Tag Archive | "Preisträger"

Tags: , , , , ,

Preisträger

Posted on 01 November 2015 by b.s.m.

„An diesem Film führt kein Weg vorbei!“ – so das Voting der Jury zum 26. Filmfest in Dresden: „Die traumatische Biographie eines Menschen findet in einer eigenwilligen Ästhetik die konsequente Zusammenführung von Thema und filmischen Mitteln. Die Regisseurin schafft damit die ungewöhnliche Verschmelzung von Dokumentarischem und Experimentellem. Eine Tour de Force, die nicht Erzählbares zum verstörenden Kinoerlebnis macht.“ Mit diesen Worten der Jury gewinnt Susann Maria Hempel in Dresden erst den Goldenen Reiter der Jugendjury und dann den Förderpreis der sächsischen Kunstministerin. Susann Maria Hempels experimenteller Film ist „ein Hybrid aus vielen filmischen Formen der Narration, Experiment und Dokumentation ineinander verzahnt und wie ein Perpetuum Mobile scheinbar spielerisch ineinander übergehend miteinander in Dialog treten lässt.“, so Katrin Küchler vom FILMFEST DRESDEN.

Filmfest Dresden
Förderpreis der Kunstministerin: Sieben Mal am Tag beklagen wir unser Los und nachts stehen wir auf, um nicht zu träumen

preistraeger-dresden-2015

Es kreisen wirre Gedanken in Form eines wild gewordenen Andachtsbuches. Es sind die Gedanken von Herrn P., einem thüringischem EU-Rentner, die sich immer wieder um die erfahrene Schutzlosigkeit und Versehrtheit drehen. In Form von Interviews zeichnet Susann Maria Hempel die Gespräche mit Herrn P. von 2009 bis 2011 in Greiz auf. Diese Gespräche sind das Fundament, nie aber Bestandteil des Films. Schockierend diskret spricht und schreibt Susann Maria Hempel für Herrn P. Sie fasst für ihn in Worte und Bilder, was er die ganze Zeit zu fassen versucht, ihn aber die Fassung verlieren lässt, findet Formen, um Ordnung bemüht, aber ungelenk, sie nicht findend: wie Herr P. von Mitinhaftierten zusammengeschlagen wird, bei dem Versuch sich für die Jugendlichen hinter Gittern einzusetzen, die von eben diesen misshandelt wurden; wie den Ärzten ein Kunstfehler unterläuft und Herr P. gegen seinen Willen sterilisiert wird und sich doch eigentlich Kinder wünscht; Heimkinder aufnimmt, von denen er geschlagen wird, das Gerücht entsteht Herr P. hätte sie misshandelt; ein Freund, der doch kein Freund ist und vereinsamt.

Die Tonspur lässt auf vermeintliche Glücksmomente in Herrn P.s Leben schließen, nur um dann als Lug und Trug entlarvt zu werden: „SIEBEN MAL AM TAG… ist der Film gewordene Alptraum über das zum Alptraum gewordene Leben, P.: »Das ist das Rest meines Lebms, das weess ich ganz genau! Un das is halt für mich so’n Gefühl wie: Na das kann ja e Scheiss wer’n!«“ (Museen Böttcherstraße, Bremen)

Zum 26. Filmfest Dresden 2014 erhielt der Film zwei Goldene Reiter, schließlich räumte er auf dem Osnabrücker European Art Festival den EMAF-Medienkunstpreis der deutschen Filmkritik ab und auf den 60. Kurzfilmtagen Oberhausen den Preis für den Besten Beitrag des deutschen Wettbewerbs.

 

Der Artikel »Preisträger“« ist im  Auslöser 3/ 2014 erschienen.

Kommentare deaktiviert für Preisträger

Tags: , , , , , ,

5-Sterne Filmprogramm: DOK Leipzig 2012

Posted on 06 Dezember 2012 by b.s.m.

