Ausstellungseröffnung: Animierte Malerei – Gemälde als Filme

Die Übertragung von künstlerischen Malereitechniken wie Acryl- oder Ölmalerei in die bewegte Form des Animationsfilms gehören zu den anspruchsvollsten Trickfilmmethoden überhaupt. Die Ausstellung „Animierte Malerei – Gemälde als Filme“ lässt sieben Künstlerinnen und Künstler mit unterschiedlichen Themen und Handschriften aus verschiedenen Ländern und Generationen in einen künstlerischen Dialog treten. Die Polen Joanna Jasińska-Koronkiewicz (* 1980) und Witold Giersz (* 1927), der Russe Alexander Petrov (* 1958) – mit Sohn und Schülern –, der Schweizer Georges Schwizgebel (* 1944), der Deutsche Jochen Kuhn (* 1954), die in Deutschland lebende Russin Xenia Smirnov (* 1987) und der aus Dresden stammende André Schmidt (* 1960). Sie alle sind Regisseure, Gestalter, Animatoren und oft auch Buchautoren wie Kameraleute zugleich, sie müssen perfekte Maler, aber auch versierte Filmemacher sein.


Präsentiert werden Exponate zu ausgewählten Werken, darunter Skizzen, Art Work und dreidimensionale Objekte sowie auch Filmbeispiele und Interviews.


Begleitend zur Ausstellung werden für das Filmfest Dresden und für das Museumskino der Technischen Sammlungen (DIAF-Filmreihe ANIMANIA) Filmprogramme kuratiert, die den Ausstellungsinhalt aufgreifen und für das Festivalpublikum bzw. die interessierte Öffentlichkeit auf der großen Leinwand erlebbar machen.


Eröffnung: 11. April, 15 Uhr in den Technischen Sammlungen Dresden


Ausstellungsdauer: 12.04. – 03.11.2019