FEINKOŠT – Die tschechisch-deutsche Kurzfilmnacht

Auch im Jubiläumsjahr kann sich das Publikum auf ein ausgesuchtes Programm mit unterschiedlichsten Kurzfilmperlen aus beiden Ländern freuen. Zum traditionellen Auftakttermin in Dresden erwarten wir eine Reihe von Gästen: Aus Tschechien kommt Diana Cam Van Nguyen, die in ihrem kurzen animierten Dokumentarfilm SPOLU SAMI (Apart) auf sensible Weise sehr persönliche Geschichten über Trauer und Verlust von geliebten Menschen einfängt, Ondřej Erban bringt seinen Kurzspielfilm STO DVACET OSM TISÍC (Einhundertachtundzwanzig-tausend) mit, der 2019 in der Sektion Cinéfondation beim Filmfestival in Cannes zu sehen war. Der Regisseur begleitet einen Schuldeneintreiber, dem langsam Zweifel an seiner täglichen Arbeit kommen. Der Dokumentarfilm ASCONA von Julius Dommer nähert sich dem Phänomen Minigolf – in einer norddeutschen Minigolfanlage, die wie aus der Zeit gefallen scheint, wird dieser Sport mit großer Ernsthaftigkeit betrieben. Sebastian Sterns kurzer Spielfilm BABYLON spielt kurz nach der politischen Wende im Grenzgebiet zwischen Bayern und Tschechien – fast ohne Worte lernen sich hier ein Junge aus Westdeutschland und ein Mädchen aus Tschechien kennen und verstehen.


Ebenfalls im Programm ist der Dokumentarfilm BIOTOP von Paul Scholten, der Befürworter und Gegner einer Mauer gegenüber einer Flüchtlingsunterkunft in München Neuperlach porträtiert. Der Animationsfilm POUŠTĚT DRAKA (Drachensteigen) über einen Jungen und seinen Großvater von Martin Smatana komplettiert die diesjährige Auswahl.