15. Dezember 2012 im Programmkino Ost (PKO)Dresden

MansFeld, Mario Schneider, Deutschland 2012, Dokumentation, 98 Min.
DOK 2012, DEFA-Förderpreis

MansFeld (Foto: Joachim Blobel)

Seit mehr als 1000 Jahren wird im Mansfelder Land in vier Dörfern – Ahlsdorf, Ziegelrode, Herigsdorf und Kreisfeld – das Pfingstfest in einem archaisch anmutenden Ritus begangen. Die Mansfelder nennen es das “Dreckschweinfest” und feiern es noch immer wie damals. Es ist ein Fest, in dem die guten Geister über die bösen triumphieren, voller Magie, Aberglaube und Ehrfurcht vor den Elementen.

Wie eine Wand erhebt sich die Halde über dem kleinen Ort im Mansfelder Land. Relikt einer Vergangenheit, als es hier noch Bergbau und Industrie gab – so wie das „Glückauf“, das stets zu Beginn des Pfingstfestes erklingt. Seit Jahrhunderten versammelt man sich dann, um in einem archaischen Ritual den Winter auszutreiben. Im Schlamm der aufgetauten Wiesen wälzen sich Männer, krallen sich in der Erde fest und werden von Jungen in weißen, mit Blumen festlich geschmückten Trachten und langen Peitschen verjagt.

Immer wieder sehen wir Tom, Paul und Sebastian das Peitscheschwingen üben. Der Film folgt ihnen bei der Vorbereitung auf den großen Tag und dringt dabei tief in ihre Welt vor. Es ist eine der bescheidenen Verhältnisse, in der man davon träumt, „dass alle Arbeit haben“, und über Gefühle eher nicht spricht. In der man darum kämpft, in der Schule oder im Job nicht unterzugehen und vor allem den Zusammenhalt nicht zu verlieren – auch wenn alles andere sich auflöst.

Auch im letzten Teil seiner Mansfeld-Trilogie richtet Mario Schneider den Blick auf Menschen, für die sich weder Politik noch Medien interessieren. Er ist von Wärme und großem Respekt bestimmt. Wie ernst er das Leben und die Geschichten der Kinder und ihrer Eltern nimmt, zeigt sich auch in der Musik, die er ihnen widmet und die als wichtiges dramaturgisches Moment fungiert. Für die Vertreibung des Alten steht nichts Geringeres als Strawinskis „Le sacre du printemps“, das „Frühlingsopfer“. Das Neue wird kommen und es wird Tom, Paul und Sebastian heißen.
– Grit Lemke

 

Animal Farm, Constanze Engel, Deutschland 2012, 5 Min.

In diesem Musikvideo für die Band Crepes Sucette jagen sich zwölf Tiere durch die zwölf Molltonarten des Quintenzirkels. Das Besondere an dieser lustigen Jagd: Das gesamte Set ist aus Wolle. (DOK Leipzig)

 

Weitere Informationen zum Programm
5 Sterne – Perlen sächsischer Festivalkultur
www.5sterne.filmverband-sachsen.de

Kommentare deaktiviert für 5-Sterne Filmprogramm: DOK Leipzig 2012

Tags: , , , , , , ,

5-Sterne Filmprogramm: Schlingel Chemnitz

Posted on 05 Dezember 2012 by b.s.m.

Fünf Veranstaltungen, fünf Kinos, fünf Festivals – unter diesem Motto präsentieren die Festivalmacher vom 11. bis 15. Dezember 2012 ein feines Überraschungsmenü aus den schönsten Filmen, die in diesem Jahr auf den erwähnten Festivals liefen. Das Filmfestival für Kinder und junges Publikum SCHLINGEL präsentiert den Preisträges des „Europäischen Kinderfilmpreis 2012“ am:

 

Alfie, der kleine Werwolf, Joram Lürsen, Niederlande 2011, 91 Min.

