke in Struktur und Arbeitsweise der Filmbranche aus erster Hand.

In einem Zeitraum von 10 Monaten werden 12 Talente aus den Bereichen Drehbuch, Regie und Produktion von erfahrenen Filmschaffenden gezielt auf die professionelle Arbeit in der Filmbranche vorbereitet. Dabei erhalten alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Filmprojekte im Dokumentar- oder Spielfilmbereich mit der Unterstützung von namhaften Regisseuren, Produzenten und Autoren weiterzuentwickeln. Zu den Dozenten der vergangenen Jahre gehörten unter anderem Andreas Dresen (HALT AUF FREIER STRECKE), Jan-Ole Gerster (OH BOY), Caroline Link (NIRGENDWO IN AFRIKA) und Wolfgang Becker (GOOD BYE, LENIN!).

TP2_designkonzept_FINAL

Während des einjährigen Programms werden sieben interdisziplinäre Workshops zu den Themen Projektmanagement, Drehbuch, Motivation und Projektcoaching, Filmrecht und Finanzierung, Regie, Marketing und berufliche Perspektiven durchgeführt.

Der kreative Austausch wird neben den Tutoren und Dozenten auch durch die aktive TP2 Community unterstützt. Diese hat sich in vergangenen 10 Jahren unter den TP2 Absolventen gebildet. Viele der mittlerweile über 100 ehemaligen TP2 Teilnehmer haben inzwischen eigene Produktionsfirmen gegründet bzw. erste große Projekte realisiert und stärken somit die Film- und Medienbranche in Mitteldeutschland.

Die TP2 Bewerbungsphase beginnt am 27. Januar und endet am 28. Februar 2014.

Informationen zum Filmförderprogramm TP2 Talentpool 

www.ich-hab-talent.de

 

 

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PITCH YOUR SHORT! Pitching Workshop, Filmfest Dresden

Posted on 07 Februar 2013 by b.s.m.

Für all Jene, die ein spannendes Kurzfilmprojekt planen und nach einer Möglichkeit suchen, dieses in geeignetem Rahmen zu präsentieren, bietet das Filmfest Dresden die passende Gelegenheit. Bewerbungen können bis 10. Feb. 2013 eingereicht werden.

Die Veranstaltung PITCH YOUR SHORT! richtet sich an Regisseure, Drehbuchautoren und Produzenten und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Filmideen potentiellen Projektpartnern zu präsentieren, Kontakte zu knüpfen und ihre Projekte voranzutreiben.

Die viertägige Trainingsmaßnahme findet vom 17. – 20. April 2013 während des 25. Filmfest Dresden  statt und wird von der Filmdozentin und Scriptberaterin Annette Koschmieder geleitet. Neben der öffentlichen Präsentation ihrer Projekte erhalten die Teilnehmer die einzigartige Möglichkeit, ihre Pitches auf Video aufzeichnen zu lassen. Diese werden dann im Anschluss auf dem Portal www.screen-pitch.com kostenfrei hochgeladen.

Bewerbungsschluss für PITCH YOUR SHORT! (17.-20. April 2013) ist der 10. Februar 2013.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und den Bewerbungsmodalitäten:
www.filmfest-dresden.de/deutsch/programm/fachangebote/fachangebote.html

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Sehsüchte 2013 startet Call for Entries – Im Fokus: „Exzess“

Posted on 11 Dezember 2012 by b.s.m.

Bei Europas größtem internationalen Studentenfilmfestival Sehsüchte können ab sofort Produktionen einreicht werden. Gesucht werden Filme in den Kategorien Spielfilm, Dokumentarfilm, Animationsfilm, sowie Musikvideo, Kinderfilm und Produzentenpreis. Weiterhin gibt es einen Wettbewerb für das beste Drehbuch und den besten Pitch.

Einsendeschluss für alle Kategorien ist der 31. Januar 2013.

Im Fokus des  42. Sehsüchte-Festivals (23. bis 28. April 2013) steht das Thema: Exzess. In dieser Sonder-Sektion haben Bewerber/-innen die Möglichkeit, sich sowohl in der Genrewahl als auch in der thematischen Umsetzung kreativ auszutoben. Prominente Jurymitglieder prämieren schließlich die besten Werke mit Preisen im Gesamtwert von bis zu 50.000 Euro.

42. Int. SEHSÜCHTE 2013

Informationen zum Festival unter:

SEHSÜCHTE 2013
42. Internationales Studentenfilmfestival der HFF Konrad Wolf
Marlene-Dietrich-Allee 11
14482 Potsdam

www.sehsuechte.de.

 

Quelle: Sehsüchte

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