ES GEHT UM DEMOKRATIE – UNSER GEMEINSAMER FREIER RUNDFUNK mit Karola Wille

Die Dresdner Reden blicken auf eine über 25-jährige Geschichte zurück und sind längst eine Institution in der Stadt. Die Liste der bisherigen Gäste liest sich wie ein „Who’s Who“ des nationalen und internationalen Kultur- und Geisteslebens. Die Reihe ist geprägt von der völligen Freiheit der Vortragenden, zu welchem Thema sie sprechen wollen. Bei den Dresdner Reden ist kein Motto vorgegeben, allein der „Gedanke zur Zeit“ verbindet die Reden eines jeden Jahrgangs. Im vergangenen Frühjahr waren Richard Sennett, Norbert Lammert, Dunja Hayali und Eugen Ruge als Redner*innen zu Gast in Dresden. Diese traditionsreiche Reihe findet in Kooperation mit der Sächsischen Zeitung statt.

 


Karola Wille, Intendantin des MDR, spricht am 17. Februar in ihrer Rede ES GEHT UM DEMOKRATIE – UNSER GEMEINSAMER FREIER RUNDFUNK zum Thema Wahl- und Medien-freiheit: 2019 sind die Menschen in Sachsen wie auch in ganz Europa aufgerufen, ihr Recht auf freie Wahlen zu nutzen und mitzubestimmen, wer in den Parlamenten der Kommunen, des Freistaats und in Europa in ihrem Namen Politik macht. Medienfreiheit ist ein Fundament für das Funktionieren unserer Demokratie. Unser gemeinsamer freier Rundfunk steht in der Verantwortung, die Vielfalt der Themen, Fakten und Meinungen abzubilden und die öffentliche Debatte zu befördern, und dies umso mehr in einer digitalisierten Medien- und Kommunikationswelt. Meinungs- und Pressefreiheit waren zentrale Forderungen der Menschen im Osten, die für die Friedliche Revolution 1989 auf die Straße gegangen sind. Auch heute braucht eine gelebte Demokratie aufgeklärte und mutige Bürgerinnen und Bürger – und von Politik wie von wirtschaftlichen Interessen unabhängige Medien.


 


Beginn 11 Uhr

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