Alfie, der kleine Werwolf, Foto: Victor Arnolds

Alfie ist ein zarter Junge mit hellblonden Haaren und einer runden Brille. Morgen wird er sieben Jahre alt. Seine Adoptiveltern und Stiefbruder Timmie stecken vollauf in den Geburtstagsvorbereitungen, da passiert etwas Ungewöhnliches. Punkt 0 Uhr in dieser Vollmondnacht beginnt Alfies Haut zu jucken und ihm wächst ein weißes Fell.

 

Weitere Informationen zum Programm
5 Sterne – Perlen sächsischer Festivalkultur
www.5sterne.filmverband-sachsen.de

Kommentare deaktiviert für 5-Sterne Filmprogramm: Schlingel Chemnitz

Tags: , , , , , ,

5-Sterne Filmprogramm: Neisse Filmfestival Preisträger 2011/ 2012

Posted on 03 Dezember 2012 by b.s.m.

Fünf Abende, fünf Kinos, fünf Festivals – unter diesem Motto präsentieren die Festivalmacher vom 11. bis 15. Dezember 2012 ein feines Überraschungsmenü aus den schönsten Filmen, die in diesem Jahr auf den erwähnten Festivals liefen. Das Neisse Filmfestival präsentiert folgende Preisträger am:

 

Abgebrannt (Verena S. Freytag, Deutschland 2010, 103 Min., FSK: 12)
Neisse Filmfestival, Preisträger 2011

Pelin ist Tätowiererin und hat drei kleine Kinder, die sie über alles liebt. Doch wie verbindet eine moderne junge Frau Beruf, Familie und Alltag? Als sie vom Jugendamt zu einer Mutter-Kind-Kur an die See geschickt wird, gerät ihr ohnehin chaotisches Leben komplett durcheinander.

 

Felix, (Anselm Belser, Deutschland 2011, 1 Min.)
Neisse Filmfestival, Preisträger 2012

Felix

Jede Aktion hat eine Reaktion.

 

Missing Portrait (Lulzim Zeqiri, Kosovo 2011, 20 Min.,
Neisse Filmfestival, Spezialreihe „Kosovo“, 2012

Missing Portrait

Die Doku erzählt von einem alten Fotografen aus Goshica, einem Dorf im Kosovo. Als siebzehnjähriger Junge kaufte er sich nach harter Arbeit von seinen Ersparnissen eine Kamera. Er wollte damit verlorene Erinnerungen an seinen Vater wieder erlangen. Nach 40 Jahren Fotografie wurde er zum Chronist eines Landes.

 

Weitere Informationen zum Programm
5 Sterne – Perlen sächsischer Festivalkultur
www.5sterne.filmverband-sachsen.de

Kommentare deaktiviert für 5-Sterne Filmprogramm: Neisse Filmfestival Preisträger 2011/ 2012

Tags: , , , , , ,

5-Sterne Filmprogramm: Filmfest Dresden :: Von hier und da

Posted on 30 November 2012 by b.s.m.

Fünf Abende, fünf Kinos, fünf Festivals – unter diesem Motto präsentieren die Festivalmacher vom 11. bis 15. Dezember 2012ein feines Überraschungsmenü aus den schönsten Filmen, die in diesem Jahr auf den erwähnten Festivals liefen. Das Filmfest Dresden präsentiert folgende Wettbewerbsteilnehmer und Preisträger am:

 

Kuhina | Joni Männistö | Finnland 2011 | Animation | 8 min

Kuhina

Ein Kind entdeckt etwas Lebendiges in einem toten Vogel und beginnt damit zu spielen.

 

I won’t be here tomorrow | Julia Kolberger | Polen 2011 | Spielfilm | 28 min

Die 30-jährige Marta lebt noch bei ihrer Mutter. Der Film erzählt die Geschichte ihres Befreiungsversuches, um dem giftigen Einfluss ihrer Mutter zu entfliehen. Doch den dunklen Seiten und der Missgunst der wohlhabenden polnischen Mittelschicht kann man nur schwer entkommen, selbst wenn man schon erwachsen ist.

 

Das Haus | David Buob | Deutschland 2011 | Animation | 7 min

Das Haus

Das kleine Mädchen träumt davon, sich um ihre Oma zu kümmern, doch Tante und Mutter lassen dies nicht zu. Es gibt nur einen Ausweg.

 

Coast Warning | Aleksandra Shadrina | Russland 2011 | Animation | 8 min

Coast Warning

Zwei schüchterne Menschen, doch innen und außen tobt der Sturm. Liebe unter widrigen Wetterbedingungen.

 

daheim | Olaf Held | Deutschland 2011 | Spielfilm | 26 min

Daheim

Heiko ist Anfang 30, Sohn einer Bauernfamilie. Als er den Job in seinem Dorf verliert, zieht er in die Stadt. Dort ist er bloßer Beobachter des Großstadtlebens und bleibt einsam trotz seiner Arbeit. Als er seine Austauschbarkeit einmal mehr erkennt, trifft er eine Entscheidung.

 

Gesamtlänge: 77 min.

 

Weitere Informationen zum Programm
5 Sterne – Perlen sächsischer Festivalkultur
www.5sterne.filmverband-sachsen.de

Kommentare deaktiviert für 5-Sterne Filmprogramm: Filmfest Dresden :: Von hier und da

Tags: , , , , , , , , ,

5-Sterne Filmprogramm: kurzsuechtig 2012

Posted on 29 November 2012 by b.s.m.

Fünf Abende, fünf Kinos, fünf Festivals – unter diesem Motto präsentieren die Festivalmacher vom 11. bis 15. Dezember 2012 ein feines Überraschungsmenü aus den schönsten Filmen, die in diesem Jahr auf den erwähnten Festivals liefen. Den Auftakt macht das Leipziger Filmfestival kurzsuechtig und zeigt sein Preisträger-Filmprogramm am:

 

Kleider machen Freunde (Falk Schuster, Halle, 2011, 8:36 Min.)
Publikumsgewinner Animation, kurzsuechtig 2012

Klieder machen Freunde

Ein Igel, der sich nur noch in Verkleidung aus dem Gebüsch traut, trifft auf einen höhenängstlichen und deshalb oft sehr hungrigen Vogel. Trotz oder auch gerade wegen dieser komplizierten Konstellation entsteht zwischen beiden „Problemtieren“ eine Freundschaft. Und so schaffen es die Zwei ihre absurden Probleme in den Griff zu bekommen. Der Kurzfilm für Kinder wurde in der traditionellen Animationstechnik des Stop Tricks produziert. Wobei der Film fast ausschließlich aus Papier und Pappe visualisiert wurde. Materialien von Körpern und Oberflächen werden so sichtbar.

Falk Schuster wurde 1980 in Oschatz geboren. Nach einer Ausbildung zum Grafikdesigner studierte er an der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst Design in Halle. Seit 2010 arbeitet er in Halle in den Bereichen Illustration, Trickfilm, Trickfilmworkshop und Drehbuch.

 

 

Herr Alptraum und die Segnungen des Fortschritts  (Scharwel, Leipzig, 2011, 10:41 Min.)
Jurygewinner Animation

Herr Alptraum und die Segnungen des Fortschritts

“Herr Alptraum und die Segnungen des Fortschritts” ist eine Liebesgeschichte. Und es ist eine Geschichte über das Filmemachen. Und es ist eine Geschichte darüber, wie man über das Filmemachen zur Liebe findet. Und das alles während der Nachtschicht, wohlgemerkt! In dem neuen Kurzfilm des Regisseurs Schwarwel (Regie, Drehbuch, Storyboard, Art Direction & Animation) erzählt uns der geübte Vorleser und passionierte Schauspieler Christian von Aster (Autor und Sprecher) die merkwürdige Liebesgeschichte zwischen Herrn Alptraum und der schlaflosen Insomnia, die auf dem gleichnamigen Buch von Christian von Aster mit Illustrationen von Schwarwel beruht.

Gefördert von der Kulturstiftung Sachsen. Produziert von Glücklicher Montag, einem Leipziger Studio für Animation, Grafik und Multimedia. Aufgeführt bei DOK Leipzig 2011. Scharwel ist 1968 in Leipzig geboren. Er arbeitet als Illustrator, Grafiker, Regisseur, Produzent, Art Director, … bei Glücklicher Montag.

 

 

Testfahrer (Benjamin Teske, Hamburg, 2011, 10:20)
Publikumsgewinner Doku 2012

Testfahrer

MS, Arthrose, Diabetes, ein Herzinfarkt und Krebs, um nur einige Krankheiten zu nennen. Bei dieser Diagnose verliert man normalerweise seine Lebensfreude – aber nicht der 69-Jährige Rollstuhlfahrer Volkmar Kirschbaum, der trotz dieser Schicksalsschläge seinen Charme nicht verloren hat. Nach 43 glücklichen Ehejahren verstarb vor fünf Jahren zudem seine Ehefrau an Krebs, seither lebt Volkmar Kirschbaum allein. Täglich besucht der Witwer sie auf dem Friedhof – ohne Ausnahme. Angesichts dieser Schicksalsschläge würde jeder andere Mensch verständlicherweise jegliche Lebensfreude verlieren, anders jedoch der 69-jährige Rollstuhlfahrer, der trotz dieser Tragödien seinen Optimismus und Humor nicht verloren hat. Und deshalb gibt es für ihn immer einen Grund, mit dem Rollstuhl unterwegs zu sein. Da wundert es kaum, dass ihn in Mühlhausen scheinbar jeder kennt. Ein hoch-emotionales Porträt zwischen Tragödie und Komödie, wie man sein schweres Schicksal annehmen kann, ohne daran zu zerbrechen.

Florian Arndt ist 1992 in Mühlhausen geboren. Er gründete 2004 die „Filmfabrik Mühlhausen“ und drehte über 30 Kurzfilme. Sein großes Ziel ist es, an der Filmhochschule „Konrad Wolf“ Regie zu studieren.

 

Von Hunden und Pferden (Thomas Stuber, Leipzig, 2011, 30 Min.)
Jurygewinner Fiktion

Von Hunden und Pferden

Rolfs alter Hund Piet leidet unter Hüftgelenksdysplasie. Piet könnte für 3000 Euro operiert werden, aber das ist eine Summe, von der Rolf nur träumen kann. Rolf setzt alles auf eine Karte: Auf der Pferderennbahn wettet er sein letztes Geld. Schon auf dem Max-Ophüls-Festival Saarbrücken aufgeführt. Thomas Stuber wurde 1981 in Leipzig geboren. Beendete 2011 sein Regiestudium an der Filmakademie Baden-Württemberg.

 

Stillstand (Benjamin Teske, Hamburg, 2011, 10:20 Min.)
Publikumsgewinner Fiktion

Stillstand

Nach einem Amoklauf an einer nahen Schule wird der junge Assistenzarzt Alexander auf eine harte Probe gestellt. Nicht nur, dass er zum ersten Mal eine Patientin verliert, wenig später sieht er sich dem Täter selbst gegenüber. Schon auf dem Max-Ophüls-Festival Saarbrücken aufgeführt.  Frauke Korbmüller, die Produzentin, hat den Film eingereicht. Sie wurde 1985 in Leipzig geboren und studiert seit 2010 an der Media School in Hamburg. Dort ist der Film entstanden.

 

Gwendolyns Reise (David Campesino, Dresden, 2012, 9:25 Min.)
Nachwuchspreis Filmverband Sachsen

Gwendolyns Reise

Gwendolyns Reise ist eine Geschichte, die die Sicht eines Wesens vor der Geburt beschreibt. Gwendolyn geht bei ihrer Reise durch reale und imaginäre Welten. Zweimal begegnet sie möglichen Müttern, die ihre Anwesenheit wie eine Erscheinung empfinden. Das Wesen Gwendolyn reist weiter. David Campesino wurde 1979 in Spanien geboren und lebt seit 2003 in Dresden. Er studierte an der TU in Dresden und arbeitet als Filmemacher und Fotograf.

 

Weitere Informationen zum Programm
5 Sterne – Perlen sächsischer Festivalkultur
www.5sterne.filmverband-sachsen.de

Kommentare deaktiviert für 5-Sterne Filmprogramm: kurzsuechtig 2012

Tags: , , , , , , ,

Das 24. Filmfest Dresden, ein Fest der Superlative!

Posted on 24 April 2012 by b.s.m.

Festivalempfang im Kleinen Haus

Festivalempfang, Jürgen Gansel (BKM), Markus Görsch (MDM), Heiko Hilker (DIMBB) und Michael Fröhlich (SMWK) (Personen von links nach rechts)

Katrin Küchler, Programmchefin Filmfest Dresden beim Festivalempfang

Großartige Resonanz des Publikums auf großartige Filme aus der Region prägten das 24. Filmfest Dresden. So wurde mit „dva“, einer Produktion von FILOU FILM und Mikey Nedimovic eine Dresdner Produktion zum Publikumsliebling erkoren und räumte den Publikumspreis ab. Ein kleines Bonbon ist sicher, dass der Filmverband Sachsen diese Produktion zum Filmsommer 2011 im Pitching hatte, genau wie den Wettbewerbsbeitrag „Herr Alptraum und die Segnungen des Fortschritts“.

Festivalbesucher im Programm Fokus Sachsen: Spurensuche

Festivalbesucher im Programm Fokus Sachsen: Spurensuche

Doch nicht nur das Publikum konnte vom sächsischen Film überzeugt werden. Auch die Fachjury nationaler Wettbewerb, (in der keine Vertreter aus Sachsen saßen), kürte als ihre beiden Favoriten „Das Haus“ von Verbandsmitglied David Buob (Preisträger nationaler Wettbewerb Animationsfilm) und „Atropos“ von Phillip Neumann (Produktion Alte Celluloid Fabrik, Leipzig) (Preisträger nationaler Wettbewerb Kurzfilm). Alles Produktionen aus Sachsen! Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträger des Festivals!

Der Tod stirbt nicht, Valérie Madoka Naito(Regie), Frieder Zimmermann (Musik), Eckart Reichl (DoP/ Editor)

20 Traummacher, Valentin Wolter, er spielt einen kleinen kranken Jungen.

Das ist aber nur die Spitze des Eisberges! Auch die 3 Veranstaltungen des regionalen Fokus (Spurensuche & 1. Mitteldeutsche Filmnacht) waren beim Publikum extrem gefragt und praktisch ausverkauft. In Anwesenheit der Filmemacher wurden hier ungewöhnliche Projekte vorgestellt, die nicht nur regionale Themen verarbeiteten. So ging die inhaltliche Bandbreite vom Maya-Kalender („Der Geist der Maya“ Harald Schluttig) über ein italienischen Bahnhof („Domenica“ Lars Peter Meyer) einen Ehrenfriedhof im Saarland („Der Tod stirbt nicht“ Valerie Madoka Naito) bis zu den wunderbaren Animationsfilmen „Der Wolf“ von Lutz Stützner und „Conformis“ (Martin Grötzschel).

1. Mitteldeutsche Filmnacht, Voting Publikumspreis

Dazu bewiesen auch die Beiträge „20 Traummacher“ (Vahid Monjezi), der zum Deutschen Kurzfilmpreis nominierte „Veronika“ von Mark Michel und „Die weiße Mücke“ von Marco Gadge, dass Filme aus Sachsen in der ersten Reihe der nationalen Kurzfilme rangieren. Nicht zuletzt war auch der gemeinsame Empfang der Dresdner Filminstitutionen eine erfolgreiche Veranstaltung, bei welcher sich Filmschaffende und Vertreter vieler Institutionen bei Häppchen und Wein in angenehmer Atmosphäre ins Gespräch kamen.

Christian Zimmermann, Filmverband Sachsen, Preisträgerin Susan Kreher (ICH-APPARAT) und Alexandra Schmidt vom Filmfest Dresden - Publikumspreis 1. Mitteldeutsche Filmancht -

Teilnehmer der 1. Mitteldeutschen Filmnacht im Theater Kleines Haus am 19. April 2012.

 

Der Filmverband Sachsen dankt dem Dresdner Publikum, dem gesamten Festivalteam und allen Beteiligten für fünf wunderbare Tage!

 

 

Text: Christian Zimmermann 

Fotos: b.s.m.

Kommentare deaktiviert für Das 24. Filmfest Dresden, ein Fest der Superlative!

Tags: , , , ,

Preisträger Mitteldeutsche Filmnacht & Filmfest Dresden 2012

Posted on 23 April 2012 by b.s.m.

Den Publikumspreis hat der Animationsfilm ICH-APPARAT  von Susan Kreher und  Mandy Blaurock gewonnen. “Ich-Apparat ist ein Versuch sich selbst zu erkunden. Eine Körpersafari die mit dem Anziehen eines Pullovers beginnt und in einem Wollknäuel im Universum endet.” Der Preis ist mit 250 Euro dotiert und wurde vom Filmverband Sachsen e.V. gestiftet. Christian Zimmermann, Filmverband Sachsen und Alexandra Schmidt vom Filmfest Dresden überreichen den mit 250 Euro dotierten Preis.

Herzlichen Glückwunsch allen Preisträgern.

Teilnehmer der 1. Mitteldeutschen Filmnacht im Theater Kleines Haus am 19. April 2012.

Publikumspreis der 1. Mitteldeutschen Filmnacht 
ICH-APPARAT 
Deutschland 2010, Animation, 10:21 Min.
Regie/ Animation: Susan Kreher, Mandy Blaurock

Folgende Produktionen aus Sachsen haben den Goldenen Reiter 2012 gewonnen. Die vollständige Liste der Preisträger 2012 hier.

Goldener Reiter Animationsfilm geht an:
DAS HAUS
Deutschland, Animation, 6:48 Min.
Regie: David Buob
Produktion: magnetfilm/ Georg Gruber

 

Goldener Reiter des Publikums geht an:
DVA / TWO
Deutschland, Fiktion, 25 Min.
Regie: Mickey Nedimovic
Produktion: filoufilm/ Dani Barsch

 

Goldener Reiter Kurzspielfilm geht an:
ATROPOS
Deutschland, Fiktion, 20 Min.
Regie: Philipp J. Neumann
Produktion: Alte Celluloid Fabrik Filmproduktion Leipzig/ Jürgen Kleinig

 

Fotos: b.s.m. 

Kommentare deaktiviert für Preisträger Mitteldeutsche Filmnacht & Filmfest Dresden 2012

Advertise Here
Advertise Here

PARTNER SEITEN

  • 1 SMWK
  • 2 KdFS
  • 3 MDM
  • 4 SLM
  • 5 DIAF
  • 6 SLUB
  • 8 Hellerau
  • 9 filmportal
  • a crew united
  • b onlinefilm.org
  • fairTV e.V. Interessenverband für faire TV-Produktionen in Deutschland
  • Grüner Drehpass
  • IG Freie
  • Netzwerk-Kultur-Dresden